Wie oft die Bettdecken bei Allergie waschen?

8 Antworten

also das wirkt auf mich schon ein wenig so, als würdest du das ganze übertreiben, auch wenn du eine anerkannte allergie hast. du scheinst da doch sehr überzogenene ängste entwickelt haben und das mal im auge behalten, nciht, dass du später therapeutische hilfe in anspruch nehmen musst, weil du unter wasch- und reinigungszwang leidest. ich finde deine wascherei überzogen. lg

Sonst bin ich nicht sooo sehr davon besessen immer zu putzen, ich muss schon den halben Tag bei der Arbeit putzen. Aber beim schlafen ist es mir sehr wichtig, dass alles sauber ist. In Therapie will ich eh, mal schauen ob man dort dieses Thema auch gleich behalndeln kann xD.

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Auch wenn Sie eine Hausstaubmilben-Allergie haben - ich glaube, Sie tun des Guten zuviel. Matratzen abzudampfen ist in diesem Zusammenhang wenig sinnvoll. Staubmilben entwickeln sich am besten in warmer und feuchter Umgebung, deshalb sollte nicht zusätzliche Feuchtigkeit in die Matratze eingebracht werden (eine Restfeuchte wird in der Matratze nach dem Abdampfen doch sicherlich verbleiben, oder?). Die richtige Maßnahme wäre der Gebrauch von Matratzenüberzügen (sog. encasings), die man auch waschen kann und die keine Milben-Allergene (=staubförmiger Kot der Hausstaubmilben) durchlassen. Die gibts auch für Kopfkissen, so dass Sie sich das Waschen sparen können. Auch das häufige Waschen von Bettdecken und Vorhängen ist nicht erforderlich. Wichtiger sind ein glatter, wischbarer Fußboden und ein kühles, trockenes Klima im Schlafzimmer. Das alles erspart Ihnen Zeit und Stress.

mein erwachsener sohn litt im kiga-/grundschulalter extrem unter hausmilbenallergie bis hin zu allergischem asthma. anfangs sind wir in panik verfallen und haben alle ärztlichen empfehlungen von sündhaft teuren reinigungsmitteln aus der apotheke bis hin zur verbannung von kuscheltieren aus dem kinderzimmer gewissenhaft verfolgt. wir sollten sogar unseren hund abschaffen, was wir aber glücklicherweise nicht getan haben. die allergie wurde nach den massnahmen sogar noch schlimmer, das asthma häufiger. als wir uns unserer machtlosigkeit bewusst wurden, haben wir nur noch das nötigste getan: laminat statt teppich, keine vorhänge, staubwischen nur mit feuchtem fensterleder. daraufhin wurde es besser und mein sohn hatte mit 12 seinen letzten asthmaanfall. das ist jetzt 13 jahre her. er hat eine eigene wohnung (die in mutteraugen ein wenig besser geputzt sein könnte ;-)), einen hund und bis auf ein bisschen niesen und augenjucken wegen pollenflug hat er keinerlei allergien mehr. ich denke, das thema allergie und deren folgen wird häufig sehr aufgebauscht und erzeugt psychischen druck. der wirkt sich wieder negativ auf die allergie aus. ich will nicht behaupten, dass man allergien ignorieren sollte. man darf ihnen nur nicht soviel eigenen lebensraum geben. denn schliesslich hat sich mein sohn damals nicht nur in unserem klinisch reinen zuhause auf seiner anti-milben-matratze aufgehalten, sondern war auch im kiga/in der schule und hat auch mal bei freunden übernachtet. gesundes mittelmass ist gefragt.

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