Wie läuft das ab mit einer OP mit vollnarkose?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Dir wird entweder Mittel gespritzt oder du bekommst eine Maske aufgesetzt. Oft sollst du dann von 10 rückwärts abzählen und kurz darauf biste dann schon weg.

Danach wachst du auf und für dich werden es dann nur gefühlte Minuten gewesen sein, was aber wahrhaftig 1-2 Stunden sind.

Während der Narkose sind deine Sinne alle betäubt. Da wirst du wahrscheinlich auch nicht träumen. Manch einer berichtet von außerkörperlichen Ativitäten die auftreten sollen. Das du dich selbst von oben siehst usw. Das nehme allerdings so wie du willst ;)

Ich hatte vor 2 Jahren eine Operation an der Nasenscheidewand…Also im Folgenden der grobe Verlauf: Du musst dir vor der OP den sterilen Krankenhauskittel anziehen. Jaa, du hast richtig gehört, nur den Kittel ;) So, jetzt, nach diesem Schritt wartet man auf dem Bett auf den/die Pfleger/Pflegerin. Diese gibt dir einen Trunk für die Beruhigung, der schon einmal dafür sorgt, dass du müde wirst. In diesem Zustand wirst du nun auf deinem Rollbett ins OP-Zimmer gerollt. Dort bekommst du eine Spritze in die Ader injiziert, die dich dann , ca.2 min später ins Land der Träume oder einfach nur in die mehr oder weniger kurzweilige Dunkelheit schickt. Es ist üblich, dass der operierende Arzt bzw. seine Helfer kurz bevor sich deine Augen endgültig schließen, versucht, noch ein heiteres oder beruhigendes Gespräch mit dir zu führen. Ich kann mich noch erinnern, dass mein Oberarm merkwürdigerweise ziemlich angespannt war und alle mich gefragt haben, wie lange ich schon trainiere ;) Nach einer Zeitspanne, die dir wie 5 min vorkommt, wachst du in deinem Zimmer wieder auf und wirst von der hübschen vollbusigen Pflegerin mit den Worten „Auch schon wach, Schätzchen" wieder aus der Traumwelt geholt. So oder so ähnlich war das zumindest bei mir😉 Gruß, Elias

