Wie schwer ist Mathe und Physik bei einem Studium im Agrarbereich?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kommt natürlich auf die einzelne Uni oder FH an, wie es dann letztlich genau ausfällt.

Ich habe an der Uni Kiel Agrar studiert. Physik gab es ein Grundlagenmodul, stofflich war es etwa auf Abiturniveau (Grundkurs), also im Wesentlichen eignetlich nur wissen, wann und wie man welche Formeln anwenden muss.

Mathematik kommt hauptsächlich im Wirtschaftsbereich zum Tragen, aber auch da hält sich der Anspruch in Grenzen, es geht dabei icht viel über einfache Analysis hinaus. Statistik ist dann auch nochmal viel Mathematik aber auch da nicht allzu anspruchsvoll.

Im Abitur war ich auch recht schlecht in Mathe und hatte dann aber im Studium keinerlei Probleme. Die Angaben beziehen sich hier auf das Grundstudium, also die ersten 3-4 Semester, denn danach wird meist schon ein Schwerpunkt gewählt und da kenne ich eben nur einen genau.

Bei uns war es Chemie, soweit ich das von Kommilitonen mitbekommen habe, womit die meisten große Probleme hatten. Wenn man aber genug Lernzeit investiert ist das alles im machbaren Bereich. In allen späteren Modulen wird man auch immer wieder mal auf Grundlagen aus Mathematik, Physik, Chemie zurückgreifen müssen, man sollte also schauen, dass man überall eine solide Basis aufbaut.

Jobs gibt es später in allen möglichen Richtungen, bei Verbänden, Ministerien, Ämtern, Berufsschulen, Hersteller von Futter-, Dünge-, Pflanzenschutzmitteln, Landtechnikunternehmen, Züchter usw.

Die Aussichten auf einen Job sind aktuell relativ gut, zumindest für Bachelor- & Master-Absolventen.

Meine Erfahrungen kommen von der Uni Bonn,

mathe ging, wir durften komplett alle Formeln und auch einige handgeschriebene Zettel mitnehmen, dennoch habe ich für diese klausur gelernt wie niemals vorher in Mathe..., und sie war so gerade bestanden. Ich bin aber auch sehr schwach in Mathe und hatte es in der Oberstufe nur noch mündlich, also auch keine gute Vorbereitung aufs Studium im Grunde. Also es ist machbar, du musst dich halt hinsetzen und alle beispielaufgaben immer und immer wieder durchrechnen.

an Physik scheitern auch sehr viele, dieses Modul war bei uns zusammen mit den elw Leuten, Medizinern und ich glaube auch Pharmazeuten. Also alle Themengebiete werden abgedeckt, bis hin zu Strahlung und Atomphysik. Über das Semester hinweg bearbeitest du Übungsaufgaben und die sollte man auch ziemlich auswendig können alle und den Grundsatz auch verstanden haben. Denn in dem Fach wird leider nichts geschenkt...

also alles in allem, das grundmodul Mathe wie auch Physik sind schon abstrakt, ich Vergleich es jetzt mal mit LK Niveau Oberstufe, wird ein ähnliches Grundwissen gefordert sein. Anwendungsbezogenere Rechnungen kommen später bei Fütterung oder Zucht zb, Biometrie musst du auch nochmal ran, Agrartechnik hat auch Aspekte der Physik, Ökonomie wird auch nochmal schwer. Aber wenn man fleißig ist, in den Übungen aufmerksam ist und zur Not ein, zwei Stunden Nachhilfe nimmt ist das machbar, sogar für jemand so mathe begriffsstutzigen wie mich ;)

das Studium ist recht breitgefächert aufgebaut, in Bonn gibt es schon zum Ende des Bachelors drei Spezialisierungen, Ökonomie, Nutztier oder Pflanze. Du musst kein Bauer werden, du kannst in die Futtermittelindustrie gehen, Verarbeitung der tierischen Produkte bis zum LM, Stallbau/Entwicklung, Richtung Naturschutz irgendwas, Agrartechnik (nicht nur im Ackerbau, auch zb automatische fütterungsanlagen, Melkmaschinen etc), Bereich Pflanze ist auch eine riesige Industrie, in Richtung Dünger, Pestizide, Saatgut, etc etc. Also mache dir bewusst welche riesenindustrie dahintersteht. Irgendwoher kommt alles was der Bauer nutzt zwischen Kalb und Schlachtung, bzw dem Fleisch im Supermarkt. Zwischen sähen und deinem Brot im Supermarkt. Konzerne wie zb Bayer haben auch stellen, edeka auch. Mal so als Beispiel.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Ich war in der Schule sauschlecht wegen Mathe und Physik (und Chemie und Latein und Musik etc.). Richtig schlecht! So, daß ich fast gar nicht zum Abi zugelassen wurde.

Im Studium war ich zunächst schockiert über das Niveau. Aber ich habe mich dann richtig reingehängt (man wußte ja auch, wozu!) und hätte die vierte Matheklausur eigentlich gar nicht mehr mitschreiben müssen weil ich in der zweiten und dritten schon so viele Punkte gesammelt hatte.

Phsik habe ich auch geschafft. Chemie sogar sehr gut. Manwächst mit seinen Aufgaben.

Statistik und Ökonometrie waren allerdings der Hammer! Da habe ich nicht ein Wort verstanden. Mein Nachbar konnte es aber sehr gut und die Aufsicht in der Klausur war unaufmerksam. Naja, gebraucht habe ich das sowieso nie wieder...

Die Jobaussichten als studierter Agrarwissenschafler waren mal ziemlich gut. Heute mag es vielleicht etwas schlechter sein, ich weiß es nicht mit Sicherheit. Bauern können halt alles, aber nichts richtig. Du kannst im Prinzip fast alles werden mit dem Beruf, außer Pfarrer, Arzt oder Anwalt und Richter. Bauern gelten als flexibel und leistungsbereit.

