Wie lange nach dem Tod kann man die Leiche anschauen?

7 Antworten

Das kommt ganz auf die Stelle an, wo der Tote aufbewahrt wird. Bis heute hat nicht jeder Friedhof ein Kühlhaus, und bei warmen Temperaturen darf man den Toten vom ersten Tag an nicht mehr sehen. Das wäre ein Schock für die Angehörigen.

nach ca. 3 tagen

Es kommt drauf an, ob der Leichnam von einem augebildeten Bestatter oder Thanatopraktiker hygienisch und kosmetisch versorgt wurde. Nach der hygienischen Versorgung können i.d.R. keine Körperflüssigkeiten mehr auslaufen oder sich Mund und/oder Augen öffnen. Zudem muss der Körper konstant bei einer durchschnittlichen Temperatur von 2-5 Grad Celcius gekühlt werden und Kopf und Hände müssen erhöht gelagert werden, damit sich das Blut nicht dort sammelen kann (sonst entstehen dunkle Verfärbungen)

Sollte der/die Verstorbene für einen längeren und eventuell auch ungekühlten Zeitraum aufgebahrt/aufbewahrt werden, sollte er thanatopraktisch behandelt werde. D.h.: Über die normale empfehlenswerte hyginische Grundversorgung sollte er einbalsamiert werden.

Die thanatopraktische Behandlung sollte nur von einem dafür speziell ausgebildeten kompetenten Thanatopraktiker bzw. Thanatologen durchgeführt werden. nach der Einbalsamierung ist die Verwesung für einen Zeitraum von ca. 2-4 Wochen aufgeschoben. Die Durchschnittlichen Kosten einer thanatopraktischen Behandlung belaufen sich (je nach Aufwand) zwischen 250-550 Euro (ohne eventl. Überführungskosten zum/vom Thanatologen oder Wiederherstellungskosmetik nach Unfällen mitgerechnet)

es gibt mittel und wege das man verstorbene auch noch nach wochen anschauen kann als wären sie gerade erst gestorben

ist alles nur ein kostenpunkt

dann wird einbalamiert um den verwesungsprozess radikal zu verlangsamen

Stimmt, Tag 2 - 4 nach dem Eintritt des Todes ist üblicherweise das Zeitfenster für die Aufbahrung und Abschiednahme. Nach 6 - 7 Tagen setzen die ersten Anzeichen für den Verfall ein.

ab wann stinken die leichen?

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