Geh bitte nicht so unbekümmert an die Sache heran sondern stelle Fragen! So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geistige Behinderung bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist einiges schief gelaufen. Darum sollst du meine Erfahrung lesen damit du Vorkehrungen treffen kannst um einiges auszuschließen bzw. zu verhindern. Denn wer unwissend ist kann auch keine Fehler erkennen bzw. verhindern. Du solltest auf jeden Fall all deine Wünsche bzw. Ängste im Aufklärungsformular mit hineinschreiben lassen damit du später beweisen kannst, was für dich wichtig war. Ich habe dem A. im KH beim Vorgespräch für meine N. gesagt, dass ich 1.) vor der N. drei min. O2 einatmen möchte (aktive Präoxygenierung 3-5 min.). 2.) eine flache N. haben möchte um N-Schäden bzw. Hirnschäden zu vermeiden 3.) erst dann auf die Station verlegt werde, wenn ich wieder vollkommen wach bin weil auf den Stationen Personalmangel herrscht oder unmotiv. Personal. So war es jedenfalls bei mir. Denn sie waren nicht in der Lage, einen Patienten professionell auf eine OP vorzubereiten. Im Gegenteil. Sie haben sich über ängstliche Patienten auch noch lustig gemacht. Dazu kam ein hohes Maß an Unfreundlichk. bzw. Überforderung. Im OP legte mir ein A. den Zugang und gab mir die Pulsoxymetrie. Er war aber für mich gar nicht zuständig u. ging danach auch wieder weg. Laut Narkoseprotokoll war für mich eine Anästhesistin zuständig. Sie war aber noch gar nicht anwesend weil meine OP schon 30 Min. früher stattfand. Plötzlich kam ein A-Pfleger und verabreichte mir heimlich das Hypnotikum u. ging dann auch wieder weg. Leider habe ich das zu spät bemerkt u. ich schlief ein. Hätte ich mich noch einmal aufgerichtet um zu schauen wo alle hingegangen sind wäre ich beim Einschlafen von dem schmalen Tisch gefallen denn ich war auch noch nicht angeschnallt. Diese N-Einleitung war unverantwortl. denn ich war noch nicht an die Überwachungsger. (RR, EKG) angeschlossen u. habe vor der Einleitung auch keinen O2 bekommen. Man hört nämlich nach dem Einschlafen auf zu atmen u. muss beatmet werden. Ich weiß nicht wie lange ich dann ohne Beatmung da gelegen habe u. wann ich an die Überwachungsger. angeschlossen wurde bzw. ab wann die A. für mich Zeit gehabt hat. Dem Personal im OP konnte man den Stress ansehen. So eine N-Einleitung habe ich bis dahin noch nie erlebt. Seit dieser N. habe ich sehr oft Kopfschm., Gedächtnisstör., Wortfindungsstör., Bluthochdr. u. Schwindel. Wer ist daran schuld? Unser Gesundheitssystem mit falschen Anreizen sowie das Abrechnungssystem. Denn es geht immer nur um Gewinnmaximierung u. erst in zweiter Linie um den Pat. Wenn dann noch Stress, Inkompetenz, wenig Erfahrung u. Anthi Empathie dazu kommen kann das tödlich enden oder wenn man Glück hat mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung. Dann heißt es, OP oder N-Risiko u. die Ärzte bzw. das KH ist aus dem Schneider. Traurig aber wahr! Während meiner OP war mein RR für 35 Min. nur 75/40 mmHg. Bei diesem niedrigen RR wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit O2 versorgt darum auch meine Gedächtnisstörungen. Das KH in Duisburg Fahrn wo ich operiert wurde sagt, meine Ausfallerscheinung. hätten nichts mit meiner N. zu tun sondern wären auch ohne N. aufgetreten. Das diese Zeitgleich mit der N. aufgetr. sind wäre Zufall. Ich glaube das aber nicht. Das Personal auf der St.4AB war unfreundl. u. zum Teil überford.. Im OP konnte man Stress u. Fahrlässigk. erkennen. Die A-tin hat wahrscheinlich an Selbstüberschätzung gelitten u. war der Meinung, dass sie mir vorher keinen O2 geben braucht weil sie ja so perfekt ist u. mich in ein paar Sekunden intubieren kann so wie bei einer RSI. Leider muss da wohl etwas schief gelaufen sein. Zum Glück braucht man sich heute nicht mehr alles gefallen zu lassen u. die Götter in Weiß gibt es auch nicht mehr. Auch diese Menschen machen Fehler. Warum müssen sich sonst Ärzte versichern? Schau dir vorher an, wie eine N. ablaufen muss damit du erkennst, wenn etwas falsch gemacht wird u. du evtl. dann auch Schäden davon trägst. http://de.wikipedia.org/wiki/Narkose

das find ich aber nicht so toll das du das hier jemandem vor der narkose erzählst woher weisst du das eigentlich alles so genau wenn du doch in narkose warst ??

0
@user2386

Das ist doch ganz einfach! Das Narkoseprotokoll sagt mir alles was ich nicht mitbekommen habe. Den Rest habe ich selber miterlebt. Übrigens, ich musste erst einen Anwalt einschalten um an mein Narkoseprotokoll zu kommen. Das sagt doch schon alles. Normalerweise hat jeder das Recht, sein Narkoseprotokoll einzusehen. Auch ohne Anwalt!

0

Sie schildern hier aber gerade wirklich das Worst Case Szenario schlechthin. Das es bei ihnen mit Komplikationen verbunden war ist zwar weniger schön aber hier gleich so eine negative Textwand zu schreiben, ist für jemanden der es bald vor sich hat und auch etwas angespannt ist, nicht gerade fördernd.

Fragen stellen kann er ja, aber nicht selber zum Doc werden und den Verantwortlichen ihren Vorgang detailhaft abfragen. Nach dem Motto 'Ich hab da was im Internet...'.

