Wie stehts mit der Lebenszufriedenheit von Erwachsenen, die im Heim aufwuchsen?

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Hey,mein Vater arbeitet als Jugend und Heimerzieher. Also alle Kids die er hatte,die inzwischen älter sind und die ich wieder getroffen habe,haben ein gutes Leben das sie schätzen und mit dem sie sehr zufrieden sind. Schlieslich hatte es ja auch einen Grund dass sie dort gelandet sind und das muss ja nicht zwangsläufig an den Kinder oder Jugendlichen selbst liegen. Es gibt zum Beispiel einige Eltern die wirklich sonderbar sind,also nicht im Stande einen jungen Menschen zu einem selbstständigen,glücklichen Menschen zu erziehen oder Eltern die so psychisch krank sind dass ihr Kind darunter mehr zu Schaden kommen. Wie gesagt alle die ich wieder getroffen haben gehts gut und sie sind froh dass sie dort waren denn sonst wären sie heute nicht die,die sie sind. Es hätte einfach was für die Entwicklung wichtiges gefehlt. Mit Statistiken kann ich dir leider nicht helfen,ich bin erst 16 und lerne nur die Theorie der Psychologie noch dazu bin ich nicht sonderlich gut in Mathe also bin ich noch nicht soweit um dir da helfen zu können,tut mir leid.

Das kommt ganz auf den Mensch an was er bereit ist daraus zu machen. Ich war im Heim, habe auch eine lange schlechte Lebenskette hinter mir, aber heute mit 40jahren, bin ich mit meinem Mann seid 7 jahren Zufrieden, Glücklich und alles was dazugehört. Sicher ich musste und muss immer noch sehr viel an mir und wegen meiner schlimmen Vergangenheit an mir arbeiten, aber es lohnt sich wenn man einen tollen verständnisvollen und lieben Partner an seiner Seite hat. Jahrelang war alles schlecht, mutlos war ich auch und einen Sinn in meinem Leben habe ich bis vor 7 jahren nirgendwodrin gesehen. Für jeden Menschen kommt nach einer langen Durststrecke auch mal das Paradies, man muss nur aufmerksam sein und es nicht mehr fallen lassen. Ich weiss wovon ich rede. Bin endlich angekommen und werde es für immer behalten und pflegen.

Hexetilly

Wenn Du von Erwachsenen wissen möchtest, wie sie heute damit leben, kann ich Dir schreiben, dass ich von 1952 bis 1971 im Heim aufgewachsen bin. Es gibt sehr viel Literatur darüber und viel fühle ich mich bestätigt was passiert ist und wie traumatisiert ich teilweise heute noch bin. Ich habe alles, was man sich an negatives in der damaligen Zeit miterlebt. Heute habe ich noch daran zu knacken, schließt aber nicht aus, dass ich einer von leider wenigen Heimkinder bin, die das gut verarbeitet haben. Wie gesagt, bin ich heute noch mit 65 Jahren damit beschäftigt und gehe auch damit in die Offensive. Das hat mich sehr stark gemacht und das Resultat daraus ist,dass ich 35 Jahre verheiratet bin und eine tolle Familie habe. Ich will mich nicht als Super darstellen, aber im weiterem Leben, nach meinem Heimaufenthalt, habe ich sehr viel Glück gehabt und bin mit Menschen zusammengekommen, die mir auch geholfen haben. Fairerhalber muss ich das auch sagen. Ich wäre ohne diese Begegnungen in die Gosse gelandet. Ich hoffe annähernd etwas damit gesagt zu haben. Gern bin ich auch bereit,über dieses Thema mehr Preis zu geben. Mag, Peter

Kann mich NICHT an meine Kondheit erinnern! ist das normal?

Hallo Liebe Community. Ich bin 13Jahre alt, weiblich und versuche mich bereits seit einem Jahr an meine Kindheit zu erinnern. doch ich erinnere mich an Nichts mehr!! wirklich garnichts!! also an die zeit wo ich 1-10 war. Wenn ich Fotos oder Viedeos von meiner kindheit ansehe kann ich mich trotzdem an nichts erinnern. es kommen keine erinnerungen hoch und ich weiß nichtmal ob WIRKLICH ICH das bin und ob das wirklich mal passiert ist. wenn mir Meine eltern geschichten erzählen oder besondere ereignisse die ich hatte erinnere ich mich an nicht! ich denke auch schon das sie lügen weil ich Das Gefühl habe das nie erlebt zu haben. ich fühle mich so als hätte ich NIE eine Kindheit gehabt (was ja unmöglich ist weil jeder mal ein kind war.) Ich glaube auch schon das ein anderer Mensch meine Kindheit erlebt hat. ich erinnere mich an Kein einziges Ereigniss. ich weiß nicht wo ich in den kindergarten gegangen bin und wer meine Freunde dort waren. und ich weiß auch nicht ob ich da freunde hatte. mein Vater sagt das ich eine schöne Kindheit hatte was ich aber nicht glauben kann weil ich es nicht weiß!!! ich glaube auch nicht da wenn ich älter bin das ich mich dann erinnern kann. ich weiß, mansollte nicjt so viel in der Vergangenheit rummwühlen aber ich möcht einfach wissen was ich als kind gerne gemacht hatte, was ich erlebt habe aber es reicht mit nicht das von jemanden erzählt zu bekommen!! ich möcht mich selbst erinnern können. ich weiß auch nicht ob mein Gehirn das vergessen hat oder verdrängt. ich möcht auch wissen warum ich keine ,Bindung' zu meiner oma habe. ich hab nicht wirklich das gefühl das ich sie mag. ich weiß nicht warum. meine Oma erzählte mir das meine Mutter ihr verboten hat mich zb: auf den arm zu nehmen. meine mitter hat sich dazu nicht geäußert als ich sie drauf ansprach. ich will wissen wie ich aufgewachsen bin!!!!! ich werde auch vielleicht mal einen Psychologen besuchen vllt kann er meine erinnerungen ja ,wecken' falls ich diese verdrängt habe. ich mein andere kinder, Jugendliche und sogar erwachsene können sich wenigstens an 1 erreigniss erinnern. doch ich weiß garnichts mehr!! :( Ich wein deswegen auch oft weil es mir auch nicht sehr gut geht. Wisst ihr warum ich mich an garnichts erinnern könnte?? Könnte da normal sein? sollte ich wirklich mal zum psychologen?

