Wie lange Reiterfahrung sollte man haben für eine Reitbeteiligung?

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5 Antworten

Also ich war 8 Jahre lang im Schulunterricht, hatte das kleine und große Hufeisen sowie den Basispass ... Allerdings war der Unterricht nicht so prickelnd. Auf einem besseren Hof wäre ich in 5 Jahren sicher genauso weit gekommen wie dort in 8 Jahren ...

Also, es hängt allgemein davon ab WO du reitest, wie OFT du reitest, WIE die Reitstunde bzw der Reitlehrer ist (gut oder schlecht) und auch wie es mit deinem ALLGEMEINWISSEN steht. Ich kenne Mädchen die reiten seit 3 Jahren in einem sehr guten Stall mit gut ausgebildeten Pferden. Die haben in 3 Jahren mehr geschafft als ich in 8 Jahren. Dann kommt es natürlich drauf an was für eine RB das wird. Eine Freizeit-RB mit der du ein bisschen Dressur, ein bisschen Spring- und ein bisschen chiller Arbeit machst oder eine RB die auch auf Turniere geht und im Training steht.

Hast du eine Chiller-RB (bisschen Dressur, bissi Spring, viel Ausreiten) dann reicht es oft schon, wenn du sattelfest bist und die grundlegenden Dinge der Reiterei beherrscht, also die ersten 3 Punkte der Ausbildungsskala. Hast du eine Turnier-RB wird mehr gefordert, da der Besi sein Pferd weiterhin fein und trainiert haben will. Da brauchst du schon mehr für.

Grundsätzlich würde ich sagen: Wenn du sehr früh angefangen hast (wie ich mit 6 Jahren) 8 Jahre Schulunterricht + Pferdebasispass

Wenn du später anfängst sollten 5 Jahre Schulunterricht + Pferdebasispass reichen

Den Pferdebasispass empfehle ich deshalb, da ich ihn als sehr lehrreich empfunden habe. Man lernt allgemeines, Erste-Hilfe beim Pferd, die Haltung, typische Krankheitssymptome, die Anatomie des Pferdes und einige Knackpunkte. Ein guter Reiter kann in meinen Augen nicht nur schön auf dem Pferd sitzen - er kann mir das Pferd anatomisch erklären und die Auswirkungen bestimmter Lektionen oder Hilfen erklären, mit der Anatomie des Pferdes. Deshalb gehört dieses Wissen für mich einfach dazu und der Pferdebasispass vermittelt wirklich das Basiswissen, welches jeder Reiter haben sollte (was aber irgendwie nur 30% der Reiter haben, traurig)

Perfekt wäre es, wenn du mit deiner RB die Möglichkeit auf Unterricht hast. Man lernt immer weiter und kann sich mit dem Pferd immer weiter fortbilden und besser werden.

Wegen der meist sehr schlechten Erfahrungen die ich hatte:

Ich habe am liebsten Reitbeteiligungen, die nur ein bisschen Erfahrung haben, sie bringen keine Marotten mit und ich kann sie mir selber formen. Die Reitstunden bezahle ich eigentlich anfänglich selbst, das ist die Probezeit und wenn es nach 3 Monaten nicht klappt, dann war es das.

Oder

Jemand der so gut reiten kann, dass ich mich nicht kümmern muss, in dem Fall aber vorzugsweise erst ab 35 und am liebsten männliche Reiter weil ich meine Ruhe haben will und Loyalität wünsche.

Also erstens: am besten wäre es, wenn du mit deiner RB weiter Unterricht nimmst;)

Sonst hängt das alles sehr vom Pferd un Besitzer ab..es gibt Besitzer die reitbeteiligungen an Anfänger vergeben aber zum Beispiel bei jungen Pferden auch oftmals das komplette Gegenteil..

Auf jeden Fall solltest du einigermaßen sicher im Umgang sein und der Rest hängt vom Pferd sowie vom Besitzer ab

Das hängt nicht davon ab, wie lange Du Reitunterricht hattest, sondern tatsächlich davon, wie gut Du mit dem Pferd umgehen und reiten kannst. Und viele vergeben eine Reitbeteiligung nicht an Minderjährige, aufgrund der Versicherungspflichten und Klauseln.

Du solltest sicher auf dem Pferd sitzen, deinen Reiterpass gemacht haben, mit einem Pferd umzugehen wissen und natürlich Verantwortung übernehmen können! Wie lange du dafür Reitunterricht brauchst, ist relativ, denn manche brauchen nur ein Jahr, andere sind nach fünf Jahren Unterricht noch sehr schlecht. Es kommt wohl doch auch auf das Talent an.

wo macht man so einen Reiterpass? Ist das so wie ein Tunier?

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reiterpass ist nicht wichtig, hab selber kein Abzeichen gemacht. und hatte trotzdem reitbeteiligungen und nun hab ich ein eigenes pferd

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