Wie weit wär die Menschheit ohne Mittelalter?

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Das Mittelalter war weit weniger rückständiger als weithin angenommen. Der Begriff "finsteres Mittelalter" bezieht sich auch nicht auf das Zeit zwischen 500 - 1500, die man gemeinhin als Mittelalter bezeichnet, sondern auf die frühe Zeit des Mittelalters aus der keine schriftlichen Zeugnisse bekannt sind, oder lange nicht bekannt waren.

Im Mittelalter hat es nicht so viele Erfindungen gegeben, das ist richtig, wie in der Neuzeit, der riesige Sprung, von du sprichst, begann nicht erst mit der Entdeckung der Elektrizität, sondern schon mit dem Beginn der industriellen Revolution. Erfindungen des Mittelalters waren etwa: Kummet und Egge, die Dreifelderwirtschaft oder die Schubkarre auf dem Gebiet der Landwirtschaft. Dazu kommen noch viele andere aus den verschiedenen Gebieten menschlichen Lebens: die Räderuhr, die Brille, der Kompass, das Steuerruder, der Globus, Ölmalerei, Wind- und Wassermühlen. Ganz davon zu schweigen das die Idee eines Heliozentrischen Weltbildes, dass nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht, in der Antike unbekannt war. Andere Eigenheiten des Mittelalters, wie das Wohnen in der Nähe von Friedhöfen zeugen nicht unbedingt von Dummheit der Menschen, sie wussten das dies nicht das gesündeste auf der Welt war, es zeugt von einem anderem Weltbild.

Wenn du wissen willst ob es wissenschaftliche Forschungen gibt, was passiert wäre, wenn es das Mittelalter nicht gegeben hätte, so muss ich dich enttäuschen. Geschichtswissenschaft beschäftigt sich nicht mit was wäre wenn, erst recht nicht, wenn es darum geht eine ganze, wichtige Epoche der Geschichte weg zu konstruieren. Pseudowissenschaftliche Studien mag es geben, aber mehr auch nicht.

Ich stimme zu, bis auf den letzen Absatz. Diesen Ansatz gibt es durchaus in der Geschichtswissenschaft. Nennt sich "Counterfactual History". Ich hatte dazu mal ein ganz interessantes Seminar. Es ist zwar nicht besonders populär und man muss sehr kleinschrittig und akribisch vorgehen um auch nur ansatzweise realistische Ergenisse zu bekommen. Diese können natürlich auch nur hypothetisch sein, aber dennoch ist es ein sehr interessantes Feld wie ich finde.

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stimmt nicht, in der Steinzeit wurden Pflanzen angebaut die den Boden nicht ausgelaugt haben. es war also eine zwei- bzw. Dreifelderwirtschaft gar nicht nötig.
In vielen Afrikanischen Staaten wurde die bis in die neuzeit so gemacht bis Dank Entwicklungshilfe dies Pflanzen durch weizen und co. ersetzt wurden so das heut dort nichts mehr wächst und die menschen heute deswegen verhungern.
Leute ihr müsst über dem Tellerrand schauen.

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Dabei ging die Entwicklung in (Mittel- bis Nord-) Europa trotz christlicher Verdunkelung der Wissenschaften und des gesunden Menschenverstands noch recht flott, zumal am Anfang ganz einfach die notwendigen Infrastrukturen für eine Höher-Entwicklung noch nicht gegeben waren, anders als beispielsweise in den von zahlreichen früheren Hochkulturen geprägten Ländern rund ums Mittelmeer. Du darfst ein Gebiet nie unabhängig von anderen betrachten, weil es immer einen gewissen Austausch gab, aber jedes Gebiet mit dem für es (zu einer bestimmten Zeit) typischen Verhältnissen wie Lebensweise, Bildung, Religion, sogar Bevölkerungszahl etc. der Durchschnittsbevölkerung. In diesem Zusammenhang sehr informativ der Artikel. http://www.fjordman.wordpress.com/2007/09/20/der-islam-die-griechen-und-die-wissenschaftliche-revolution/

Sehr gute Frage;