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Angefixt vom Kioskbesitzer

Wie so viele junge Menschen meiner Generation wurde auch ich vom Kioskbesitzer um die Ecke süchtig gemacht.

Als Kinder wollten wir den Erwachsenen nacheifern, die sich diese glimmenden "Suchtstäbchen" in ihre Münder schoben, sie gekonnt mit einer Feuerquelle entflammten, um sie dann mit einer Gelassenheit zu genießen, die wir ebenfalls für uns adaptieren wollten.

Allerdings hatten unsere Genussmittel den Vorteil, dass wir sie nicht anzünden mussten. Das durften wir auch gar nicht von unserer Eltern aus. Dafür schmeckten sie unnachahmlich schokoladig, sodass wir heute zum Teil noch davon abhängig sind.

Welche Sorte ist nun in der Kindheit die beliebteste gewesen bzw. welche wird heute noch konsumiert?

Und welche Marke kann ich einem Einsteiger empfehlen, der sich in die Materie "eingenießen" möchte, weil er bisher der Sucht noch nicht verfallen ist?

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Wie kann ich das ändern/ seltsame Reaktion?

Also... Ich bin 21 Jahre alt und mein (Ex-)Freund ist 29. Jedes Mal, wenn er über seine Familie spricht oder darüber, wie sehr sie zusammenhalten usw. werde ich extrem gereizt. Er versteht sich sehr gut mit seiner Familie... meine Familie ist seit meiner Kindheit immer mehr kaputt gegangen, die meisten aus meiner Familie reden nicht mehr miteinander/ meine Eltern haben sich getrennt, ich hab eine Zeit lang in einem Heim gelebt und ich fühle mich eigentlich schon seit meiner Kindheit/ Jugend ziemlich allein gelassen... Wie gesagt, ich werde gereizt, wenn er positiv von seiner Familie erzählt bzw. wie sehr er an ihr hängt und hinterher fange ich meistens fast an zu heulen, er muss mittlerweile denken, dass ich wahnsinnig bin... Wie bekomme ich das in den Griff? Ich will mich für ihn freuen, dass seine Familie sich so gut versteht, aber stattdessen spüre ich immer nur diese Wut/ Kälte... Ich weiß nicht wie ich das ändern kann... Er wird dann meistens auch wütend und dann streiten wir uns...

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Kann sich Hochbegabung auch erst später im Leben zeigen?

Hallo,

ich wuchs aufgrund von Misshandlungen seit ich 3 war im Heim auf. Bis ich 17 war. war demzufolge auch emotional etwas, na sagen wir mal im A***. Schulemäßig war ich Durchschnitt. Mit ach und krach den Abschluß geschafft. Nur 3 Jahre später war ich bei einem Psychologen, wollte einfach abschließen, nichts schlimmes. Er diagnostizierte Borderline :O

Da war ich nun baff. Ich weiß zwar das man sich für sowas nicht ritzen muss aber das war irgendwie dennoch komisch. Sicher, ich lebte mehr für mich allein in meinem Zimmer (beinah die ganze Heimzeit), habe mich nie mit den andern abgegeben und war in meiner "Welt" versunken. Aber alle anderen Diagnosekritierien passten nicht. Also war ich mir eine zweite Meinung einholen gegangen. Dieser stellte nun den Verdacht der Hochbegabung. Muss dazu sagen, ohne arrogant wirken zu wollen, ich habe seit dem Auszug aus dem Heim, anscheinent eine schnellere Auffassungsgabe und kapiere selbst Sachen wie Physik mittlerweile ohne was drüber gelesen zu haben (hatte früher immer ne 4 oder 5 in Physik) auch andere komplexe Sachen.

War ich früher wegen dem Heim (wo es mir NIE schlecht ging) eher sowas wie "unterdrückt" in meinen Leistungen durch den Rückzug bzw. die Vorkommnisse vor dem Heim? Kann sowas sein? Das man sozusagen aufgrund der Wunden der Kindheit sein Können in " " nicht rauslässt?

Wäre nett auch Antworten von Selbstbetroffenen (egal ob Borderliner oder Hochbegabte) zu lesen. Denke die könne es vielleicht gut einschätzen. Aber auch jede andere Antwort ist willkommen.

MFG Albiorixa

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