Wie schaltet man beim sportlichen Autofahren?

3 Antworten

Das "Rucken" vermeidest du, wenn du den Fuß nicht so schnell von der Kupplung nimmst.

Sportliches Schalten: Drehzahl zum Hochschalten zwischen 3.000 und 4.000 ... dann kannst du bei den meisten Autos einfach den nächsten Gang reinspringen lassen, ohne erst langsam die Kupplung kommen zu lassen und bist dann gleich am Gas.

Zum Bremsen: Sportliches Fahren umfasst kein Bremsen ;) Auskuppeln, Bremsen und gleichzeitig runterschalten, Gas geben und Kupplung kommen lassen ... keine Motorbremswirkung benutzen, da du sonst nicht an der Motorleistung (hohe Drehzahl) bleibst.

Alles klar gut erklärt :)

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@xxx007xxx

Naja ... gerade nochmal das Thema Bremsen in meiner Beschreibung gelesen. Es ist schwer zu erklären! Aber im Grunde geht es darum, dass du in einer Bremssituation nicht die Motorbremse nutzt, damit du gleichzeitig einen Gang runterschalten kannst und eine hohe Drehzahl aufbaust um (wenn die Bremssituation vorbei ist) direkt wieder schnell zu Beschleunigen...

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@userknight

also muss man dann immer auch vorher auskuppeln und dann bremsen? weil sonst würde die Fußbremse den Motor ja auch zwingen niedriger zu drehen.

und wenn man mal mehrere Gänge runterschalten muss, wie siehts dann aus?

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@xxx007xxx

"also muss man dann immer auch vorher auskuppeln und dann bremsen?" ... Pauschal nicht! Also klammern wir mal eine Gefahrenbremsung aus, ... Ziel sollte sein, dass du nach dem Bremsvorgang mit einem Gang wieder einkuppelst und dabei einen höheren Drehzahlbereich hast, als beim "normalen / spritsparenden" Schalten. Klar, kannst du auch mehrere Gänge runterschalten, wenn du stark abbremsen musst.

Allerdings sollte man das Runterschalten und "Gängeüberspringen" beim Bremsvorgang erst ganz langsam üben und umsetzen ... weil wenn du das sofort versuchst umzusetzen (Drezahl im Auge behalten, Gang schalten, Situation beobachten, ...), könntest du einen Unfall bauen, weil du damit abgelenkt bist!

Kleiner Hinweis am Rande: Das sportliche Fahren hat oftmals ein extrem erhöhtes Unfallrisiko und eine unnötige mechanische Belastung des Antriebsstranges unsd Motors zur Folge!

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@userknight

Die Risiken des sportlichen Fahrens sind mir schon bewusst; ehrlich gesagt hatte ich auch gar nicht vor, das anzuwenden, höchstens vielleicht später mal auf einer Rennstrecke, am besten noch mit einem Trainer der einem alles erklärt. Im Straßenverkehr hätte ich viel zu viel Angst um mich und die Anderen.

Ansonsten hast du mir weitergeholfen, danke :)

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Ja das ist richtig so (automatikautos schalten auch später hoch wenn man auf Sport stellt) Den Ruck kann man vermeiden indem man einen höheren Gang wählt (also statt 3 schon 4 nehmen) Und indem man langsamer von der Kupplung geht und dabei schon wieder (leicht) Gas gibt.

Ah ok danke! Und schalten die Automatikwagen im sportlichen Modus dann auch früher runter?

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Die schalten dann später runter, so dass man immer im höheren drehzahlbereich ist

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