Wenn man kein Mathe kann , kann man danna auch kein Physik?

Also, ich hatte immer schlechte Note in Mathe, aber mein Physik war im guten Bereich. Aber trotzdem muss doch da was faul sein, ich mein Physik hat doch was mit Mathe zutun oder nicht=

...zur Frage

Zukunftsperspektiven - Jobaussichten - Gehalt?

Hallo :) ich möchte sehr gern Chemieingenieur studieren an der TU München. Aber dennoch bin ich mir etwas unsicher bezüglich der Jobaussichten nach dem Studium. Kann mir jemand vllt etwas dazu sagen ?
Und hat man als Frau in dem Bereich Chancen oder ist das eher ein reiner Männerberuf ?

...zur Frage

Lehramt Physik und?mathe/Chemie/Bio?

Heyho,

ich brauch mal einen ehrlich und guten Rat von euch. Leider konnte mir bislang niemand wirklich helfen bzw was sagen.

Ich hab vor demnähst mich für Lehramt Sek2 ein zu tragen. Ich wollte Physik definitiv studieren, jedoch muss ich noch ein 2tes Fach wählen ( logisch )

Naja jetzt kommt mein problem:

ich habe gehört physik und mathe machen viele weils ziemlich gleich ist, doch anders wo härt man das mathe ganz anders ist und nur als werkzeug der physiker benutzt wird.

Da mathe auch natürlich sehr schwer ist und physik ohne hin schon eine große herausforerung ist wäre die frage obs nicht besser wäre chemi oder bio zu studieren.

Chemi ist eigentlich ja physik bzw umgekehrt jedoch hatte ich aufgrund meiner schulischen laufbahn nur 3 jahre Chemi und davon 2 jahre aufer real wo ich leider nichts begriffen habe bzw nicht einmal reaktionsgleichungen aufstellen und rechnen konnte bzw kann, im Abi hatte ich auch 1 jahr Chemi ( FOS13 abi ) da habe ich eine 1 erhalten aber nur weil wir das ganze Jahr referate gehalten haben und ich mich halt immer tief in die materie eingelesen und vorgestellt habe. Da wär die frage bekmmt man das alles nochmal erneut erklärt ( also meine ganze fehlenden jahre von der schule oder sollt ich das dann trotz meines physik studiums nicht einmal in erwägung ziehen.

Und daan zum schluss habe ich gehört das man bio studieren sollte als 2 fach weil sich da vieles wieder findes aus der physik oder ableiten kann und außerdem bräuchte man sowieso ein abwechlsungsreichen Bereich und das bio nicht so schwer wäre wie chemi und mathe

Was sagt ihr, welches fach sollte ich zusätzlich wählen? PS: Mathe stand ich jetzt 4 jedoch kenn ich viele von meiner schule die genauso benotet waren und im studium dann 2-3 standen.

PPS:Rechtschreibfehler ignorieren bitte ^^ keine lust darauf ;D

...zur Frage

Unterschied der Studiengänge Agrarwirtschaft und Agrarwissenschaft; was macht man nach dem Studium?

Ich möchte gern Agrarwissenschaften bzw. Agrarwirtschaft studieren und bin mir immer noch nicht 100%ig sicher, was der Unterschied innerhalb dieser Studiengänge ist und in wie weit sich die Tätigkeit nach Abschluss des Studiums unterscheidet. Habe mich durch einige Foren gelesen, bin aber noch nicht ganz schlau draus geworden. Wäre dankbar über hilfreiche Antworten!

...zur Frage

Hat jemand Erfahrungen mit dem Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik?

Vorzugsweise an der TUM.

Wie sieht der Schwierigkeitsgrad aus? Ich habe gehört, der Studiengang soll sehr schwer sein (allein die 3 An alysis Module sind auch happig). Laut Mathelehrer bin ich "sehr Mathematik-affin" und "In der Oberstufe unterfordert". Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob ich diesem Studiengang gewachsen bin.

Momentan brenne ich total auf dieses Studium, wenn ich mir mal die Module ansehe oder an die beruflichen Tätigkeitsfelder denke.

Allerdings ziehe ich auch Physik (Wobei mich die Experimente bei einem Probestudium nicht sonderlich gereizt haben. DGL und deren beschreibende Art waren aber ein schönes Thema.), Informatik (Programmieren macht mir Spaß, hier habe ich allerdings das Gefühl, dass die Mathematik etwas schwach besetzt ist.) und Mathematik (Ist ein wenig abstrakt. Ich liebe die Mathematik, aber ich habe trotz Fachstudienberatung keine konkrete Vorstellung davon, da sie ja so ganz anders sein soll, als z.B. in den Ingenieurswissenschaften.) in Betracht.

Wie sehen die beruflichen Perspektiven in diesem Bereich aus? Ich könnte mir vorstellen mit Robotik zu arbeiten. Mensch-Maschine-Interaktion wird in den kommenden Jahren wohl auch sehr spannend.

Vielleicht noch eine Frage zur Studienzulassung. Es ist ja kein NC oder Eignungsfeststellungsverfahren vonnöten. Es muss doch sicher trotzdem ausgesiebt werden. Beim Physikstudium an der TUM muss man beispielsweise alle 7 Klausuren der ersten 2 Semester bestehen, um weiterstudieren zu können.

Ich bedanke mich für eure Hilfe!

...zur Frage

Wo wird mehr gerechnet? Mathe oder Physik?

Ich meine im studium hauptsächlich also "richtige" mathe oder Physik

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?