Wie sind die meisten Iraner hier gar nicht gläubig, sogar haben keine Religion?

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6 Antworten

Ausserdem gibt es in Arabischen Ländern viele Menschen die nur zum Anschein sich als Moslem zeigen, und hier können sie ohne Konsequenzen damit aufhören!!! Denn auch wenn ein Land spezielle Vorstellungen hat, teilen sie nicht alle Bürger!!! Man kann halt niemanden zwingen!!! Wäre dann wohl auch unehrlich wenn man es tun würde!!!

Grüße!!!

Die Perser die zur Zeit des Schahs nach Deutschland kamen, waren ja keine Gastarbeiter, sondern die Studenten des iranischen Bürgertums...

Also war Ihr Hintergrund eher westlich liberal als das, was wir heute mit dem Iran verbinden. Nach Khomeneis Machtübernahme 1978 verwandelte er den Iran in einen Gottesstaat, wenn man sich Geschichten aus dem Teheran der 70er anhört, dann war das eine Weltstadt mit Menschen aus aller Welt, auch die Bahai, Christen und Moslems waren recht zahlreich im Iran, wurden aber durch die Repressalien während und nach der islamischen Revolution mehr und mehr aus dem Land verdrängt...

Sorry Moslems sollte natürlich Juden heissen...(Bahai, Christen und Juden)...:-)

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Die meisten Iraner hier sind Leute, die vor dem Mullah-Regime geflohen sind! Z.B. Frauen, die keiN KT tragen wollen - und Männer, die gern mal ein Gläschen trinken! Die Ayatollahs und ihre "Revolutionsgarden" haben den Menschen im Iran den Glauben ausgetrieben!

Der Iran ist die älteste Kulturnation der Welt. Die iranische Kultur ist sehr viel älter als der Islam. Die intellektuelle Oberschicht Irans hat ein anderes Verhältnis zum Islam als die oftmals weniger Gebildeten, die große Teile der Bevölkerung in anderen islamischen Ländern ausmachen.

Mit dem Grad an Bildung steigt stets auch die Freiheit des Menschen. Und damit auch die Freiheit von religiösen Zwängen. Im Iran herrscht zur Zeit trotz aller Anstrengungen der Bevölkerung zwar immer noch eine streng islamische Regierung, weshalb auch die Intellektuellen sich im Iran den Gegebenheiten anpassen, aber sobald der Wohnsitz in den Westen verlagert wird, werden oberflächliche Rituale und mittelalterliche Sitten aufgegeben und man besinnt sich auf die wesentlichen Dinge.

Persien war eine relativ alte Kulturnationen, nur wurde der Iran ja erst im 20. Jh. gegründet. Der Begriff Persien existiert eigentlich erst 500 v.Chr., wenn man von der ältesten spricht, dann ist das mit weitem Abstand Ägypten, die mehr als 10.000 Jahre bestand...

Der zweite Absatz ist interpretierbar, nur sind die in Europa lebenden 'säkularen' Iraner eher aus der Zeit vor der islamischen Revolution...:-)

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naja muss man ja nicht. Meine Mutter ist auch Perserin und betet nicht oder so.... es gibt auch viele Perser die Bahai sind. Hör dich da mal um ;)

Entweder ist der dem Shaytan gefolgt oder er war schon immer ein Christ.Ein mesch der aus Arabien kommt ,muss kein Muslim sein .

Arabien?

Dann doch wohl Persien, zumal der Begriff Arabien oder arabisch erst bei der Ausbreitung des Islams interessant wurde, denn mit der Religion breitete sich auch die Sprache aus...

Persien ist um einiges älter als die arabische Welt...:-)

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