Manche nehmen sich eben nicht jeden Mist zu Herzen. Nach dem Motto: "Was kümmert es die stolze Eiche, wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt?" Das ist eben auch ein Aspekt des Erwachsenwerdens, sich nichts aus Beleidigungen zu machen, cool zu bleiben, nicht gleich das Messer zu zücken.

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Diese Frage kann man gar nicht beantworten. Zunächst einmal weiß man viel zu wenig über viele Zusammenhänge. Oder man weiß zwar etwas, stellt aber an möglicherweise falschen Schrauben herum.

Würde man beispielsweise in Deutschland eine Milliarde Euro in ein Subventionsprogramm für Elektroautos investieren, so wäre diese Milliarde für den Klimaschutz komplett zum Fenster hinausgeworfen. Auch wenn einem immer gebetsmühlenartig suggeriert wird, daß E-Autos emissionsfrei fahren, so tun sie das natürlich nicht. Da wir bereits ohne E-Autos unsere Energie zum allergrößten Teil NICHT aus regenerierbaren Quellen gewinnen, bedeutet jedes zusätzliche E-Auto, daß der dafür benötigte Strom aus (ausländischen) Kohle- oder Kernkraftwerken stammt. Je höher dabei der Anteil der Kohlekraftwerke, desto dreckiger sind die E-Autos. Je höher der Anteil des Atomstroms, desto weniger CO2 wird ausgestoßen, aber wir haben dann möglicherweise ganz andere Probleme. Eine rationale Kosten-Nutzen-Analyse von E-Mobilität würde ganz klar dazu führen, daß man sich von diesem Gedanken verabschiedet. Und dabei sind noch nicht einmal die gravierenden Umweltprobleme in der weit entfernten Dritten Welt eingerechnet, die der Kobaltabbau dort mit sich bringt.

Würde man als einzelner Verbraucher (und dazu muß man noch nicht einmal etwas investieren!!!) ganz einfach auf bestimmte Dinge Verzicht leisten, zum Beispiel auf Flugreisen, so würde dem Klimawandel ein weitaus größerer Dienst geleistet werden. Oder auf den Konsum von Produkten, die eine lange und kraftsoffintensive "Reise" zu uns hinter sich haben, wie Südfrüchte.

Aber am Klimawandel sind ja immer andere Schuld: "die Politik", "die Wirtschaft" etc. Der einzelne Verbraucher möchte sich natürlich nicht in sein gewohntes Konsumverhalten hineinreden lassen. Nach dem Motto: "Freitags für den Klimaschutz demonstrieren, aber nach dem Abi ein Jahr work-and-travel in Australien". Das ist die verlogene Seite in der ganzen Diskussion. Warum nicht in diesem einen Jahr freiwillig Bäume im deutschen Wald pflanzen? Nicht besonders hip, aber für das Klima allemal besser!

Der beste Klimaschutz wäre aber immer noch die Investition in Entwicklungshilfeprogramme, damit das Bevölkerungswachstum in der Dritten Welt schnell, merklich und nachhaltig eingedämmt wird. Zu viele Menschen sind der Tod für Klima und Umwelt.

Okay, ich bin ein wenig abgeschweift....

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Warum wird auf Flugbenzin keine Steuer erhoben? Ich finde, die sollte man ganz schnell einführen weil Fliegen an sich vollkommen unnötig und ein Luxus ist, der früher nur wohlhabenden Menschen vorbehalten war. Für die Umwelt wäre es auch besser, wenn man das Fliegen nur auf absolute Notfälle beschränken würde.

Warum ist die Mehrwertsteuer auf Handys so niedrig? Ich finde, die sollte man gleich auf 50% anheben. Früher brauchte man auch kein Handy. Und für die Umwelt ist es auch besser, wenn die globalen Vorräte an Seltenen Erden geschont werden würden.

Warum ist die Mehrwersteuer auf Südfrüchte so niedrig? Früher aß man regionale Produkte und ist davon auch nicht gestorben. Für die Umwelt wäre es auch besser, wenn nicht große Kühlschiffe unter Verbrauch großer Mengen an Schweröl Bananen, Kiwi und Ananas durch die ganze Welt transportieren würden.

Du siehst, vieles könnte besser sein. Aber warum wird immer nur auf dem Fleischkonsum herumgehackt? Weil jeder meint, ein Grundrecht auf Handys, Flugreisen und Südfrüchte zu haben?

Laß Dir gesagt sein: es gibt Gegenden in der Welt, da dominiert Dauergrünland. Da der Mensch kein Gras verdauen kann, ist es schon recht sinnvoll, dort Tiere weiden zu lassen, die uns Fleisch liefern.

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Was hat Schengen mit dem Frieden in Europa zu tun? Ich behaupte, für Frieden in Europa bedürfte es noch nicht einmal der EU heutiger Ausprägung. Dafür hätten eine Wirtschaftsgemeinschaft und eine Zollunion vollkommen ausgereicht. Wer miteinander Handel treibt, führt nicht gegeneinander Krieg. Diese immer wieder herbeigeredete Kausalkette, die EU habe für 75 Jahre Frieden gesorgt ist Bullshit. Wann wurde die EWG gegründet? Mir fällt es gerade nicht ein. 1945? Ach nein, das war später....

