Wie wird ein Notwegerecht eingeklagt?

3 Antworten

Am besten du nimmst dir einen Fachanwalt in dieser Sache. Hinweis: es gibt in der deutschen Gesetzgebung kein sog. Gewohnheitsrecht. Es gibt eine Duldung, aber kein Recht auf Gewohnheit. Einer Duldung kann man jederzeit widersprechen.

Es gibt ein Gewohnheitsrecht. Das sind Rechte die bereits vor Entsteheung des Grundbuchs entstanden sind.

Woher will die Bank das wissen, hab Ihr denen das erzählt. Die Bank hat es als Ausrede erfunden, denn ein Notwegerecht wird nirgends eingetragen und gilt von alleine. Ihr habt auch keine Gewohnheitsrecht oder die Eintragung wurde "vergessen". Oder die Stadt hat vergessen das als Straße zu widmen. Was wollt ihr denn einklagen? Eine Eintragung im Grundbuch oder die Erlaubnis den Weg zu nutzen. Ihr nutzt doch den Weg bereits oder hat man euch das verboten ? Mehr gibt es nicht. Das einzige was Ihr gewinnt ist das der Eigentümer merkt das er euch zu Kasse bitten kann. Denn ein Notwegerecht ist zu vergüten. Einer Eintragung eines Geh-und Leitungsrechtes muss der nie zustimmen, das ist was ganz anderen und VIEL mehr als das Notwegerecht. Lwww.nachbarschaftsstreit.dehaftsstreit.de die haben eine Forum zum Thema Wegerecht. Eure Bank veräppelt euch: Erklärt denen das es ein Notwegerecht gibt.

Danke für deine Antwort. Ich arbeite selbst bei einer Bank. Keine Belehrung ohne gesicherte Zuwegung durch Eintrag im Grundbuch oder Baulastenverzeichnis. Wir waren bereits Beinen Spezialanwalt. Das Notwegerecht lässt sich in einem Zivilprozess einklagen. Es erfolgt anschließend keine Eintragung eines Wegerechts, aber die Bank akzeptiert das Ergebnis der Feststellungsklage. 

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@Cassio789

Die Bank würde auch eine Einigung mit dem Nachbar akzeptieren, der eh nichts dagegen machen kann. Also lieber dem 500er Euro geben ...

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Grundstück Nachbar macht Gewohnheitsrecht geltend

Hallo Wir haben vor 2 Jahren ein Grundstück an unserem Haus gekauft das wir anlegen möchten Der Eigentümer des Nachbargrundstück (wo nur Holz gelagert wird) möchte weiterhin mit seinem Traktor über unser Grundstück fahren weil er dann einfacher abladen kann. Sein grundstück befindet sich direkt an der Straße . Muss ich das dulden ? Er beruft sich auf Gewohnheitsrecht . Ich möchte an der Stelle ein Beet bauen und möchte eigentlich nicht mehr das mit einem Traktor über unser Grundstück gefahren wird weil unsere Zufahrt leidet.

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Was tun wenn Mieter eines anderen Hauses immer über mehrere Grundstücke eines Privatwegs nur f.Hausbesitzer fahren + parken, trotz Verbotsschild u. mündl. Info?

  1. Es ist ein Privatweg, und jeder hat Gehrecht.
  2. Der Weg ist so schmal, dass schmale PKWS also keine SUVS oder z.B. Krankenwagen durchfahren können.
  3. Nur der Hausbesitzer hat lt. Grundbucheintrag Recht zu überfahren und auf seinem Grundstück zu parken.

Was tun wenn also Fremde oder Mieter, über diverse Grundstücke fahren und parken. Da wir für unseren Weg verantwortlich sind müssen wir ihn reparieren und hatten schon mehrmals einen Rohrbruch, die Straße senkt sich, man sieht das wunderbar wenn es mal geregnet hat.

Auch wenn wir sagen, Sie dürfen hier nicht reinfahren, werden wir nur angegrinst den Scheibenwischer gezeigt, kann ich denn gar nichts dagegen tun?

