Wie viele Wärmeeinheiten sind Durchschnitt?

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4 Antworten

Nein, das kann man nicht wirklich sagen. Der Preis pro Einheit ist keine feste Größe.

Die Heizkostenverteiler dienen - wie der Name schon sagt - nur der Verteilung der verbrauchsabhängigen Gesamtkosten.

Der Preis pro Einheit ergibt sich somit immer aus den Gesamtkosten / Gesamteinheiten aller Wohnungen.

In welchen "Maßeinheiten" die Heizkostenverteiler zählen, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Wichtig ist nur, dass die Geräte im gesamten Abrechnungsobjekt in gleichen "Einheiten" zählen.

Als Beispiel:

  • 10.000 € Gesamtkosten Haus : 10.000 Gesamteinheiten Haus * 1.000 Einheiten deiner Wohnung = 1.000 € Kosten deiner Wohnung
  • 10.000 € Gesamtkosten Haus : 1.000 Gesamteinheiten Haus * 100 Einheiten deiner Wohnung = 1.000 € Kosten deiner Wohnung

Das Beispiel soll verdeutlichen, dass es möglich ist, dass Ihr 100 Einheiten verbraucht habt und 1.000 EUR dafür zahlen müsst, es kann aber auch sein, dass Ihr für die 1.000 EUR Kosten, 1.000 Einheiten verbrauchen müsst.

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Kommentar von My177
21.01.2016, 19:05

Wie merkt der Heizkostenverteiler denn, ob ich die Heizung auf z Bsp 20 Grad gestellt habe oder im Hochsommer einfach nur die Hitze draufknallt und ihn erhitzt? Oder zahle ich letztendlich evtl auch für einen nicht vorhandenen Verbrauch?

Woran erkenne ich eigentlich ob ein Thermostatventil diese automatische Abschaltung hat bei einer gewissen Temperatur? Oder wird das schon so ewig verbaut, dass es die ohne gar nicht mehr gibt? Ich wundere mich nämlich z Bsp in der Küche schon die ganze Zeit, dass ich auf 3 (demnach wären das 20°) stelle und es dort mega kalt bleibt weil die Heizung nach 20 Min ausgeht, aber nicht wieder an. 

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Was Du meinst sind Heizkostenverteiler deren Anzeige keine Aufschlüsse auf die Verbräuche ziehen lassen. Diese Geräte dienen dazu den Gesamtverbrauch der Heizanlage auf die einzelnen Heizkörper zu verteilen. Deshalb werden die Teile Heizkostenverteiler genannt. Da du für die Berechnung die Daten sämtlicher Heizkostenverteiler der gesamten Heizanlage benötigst, kannst Du mit den einzelnen Anzeigen und Daten nichts anfangen. Du kannst nur Heizkosten einsparen, indem Du die Heizkörper mit progammierbaren Thermostatköpfen ausrüstest, wenn dies nicht bereits geschehen ist und die Temperaturen und Heizzeiten auf Deine Bedürfnisse programmierst. Am Ende der Heizperiode kannst Du Dich dann von der Abrechnung überraschen lassen, so wie Alle, die mit Zentralheizung heizen.

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Ob das für den Zeitraum viel, wenig oder normal ist kann man so pauschal nicht beantworten.

In meiner Wohnung von 90 m² hat der Mieter, insgesamt, in einem Jahr etwa 9000 Einheiten verbraucht, im nächsten nur etwas über 7000.

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Auf dem Messgerät am Heizkörper steht der Firmenname von der Firma die die Abrechnungen macht. Am einfachsten wird es sein, bei denen anzurufen und nachzufragen wie die daraus die Heizkosten berechnen.

Soweit ich mich entsinne sind diese Geräte darauf ausgelegt in Abhängigkeit von Wärmemenge und Zeit zu zählen. Bei der Abrechnung werden dann alle Zählerstände zusammengezählt. Dieser Wert gibt dann an wieviel Energie anteilig Deine Wohnung im vergleich zum gesamten Haus verbraucht hat. 

Die Abrechnung wäre dann: Alle Wohnungsanteile ergeben 100% der gesamten Gasrechnung. Die Gasrechnung wird dann durch die Gesamtanteile dividiert und mit Deinem Anteil multipliziert.

Beispiel: Es gibt 3 Wohnungen. Es wurden 1000€ Gas von allen zusammen ausgegeben. Wohnung 1 hat 300 Anteile, Wohnung 2 hat 500 Anteile, Wohnung 3 hat 200 Anteile. 1000€ / 1000 Anteile = 1€/Anteil. Also Zahlt Wohnung 1 300€, Wohnung 2 500€, Wohnung 3 200€.

Das ist allerdings nur ein Beispiel und es kann sein dass es bei euch nochmal ganz anders gerechnet wird.

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Kommentar von anitari
21.01.2016, 14:02

Die Abrechnung wäre dann: Alle Wohnungsanteile ergeben 100% der gesamten Gasrechnung. Die Gasrechnung wird dann durch die Gesamtanteile dividiert und mit Deinem Anteil multipliziert.

So funktioniert eine Heizkostenabrechnung nicht.

Gesamtkosten der Heizungsanlage, das sind mehr als nur die Kosten für Gas), davon ein Teil, meist 30 %, nach der Wohnfläche und der Rest nach verbrauchten Einheiten.

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