Wieso bin ich so Motivationslos?

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2 Antworten

Für mich hört sich deine Schilderung ein bischen so an, als wären im letzten Jahr zum ersten Mal Probleme in deinem Werdegang aufgetaucht.
Plötzlich hinterfragst du, was das alles soll und deine Motivation ist verschwunden.
So eine Lebensphase gehört zum menschlichen Dasein dazu. Ohne Krisen lebt man happy und seicht vor sich hin. Insbesondere, wenn Eltern , Freunde, Partner , Nachbarn, etc.... immer und voll hinter einem stehen muss man ja vor nichts Angst haben und hat ja keine Kampfzone, in der man sich selbst auch in problematischen Situationen alleine beweisen muss.
Das ist aber wichtig, um zu wissen, wer man eigentlich ist.
Fehlen dir diese kleinen und größeren Niederlagen, Schmähungen, Misserfolgserlebnisse, dann fehlt dir auch auf Dauer der Anreiz, die Herausforderung, das Abenteuer. Alles lief ja bislang glatt. Wie langweilig.
Und vielleicht geschieht jetzt in dir eine Opposition zu dir selbst. Ein innerer Kampf. Vielleicht die Idee, grundlos alles hinzuschmeißen, einfach um mal ein Problem erleben zu können, mit dem du umgehen musst um zu reifen.
Das ist eine sehr wirre Idee aber die hatte ich, als ich deine Frage gelesen habe.

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Was hat dir bei der Arbeit besser gefallen als beim Lernen? Verantwortung zu tragen? Die Anerkennung von anderen für deine Leistung? Das Lernen wird dich nur befriedigen, wenn du auf ein von dir gewähltes Ziel hin lernst, aber du studierst, weil dir grad nichts besseres eingefallen ist und das Geld kommt sowieso, die Notwendigkeit, für dein Leben selbst Verantwortung zu übernehmen, ist nicht da. Es bringt dich nicht weiter, du brauchst eine Herausforderung. Überlege dir mal, was du wirklich vom Leben willst, dann hast du auch die Motivation.

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