Muss ich mir gefallen lassen, dass der Weg kaputtgefahren wird, ein Mieter zieht aus fährt mit dem Kleinlaster bis vor die Haustür, die nächsten kommen, der übernächste sagt ich hatte was schweres auszuladen und wir sollen die Augen zumachen und den Weg ramponieren lassen, was passiert, wenn jemand fällt, klar gibt es eine Versicherung, ist man aber wirklich so machtlos?

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Seit einigen Wochen steht regelmäßig ein Auto auf meiner Zuwegung, darin sitzt eine Frau.Gestern habe ich diese Dame gefragt, warum sie hier immer stehe, dieses sei ein Privatweg.Sie wurde pampig, aber eine brauchbare Antwort bekam ich nicht. Ich forderte sie auf das Grundstück zu verlassen. Heute stand sie in ihrem Pkw an der Strasse mit Blick auf unser Grundstück. Was kann man da machen, es ist sehr unangenehm, dauernd beobachtet zu werden.

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Bekomme ich Geld, wenn jemand über meinen Privatweg fährt?

Hinter meinem Haus wird ein Grundstück erschlossen und der einzige Weg dorthin führt über den Privatweg meines Grundstücks. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn diese Straße als Einfahrt benutzt wird, aber habe ich Anspruch auf Zahlungen?

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Wir wohnen in einem Reihenhaus (Mittelhaus; 6 Häuser gibt es in dieser Reihe). Jedes Haus in dieser Reihe hat zur Straße hin ein eigenes offenes Grundstück auf dem man z.B. das eigene Auto parken kann, eigene Mülltonnen abstellen kann, usw. Da wo die Grundstücke enden beginnt der öffentliche Fußgängerweg. Vor unserem Grundstück und dem des Nachbars links (letztes Haus in der Reihe) ist eine kleine „Grünfläche“, welche der Stadt gehört. Auf ihr wachsen zwei mittelgroße Tannen umgeben von Sträuchern. Diese Fläche ist mit Rindenmulch bedeckt. Wie das so ist, ab und zu kehrt man halt sein Grundstück, damit es einigermaßen nach Etwas aussieht. Und verstaut das was man gekehrt hat in der eigenen Mülltonne. Bis jetzt alles so weit, so gut. Der Nachbar, rechts, kehrt sein Grundstück auch. Das was er gekehrt hat kehrt er weiter auf den Fußgängerweg. Früher ließ er das Gekehrte am Bordstein auf der Straße (öffentliche Fläche) liegen. Mittlerweile kehrt er seinen „Dreck“ weiter bis auf die „Grünfläche“ (Fläche von der Stadt) vor unserem Grundstück. Sein Dreck liegt dann nicht auf sondern vor unserem Grundstück. Sieht halt nicht immer schön aus, zu unserem Nachteil. Das was er zusammenkehr ist wahrlich nicht viel, würde locker auf eine Handschaufel passen und in der Mülltonne nimmt es auch nicht viel Platz weg. Darf er das? Gibt es irgendwo Gesetze/Verbote/Regeln die so etwas regeln? Wo finde ich diese? Danke im Voraus.

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Wer trägt die Kosten der Baustraße (Schotter) über öffentliches Grundstück bis zu meinem Baugrundstück? Bauherr oder Stadtverwaltung?

Hallo zusammen, ich habe ein Baugrundstück gekauft, auf dem ich im Sommer ein Einfamilienhaus bauen möchte. Mein Problem: Das Grundstück hat den einzigen Zugang/Zufahrt über einen öffentlichen Bereich mit Parkplätzen, welcher aber noch nicht ausgebaut ist (Wiese - 10 Meter von der Straße bis auf mein Grundstück). Mein Bauunternehmer hat mich darauf hingewiesen, dass ich mich um eine Baustraße kümmern muss um mit großem Gerät (Kran, LKW) auf mein Grundstück zu kommen. Ich sehe ja ein, dass ich auf meinem Grundstück die Baustraße bezahlen muss, aber die Stadtverwaltung meint, dass ich auch die Schotterbaustraße über das öffentliche Grundstück bezahlen muss (10 Meter Länge). Ist das wirklich so? Alle angrenzenden Baugrundstücke liegen direkt an der Straße und können sich die Schotterbaustraße sparen.

Vielen Dank im Vorraus und liebe Grüße,

Stefan

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