Wie sieht noch mal ne Blitzlicht-Schaltung aus?

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1 Antwort

Ich hab Dir mal einen Plan eines Stroboskops mitgeschickt. Bedenke, daß diese Schaltung mit Netzspannung funktioniert.

Zur Beschreibung: Die Netzspannung wird durch die Widerstände mit 15 Ohm und 470 Ohm im Strom begrenzt. Die beiden Dioden und die Kondensatoren mit je 10µF/400V- verdoppeln die Netzspannung und heben sie auf den Spitzenwert an.

Das Potentiometer mit 1 Megaohm lädt den 1 µF Kondensator langsam auf, bis die Zündspannung der beiden Triggerdioden erreicht ist. Die Dioden werden schlagartig leitend und ein kräftiger Impuls durchströmt den Zündtrafo, welcher ein elektrisches Feld in die Zündelektrode einkoppelt.

Somit blitzt die Xenon-Röhre. Mit der angegebenen Bestückung lassen sich die U-förmigen Xenonröhren einwandfrei ansteuern, mit 1...10 Blitzen/Sekunde.

Wenn man das Potentiometer durch einen Hochvolt-Optokoppler ersetzt (oder einen Taster) kann man händisch den Blitz auslösen.

Die Spannung über den beiden Kondensatoren beträgt rund 630 Volt, Vorsicht ist also angebracht. Ein Unfall könnte tödlich enden.

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