Wie viel kostet ein Reitplatz 20m x 40m?

6 Antworten

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kann man so nicht sagen.

normalerweise macht man dafür eine ausschreibung, weil man mehrere betriebsfachrichtungen braucht und es auf die örtlichen vorgaben ankommt.

es ist halt ein genehmigungspflichtiges bauvorhaben.

der sand ist übrigens der geringste kostenfaktor. die anlieferung kostet normalerweise immer gleich. normalen sand kannst du etwa 6 monate im jahr nicht nutzen, weil er entweder nicht reitbar ist (regen, frost) oder weils immens staubt und du musst faktisch jeden tag den platz bearbeiten (ziehen, glätten, hufschlag planziehen und bande abziehen)

und normaler sand verträgt auch beregnung nicht wirklich.

rechne mal, wenn du keine beregnung und platzbeleuchtung machst (was aber unbedingt sinnvoll ist) um die 30.000 euro.

mit allem drum und dran

kannst du noch mal 15.000 euro draufsatteln.

wenn die zufahrt erst noch erschlossen werden muss oder das gelände erst noch geebnet werden muss, wird es noch teurer.

dazu kommt der kauf eines kleinen traktors und platzgerät.

ein gut angelegter, benutzbarer reitplatz amortisiert sich in einem pensionsstall nach etwa 5-6 jahren. da ist es doch grundfalsch, am reitbelag sparen zu wollen.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

Hallo erst mal schauen ob der Reitplatz überhaupt und wenn ja in welcher Größe genehmigt wird.

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@Trottingqueen

hab ich geschrieben

genehmigungspflichtiges bauvorhaben.

aber danke.

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Kann man schlecht sagen ohne die genaueren Voraussetzungen zu kennen.

Wie ist das Gelände? Muss z.B. erst noch begradigt werden oder kannst Du direkt mit dem Bau starten? Was willst du für einen Unterbau? Wie viel kannst Du in Eigenleistung machen und was muss durch externe Firmen gemacht werden? Muss das Gelände noch erschlossen werden? Brauchst du evtl. noch Genehmigungen? usw.

Wir haben im vorletzten Jahr unseren alten Reitplatz komplett saniert (alten Reitplatz komplett rückgebaut, Fläche neu begradigt und vergrößert, neue Drainagegräben neben dem Platz, neuer Unterbau, neue Tretschicht, neue Umrandung und Beleuchtung) und haben dafür rund 40.000 Euro berappen müssen (25x50m).

Dazu ist zu sagen dass wir relativ viel in Eigenleistung gemacht haben und lediglich die Materialkosten, die Leihkosten für die Maschinen (Minibagger, Walze) und die Laserbegradigung bezahlt haben. Hätten wir den Platz komplett bauen lassen ohne selbst mit anzupacken hätten wir nochmal rund 20.000 drauf zahlen müssen. Als Belag haben wir im Moment einen "Mittelklasse"-Sand drauf - auch da hätte man natürlich nochmal deutlich tiefer in die Tasche greifen können.

Im Prinzip kommt es ja auch drauf an was dir wichtiger ist - soll der Platz einfach nur schnell verfügbar und günstig sein oder willst du es lieber ordentlich machen und dafür einen Platz haben der lange hält und an dem du auch bei Frost/Dauerregen Spaß hast?

Also meine sehr wohlhabende Freundin hat für ihren 20x40 Reitplatz 120.000 Euro bezahlt. Allerdings erteilt sie darauf auch Kindern Reitunterricht und will, auch wenn es regenet, keine Pfütze auf dem Platz haben.

Okay, danke und wie viel kostet ein günstiger Platz?

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@bubu008

45.000 - etwa. siehst du in meiner antwort. mit anständigem platzbelag 46.000

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hmmmm...der sand ist das billigste und nicht das problem! teuer ist nur der untergrund! grasnabeabziehen auf gefälle...drainagen legen...vlies...2-3 schichten kies, unterschiedlicher körnung...etc.! kosten? mehrere 10tausend euro! aber am besten du lässt dir, vom örtlichen bauunternehmer, mal einen kostenvoranschlag machen! ein paddock ist zwar eine feine sache...aber halt auch teuer! wer das geld nicht hat, dem reicht auch ne normale wiese/koppel!

Der Sand ist nicht das teuerste, sondern die Unterkonstruktion. Und das richtet sich danach, welche Gegebenheiten bei dir vorherrschen. Sandiger Untergrund, matschig, lehmig, Kies,...

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

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