wie oft denkt ihr an den Tod habt ihr Angst davor? oder warum hat alles eine Ende bzw warum ist alles vergänglich?

14 Antworten

Hallo Bidede,

vor dem Tod selbst habe ich keine Angst, eher vor dem Sterben! Der Tod ist nämlich nach der Bibel ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein, d.h. ein Zustand der Nichtexistenz. Dennoch gibt es Hoffnung, da mit dem Tod nicht für immer alles aus und vorbei ist!

Die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird!

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben.

In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben! Ist das nicht großartig?

LG Philipp

Hallöchen

Ich lebe jeden Tag so,als wenn es der Letzte ist...

Natürlich kommen auch bei mir mal Gedanken wie es ist,wenn ich nicht mehr hier auf der Erde bin,aber ich geniesse das Hier und Jetzt

Eine positive Lebenseinstellung,und dem Leben Sinn geben ,vertreibt schnell düstere Gedanken

Versuche auch,Dich mit Menschen zu umgeben,die Dir Flügel verleihen

Natürlich ist der Tod beunruhigend. Angst sollte man davor aber nicht haben, zumindest nicht vor dem eigenen Tod. Warum? Ganz einfach: so lange man Angst haben kann, ist man nicht tot und braucht ihn demnach auch nicht fürchten. Und wenn man tot ist, ist auch alle Angst sowie jedes sonstige Gefühl vergangen. Dann kann man keine Angst mehr haben :)

Ich glaube, mit dem Thema "Tod" wird in unserer Gesellschaft viel zu verklemmt umgegangen. Natürlich sollte man Andacht halten und die Verstorbenen achten, aber warum wird so ein Tabuthema daraus gemacht? Am Ende stirbt jeder von uns, ob er nun ein freundlicher oder böser Mensch war, groß oder klein, klug oder dumm, reich oder arm.

Der Tod ist auch aus naturwissenschaftlicher Sicht enorm wichtig: er sorgt dafür, dass eine gewisse Balance gehalten wird. Wenn niemand mehr sterben würde, würde die Erde das nicht lange aushalten. Es sind unangenehme Fragen, aber dennoch: wie sollen die Menschen ernährt werden? Wer soll ihre Rente bezahlen? Wo wollen sie wohnen? Welche Ärzte sollen sie versorgen? Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, ewig zu leben.

Deshalb sollte man mit dem Thema achtsam umgehen und es nicht verteufeln oder gar versuchen, den Tod "abzuschaffen". Im Yoga lehrt man zum Beispiel, dass wirklich vollkommene und weise Menschen den Tod eines Tages begrüßen, wie einen alten Freund. Da sollten wir hinstreben. Das Wissen, dass man sich friedlich und erfüllt von dieser Welt verabschieden konnte, wird den Abschied auch den Hinterbliebenen erleichtern.

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