0
@Fang8

Es ärgert mich immer sehr, wenn Menschen bzw. Patienten weitergeben, was ihnen Anästhesisten und Chirurgen weiß machen wollen. Viele glauben das auch noch und merken gar nicht, dass eine Operation die Kasse füllen soll. Nicht jede OP aber z.B. 85% der Rückenoperationen sind überflüssig oder sogar schädlich. Immer wenn ich den Satz lese, „eine Narkose ist heutzutage kein Problem mehr“ werde ich richtig sauer. Da ich ein Narkosegeschädigter bin, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht unwissende aufzuklären. Im Zeitalter von Stress, Zeitnot, Personalmangel, Ärzte die kein deutsch verstehen ist es ganz wichtig, dass der Patient erkennt, wenn etwas nicht lege artis durchgeführt wird. Hinterher ist es zu spät. Darum vorher den Patienten aufmerksam und sensibel machen auch wenn er ein wenig Angst bekommt. Das ist besser als bedingungsloses Vertrauen und den Behandlungsfehler nicht zu bemerken. Einen Gott in weiß gibt es nicht. Ich musste dies am eigenen Leib erfahren. Wenn ich z.B. eine Frage stelle, dann möchte ich vollkommen aufgeklärt werden! Ich möchte nicht hören, „das ist alles kein Problem“ oder „alles wird gut“. Mein Freund ist auch naiv in eine OP gegangen. Nun sitzt er nach seiner dritten Knie OP im Rollstuhl und wird den MRSA nicht wieder los. Den müssten sie mal hören, was der ihnen alles erzählen würde!

0

Also sie spritzen dir die Narkose oder geben sie dir über einen Atemmaske. Man ist eigentlich gleich weg und wacht dann plötzlich wieder auf, als wäre nichts passiert. Ich habe während einer Vollnarkose nie geträumt, bin wieder aufgewacht . Es kann auch sein das dir nach der Narkose schlecht wird. Kann muss aber nicht.

Ist klar,das du aufgeregt bist. Der anästhesist wird dich in die narkose versetzen und überwachen. Du wirst relativ schnell einschlafen,und beim aufwachen dich an nichts erinnern können und auch nichts spüren.Viel glück

Ich hatte bereits 2 OPs, zu blöd das klingt, ich liebe es :D Dieses geniale Abrutschen in die Narkose. Eigentlich sollst du Anfangen zu zählen, du kriegst ne Maske auf, dein Körper wird richtig schwer, du fühlst dich aber als könntest du jeden Moment los fliegen. Die Augen verdrehen sich, weg bist du & da bist auch wieder :,D Ich hab nach meiner ersten OP geheult ohne Ende, wusste nicht warum, passiert wohl einigen. Andere vertragen die Narkose nicht so gut und ko*zen sich die Seele aus dem Leib. Die Ärzte werden dich Aufklären, mach dir keine Sorgen :-)

Du bekommst normalerweise während der Vorbereitung zur Operation ein leichtes Beruhigungsmittel (Tablette), da bist Du schon so halber weg. Im OP bekommst Du dann die Narkose, der Arzt redet ein wenig mit Dir und unvermittelt bist Du weg. Man träumt nicht und ich persönlich fand das ziemlich faszinierend.

Also, keine Angst, alles wird gut verlaufen!

Hm bei meiner Ops gab es eine Tablette die einem ein wenig müde macht und schlussendlich die Narkose, sie haben mir noch gute Nacht gesagt und weg war ich...dann bin ich aufgewacht und war müde, habe anschliessend nochmal 2-3 Stunden geschlafen. Und nach dem aufwachen war ich hungrig und habe gegessen.

Du schläfst langsam ein, wirst immer müder. Und im nexten moment bist du auch schon wieder wach und alles ist vorbei.

Geträumt habe ich nach 4 Op's noch nichts dabei, da vergeht das meiner Meinung nach viel zu schnell.

meine letzte Vollnarkose war wegen Nabelbruch vor einem halben Jahr, deswegen kann ich mich noch gut dran erinnern.

du bekommst ne Nadel in eine Vene, rechte oder linke Hand. Auf Wunsch bekommst du auch im Zimmer schon was zum muede werden, aber ich wollte das live mitkriegen wie man einschlaeft. Und es is dann im OP tatsaechlich echt witzig, du liegst da, der Narkosearzt meint "zaehlen sie bis 10" und bis 5 kam ich nicht mehr.

aufgewacht bin ich dann im Aufwachraum und alles war friedlich, still und schoen. Aber direkt wieder eingeschlafen und dann erst wieder aufm Zimmer aufgewacht.

aber getraeumt hab ich nicht.

Das geht ganz schnell, du hast keine Zeit zum nachdenken. Du bekommst eine Narkose und schwupps, bist du weg! Als ob du nie da warst. Du träumst nichts und bekommst nichts mit. Aufwachen wie wenn du geschlafen hättest, aber ohne Träume. Wirklich, das geht so schnell, da kommst du nicht mal zum nachdenken. Gruss Bordie

Was möchtest Du wissen?