Um da keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ich bin weder gegen die EU (sofern sie nicht die Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten etwa im Bereich Finanzpolitik beschneidet oder Staatschulden einzelner Länder den Steuerzahlern anderer Länder aufhalsen will) noch gegen den Euro noch gegen Schengen. Aber wer die Binnengrenzen fallen lässt, der hat die Außengrenzen umso schärfer zu bewachen und zu beschützen, gerade in der heutigen Zeit, in der so viele Menschen nicht nur weil sie vor Kriegen fliehen, sondern aus rein wirtschaftlichen Gründen zu uns wollen. Und da kann es nicht sein, daß man die Staaten an den kritischen Grenzen mit dieser Herkulesaufgabe mehr oder weniger alleine lässt. Wie sollen die das denn schaffen, uns vor dieser unkontrollierten Einwanderung zu schützen?

NOCH haben wir ZUM GLÜCK souveräne Nationalstaaten! Und da muß es diesen auch gestattet sein, die Binnengrenzen bedarfsweise vor illegalen oder unerwünschten Einwanderern zu schützen, ohne daß darüber gleich eine Diskussion entbrennt, daß wir deswegen morgen wieder Krieg haben werden nur weil Schengen "tot" ist.

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Fast alle machen die Stunden und die Prüfung auf Papas Trecker. Ich habe noch nie gehört, daß es irgendwo Probleme gegeben hätte. Um die Ecke gedacht ist der Zweck ja auch ein landwirtschaftlicher, wenn der Junior den Schein macht... ;)

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Hallo!

Ich finde das Modell sehr unglücklich. Die Grafik erweckt den Eindruck, als gehörte der überwiegende Teil der Bewohner einer mittelalterlichen Stadt zu den Bürgern. Dem war aber nicht so. Nur ein relativ kleiner Teil der Stadtbewohner erwarb das Bürgerrecht. Voraussetzung um Bürger werden zu können war zumeist Grundbesitz in der Stadt, also ein Haus. Das hatten schon einmal die wenigsten. Weiterhin war für die Aufnahme in die Bürgerschaft häufig eine bedeutende Summe Geldes zu entrichten. Viele konnten sich das gar nicht leisten. Manche verzichteten freiwillig darauf, auch wenn sie das Geld gehabt haben.

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Ein Flüchtling ist für mich erstmal ein Mensch, der vor irgendetwas flieht. Krieg oder Bürgerkrieg. Da empfinde ich erst einmal Mitleid. Solange der Fluchtgrund anhält, sind diese Menschen natürlich unsere Gäste. Etwas diffiziler wird es dann, wenn ich das Gefühl auf das Individuum herunterbrechen muß. Denjenigen, die sich hier unauffällig und rechtskonform verhalten, wie es für Gäste eigentlich selbstverständlich sein sollte, also der überwiegenden Mehrzahl, gilt weiterhin meine Sympathie. Für diejenigen aber, die hier kriminell werden, in welcher Form auch immer, die Bandbreite geht von Sozialbetrug bis hin zu Mord, empfinde ich nur Verachtung und Abscheu. Das ist noch nicht einmal Ausländerfeindlichkeit, da ich für deutsche Kriminelle gleichfalls Verachtung und Abscheu empfinde.

Ein Migrant ist jemand, der irgendwo einwandert, aus welchem Grund auch immer. Legale Einwanderer sind mir sympathisch. Für illegale Einwanderung, wenn also beispielsweise die Ausweispapiere irgendwo entsorgt wurden um sich eine passendere Identität zu erschleichen, habe ich, siehe oben, nur Verachtung und Abscheu übrig. Für Einwanderer, die ohne Leistungsbereitschaft an den Tag zu legen, nur aufgrund unseres spendablen Sozialsystems einwandern, empfinde ich dasselbe.

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Es wird daran scheitern, daß es immer wieder Versuche gewisser linker Kräfte gibt und geben wird, sich am rechtmäßig erworbenen Vermögen sog. "Reicher" zu bedienen, es ihnen also zu stehlen. Dann schaut der Frugalist doppelt in die Röhre: Erst hat er viele Jahre Konsumverzicht geleistet. Und dann wird ihm die sauer ersparte Alterssicherung weggenommen.

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Man leitet keine Sätze mit "Und zwar" ein. Niemals! Immerhin schreibst Du nicht "Unzwar", was man hier im Forum leider häufig lesen muß. Ich denke, Gott bestraft Dich für diese Unsitte, einen Satz mit "Und zwar" zu beginnen.

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In der buddhistischen Lehre wirst Du eine Antwort auf Deine Frage finden.

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Die erste Stickstoffgabe fördert die Anlage der Ähren. Zum Termin der ersten Gabe, also Anfang bis Mitte März, ist es zumeist noch kalt. Das liegt in der Natur der Dinge. Aber die Pflanze braucht genau zu diesem Zeitpunkt den Stickstoff.

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