Wie verhält es sich mit Schenkungssteuer unter Nicht-Verheirateten?

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2 Antworten

Die Frage wäre schön gewesen, bevor die Eigenleistungen eingebracht wurden.

Wenn Du eine Haushälfte im Wert von 150.000,- - 50.000,- Zahlung an Geschwiter der Freundin = 100.000,- geschenkt bekommst, ist es eine Sache von 80.000,- Schenkung (100.000,- - Freibetrag 20.000,-) und 30 % Schenkungssteuer = 24.000,- Euro.

Alternative:

Du kaufst die Hälfte für 125.000,-, 25.000,- werden dir angerechnet für geleistete Arbeit. Du zahlst 100.000,- aus Bankkredit. Grunderwerbsteuer je nach Bundesland 5 bis 6,5 %. also 6250,- bis 8.125,- Euro.

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Kommentar von Fragender2013
13.03.2016, 12:47

Hallo wfwbinder,

danke für die Antwort. Mittlerweile ist mir soweit alles klar.

Jetzt hätte ich an folgende Möglichkeit gedacht:
ErbstG eröffnet ja im § 7 die Möglichkeit einer Schenkung unter aufschiebender Bedingung. Damit wäre die Schenkung erst nach Bedingung möglich. Könnte man einen Passus aufnehmen der die aufschiebende Bedingung in Form von Eheschließung beinhaltet?
Soweit ich ja weiß unterliegen Verlobungsgeschenke, auch über den Freibeträgen, bspw. ein Ring für 100000 EUR, nicht direkt der Schenkungssteuer, weil man in der Verlobung die aufschiebende Bedingung der Eheschließung sehen kann (s. http://www.wiwo.de/finanzen/steuern-recht/valentinstag-verliebt-verlobt-versteuert/11371240.html)

Kann man jedoch überhaupt die Hälfte des Hauses überschreiben mit aufschiebender Bedingung? Leider gibt das Www. nicht viel her und 2 Steuerexperten die ich fragte, wussten auch nicht auf Anhieb Bescheid.
Ein gekaufter Kommentar zur ErbstG hält sich in diesem Punkt auch eher zurück.

VG

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Ab zum Steuerberater!!!

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