reden wir erstmal über das verlorene wissen da es der Glaubenslehre der römisch Katholische Kirche widersprach (Kräuterkunde ect.), hl. Kriege wg. Geld und Angst vor Machtverlust (Kriege lenken ja den Menschen vom wesentlichen ab). Kreuzzüge haben auf ihren weg alles was Geld brachte umgebracht, egal ob Christ, Moslem, Jude od. anders Gläubige (und deren wissen).  Die Geschichte beweist dies überdeutlich. Und die Templer haben eng mit den Moslems (diese waren wissenschaftlich den Christen im Mittelalter weit voraus, heute sieht genau andersrum aus, heute leben die Moslem im finsteren Mittelalter woran meiner Meinung nach auch Rom die Verantwortung zu übernehmen hat) zusammengearbeitet und sich so sehr viele Feinde im Rom gemacht (wissen ist macht).
Die Abspaltung der Lutheraner (auch wieder die schuld Roms; ich sage nur Ablassbriefe) hat auch wieder zu Mord und Totschlag geführt.
Die Geschichte Roms ist auf ihren weg nur von Schmerz und Blut getränkt egal wo sie auf der Welt auftauchten. Ohne Kirche wären wir bestimmt 2000 Jahre weiter wenn man das miteinbezieht was alles vernichtet wurde bzw. gar nicht erst einstanden ist bzw. enstehen durfte. (Ich sage nur Und sie dreht sich doch). Überbevölkerung in Afrika (dort verhungern menschen) auch hier trägt die Kirch mitschuld (ich sage nur Verhütung, jeder der sich mit der Geschichte auskennt weis was ich meine). Es gibt nichts was die Kirch je nicht verbrochen bzw. gebrochen hat, inkl. des kanonischen recht (z.b. Papstkinder). Kriegsverbrecher wurden geschützt und ins Ausland verbracht (2 WK, die USA haben die Routen der Kirche mitbenutzt und sogar übernommen). Über das Thema könnte man Bibliotheken füllen.

Wo wären wir also ohne finsteres Mittelalter: Ich denke freier, reicher und weißer. Aber das nur ohne Kirchen, Moschen usw. Es sind die "Kirchen" die uns gegeneinander aufhetzen, nicht der Glaube. Die Geschichte beweist dies immer wieder.

Welche Forschung ist von zu Hause aus möglich?

Hallo liebe Community,

Ich bin behindert und kann daher das Haus nur schwer verlassen.

Ich bin wissenschaftsinteressiert und würde gerne Forschung bzw. wissenschaftliches Arbeiten von zu Hause aus betreiben.

Das sind die Ressourcen die mir zur Verfügung stehen:

Computer

Fernseher

Zeitungen

Internet

Expertise anderer Personen (meine Cousins sind Proffessoren in Architektur und Medizin), ich kenne einen Dr. der Chemie und einen Mediziner aber auch andere die mit Wissenschaft zu tun haben.

Da mein Vater mir hilft und mir Bücher und anderes besorgt stehen mir auch Bücher der (Universitäts-)bibliotheken zur Verfügung.

Webspace

Online-Umfragetools

Tausende Bachelor- und Masterarbeiten mehrer Universitäten (digital)

Das Budget (eigentlich nicht vorhanden oder nur potenziell) sollte die 2.000€ nicht überschreiten.

Meine bisherigen Ideen: einen antibakteriellen Spray auf biologischer Basis entwickeln, Casomorphine aus Milch extrahieren, Tiergrössen und Populationsverteilungen in Relation zu deren Stellung in der Nahrungskette untersuchen, Daten(sätze) auswerten (Wikipedia etc.), ein künstliches Neuronales Netz entwickeln.

Es gibt scheinbar unendlich viele Möglichkeiten trotzdem wollte ich euch fragen was euch so einfällt.

Vielen Dank

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Warum hat sich die Kultur in Europa so stark entwickelt?

In Europa hat sich ja von 3000 v. Chr. bis heute sehr viel getan.

Vor allem auch von der Römerzeit bis ins Mittelalter bis ins 15 Jahrhundert. In der Zeit haben wir Häuser gebaut, Straßen, Handel betrieben.

Warum hat sich in der Zeit bei den Völkern in Amerika oder Afrika nicht so viel getan? Im alten Ägypten gab es ja auch schon eine andere Kultur als in Westafrika.

Die Römer hatten ja auch schon Städte lange bevor sich etwas in Deutschland getan hat. Warum hat sich in Europa also so viel getan, in Amerika oder Asien nicht?

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Aber Angenommen auf einem der Kontinente kam OCA4 extrem häufig vor, in einer Welt die fast ausschließlich von schwarzen bevölkert wird, könnten sich die rezessiven Gene doch niemals durchsetzen selbst wenn man einen Partner findet der auch rezessive Gene hat was praktisch unmöglich gewesen sein muss. Also wären die nachkommen von OCA4-Menschen direkt wieder schwarz und das rezessive Genmaterial würde untergehen.

In diesem Zusammenhang stellt sich mir auch die Frage warum Menschen mit dem Ginger-Gen, die relativ häufig im frühen Nordeuropa vorkamen immer noch extrem selten sind obwohl sie das Ginger-Gen ja auch dominant weiter vererben.

Das asiatische Augen z.B sich über Jahrtausende durchgesetzt haben wegen der dominanz macht ja Sinn, aber bei denen stellt sich eigentlich die selbe Frage wegen der Hautfarbe die ja rezessiv bleibt.

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