Wie steht ihr zu politischen Gesten im Fußball?

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28 Antworten

Von Experte Udavu bestätigt

Was in Katar passierte war irgendwas zwischen lächerlich und peinlich.

Ein alberne Foto als Statement, also bitte.

Es gibt doch zwei Möglichkeiten wie man sich positionieren kann. Beide sind ehrlich. Entweder man sagt, es geht um den sportlichen Wettbewerb und die Nationalmannschaften sind nicht für Politik zuständig und dann fährt man eben hin und betreibt seinen Sport.

Oder man sagt eben, uns als Verband und als Sportlern ist es bewusst das solche Großveranstaltungen auch eine nicht zu übersehende politische Wirkung haben. Wir stehen zu freiheitliche demokratischen Werten und zu Menschenrechte und daher können wir Veranstaltungen die in Ländern stattfinden die unseren Werten nicht entsprechen nicht unterstützen. Na und damit bleibt man dann zuhause oder reist ab einem bestimmten Punkt ab.

Mit beiden könnte ich übrigens Leben, auch sehr gut mit ersterem. Die Frage muß ja erlaubt sein warum ausgerechnet Sportler*innen durch Verzicht die Botschafter der Moral sein sollten.

Was ich nicht ab kann ist diese Scheinheiligkeit.

Ich finde es sollte mit Fussball nichts zu tun haben und man sollte einfach politisch neutral sein also weder gegen links noch gegen rechts oder die regenbogenbinde tragen. Es geht ja um Sport und welches Land am besten Performt und nicht um politische Debatten.

Ich finde das es wichtig ist .Besonders das geplante gruppecomingout weil vllt manche dann merken hey manche Profis gehen auch ihren weg trotz das sie anders sind .wird vllt auch einige dazu bewegen selbst zu überdenken ob die es sagen wollen oder nicht .

Aber was Katar jetzt angeht denke ich das sich bei denen dadurch nix ändern wird die haben ihr Kultur und die wollen die such beibehalten.

Im Fußball sollte es hauptsächlich um die Leistung auf dem Spielfeld gehen, und die persönlichen Angelegenheiten der Spieler und ihrer Partner sollten respektiert und nicht oberflächlich bewertet werden. Fußball ist ein Sport, der Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Lebensbereichen zusammenbringt, und der Fokus sollte auf Fairness, Respekt und Teamarbeit liegen. Danke, dass du das angesprochen hast.

Die WM in Katar war an Doppelmoral nicht mehr zu überbieten.

Erst vergibt die, bis ins Mark korrupte, FIFA die WM in einen für Fußball total ungeeigneten Wüstenstaat, in dem sie nur zur Weihnachtszeit stattfinden kann (schon das hat die Lust bei mir völlig eliminiert, denn die Fußball-WM muss im Sommer sein!).

Und dann haben wir nichts besseres zu tun als als Gäste in einem traditionell streng islamischen Land LGBTIQ-Propaganda zu machen anstatt einfach Fußball zu spielen, wofür wir eingeladen waren.

Wenn Deutschland die Menschenrechtslage im Gastgeberland so schlimm findet, dann wäre es konsequent gewesen diese WM zu boykottieren.

Stattdessen müssen unsere Spieler auf dem Platz Männchen machen und Faeser fliegt hin und provoziert die Scheichs dort.

Das war von vorne bis hinten daneben und Fußball war das Letzte um dass es bei dieser WM aus deutscher Sicht ging.