Wie verhalten, wenn die Assistentin der Geschäftsführung den Posteingang des Chefs mitlesen kann?

6 Antworten

Der Chef ist kein Arzt. Den kann man auf Wunsch auch allein sprechen, ohne daß eine Mitarbeiterin dabei ist.

Aber ebenso, wie eine Assistentin in einer Arztpraxis zwangsläufig erfährt, was der Patient für Wehwehchen hat, erfährt auch die Chefsekretärin oder Assistentin der GL, was ein Mitarbeiter dem Chef erzählt. Ob das mündlich, per E-Mail oder per Memo / Brief auf den Schreibtisch des Chefs kommt, ist unerheblich.

Eine Assistentin der GL, die mit dem betroffenen Mitarbeiter per Du ist und dann privat von geschäftlich nicht trennen kann, ist fehl am Platz.

Wenn der Chef seiner persönlichen Assistentin vertraut ist es vollkommen normal dass sie kompletten Einblick in alles hat.

Emails, Post, Verträge.

Je mehr sie weiß umso besser kann sie unterstützen.

Eine Möglichkeit wäre noch ein Persönlichkeitsvermerk auf dem Brief anzubringen. Ist aber auch keine Garantie.

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