Wie konntet ihr euch das kleine, als auch das große Einmaleins merken?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Mearth…

Basis ist das kleine 1 x 1, dann gehst du erst ans große. Das kleine muss absolut sitzen.

Verfahren: Du musst erst mal wissen, was „mal“ bedeutet, nämlich etwas mehrfach machen.

Beispiel: 4 x 6

Du zeichnest eine Reihe von 6 Quadraten, und das machst du
viermal (siehe Zeichnung).

Anhand der Zeichnung kannst du feststellen, dass du eine Menge
von 1 x 1 Aufgaben daraus ablesen kannst, je nachdem, wie du Quadrate
zusammenfasst.

Du kannst dann sofort die Umkehraufgabe machen: 24 : 8 = 3
heißt. 24 Kästchen aufgeteilt in Gruppen zu 8 sind 3 Gruppen – oder: 24
Kästchen verteilt an 8 (Personen), erhält jeder drei.

So ähnlich kannst du mit vielen Zeichnungen arbeiten (36 = 6 x 6 Kästchen).

Nächste Stufe: Du bildest Reihen: Einerreihe, Zweierreihe…..
Dabei beginnst du mit einfachen Reihen: 1 x 1, 1 x 2, 1 x 5, 1 x 10, dann
folgend verwandte Reihen: 1 x 4, 1 x 8, dann 1 x 3, 1 x 6, 1 x 9, zuletzt die 1
x 7er-Reihe.

Vorfrage (nicht hier beantworten!) : Wie ist deine Telefonnr.?, deine Hausnummer?, dein Alter?, dein Geburtsdatum, weitere Zahlen
und Daten, die du kennst? – Musst du die berechnen? Die kannst du einfach
auswendig durch häufigen Gebrauch.

Und anders geht das dann auch nicht bei den 1 x 1 Aufgaben.
Das ist ein stures Auswendiglernen.

Und dazu gehören automatisch auch alle Umkehr- = Teilungsaufgaben.

Zum „Großen 1 x1“: Ich halte es für überflüssig, das auswendig zu können. Wichtig ist aber die Rechentechnik.

Manche Leute rechnen da und reden: „4 x 17 ist, äh, also, das sind dann, ich rechne 4 x 10 gibt also , ich glaube, 40, und da muss ich jetzt noch das andere, also 4 x 7, das gibt dann so , also 28, und dann gibt, was war das vorher…….“ – Und dann klappts eben nicht.

Besser: Mathematiker sind faul, sie reden wenig: Du hörst die Aufgabe 4 x 17, wiederholst sie aber nicht, sondern sagst nur: 40….28 ….68!
Sonst nichts!

Mit der Zeit kannst du einige Ergebnisse dann auswendig, vielleicht auch die 11er und 12er-Reihen – und das reicht dann auch.

 - (Schule, Mathe, Lernen)

......vielen Dank für den Stern!

0

Was ist der Grund dafür, dass Du das 1 x 1 können möchtest? Wenn es ein wichtiger Grund ist, wirst Du es lernen.

Du wirst den viel größeren Kampf gegen Deinen Glauben führen müssen, das 1 x 1 nicht zu können. Die Tatsache, dass Du Dir über viele Jahre eingeredet hast, nicht Kopfrechnen zu können, ist Dein wahrer Feind beim Lernen; nicht so sehr die möglicherweise falsche Methode.

Solange Du hier oder sonstwo nach der besten Methode suchst, fängst Du nicht mit dem Rechnen an. Das nennt man Prokrastination, also etwas vor sich herzuschieben, anstatt einfach anzufangen. Rechnen lernst Du, in dem Du rechnest. Fang einfach an. Beim Rechnen wird Dir die richtige Methode in den Sinn kommen. Du wirst sie instinktiv finden. So wie ein kleines Kind beim Laufenlernen die Bewegungsabläufe anpasst, um alte Fehler nicht zu wiederholen.

Wenn Du einen Tritt in den Hintern brauchst, um das 1 x 1 zu üben, verabrede Dich mit jemandem, der In regelmäßigen Abständen Deine Fortschritte überprüft.

Ein guter Musiklehrer, der seinen Schüler einmal pro Woche sieht, erkennt sofort, ob der Schüler geübt hat oder nicht. Er wird ihm sagen, nicht ICH bringe Dir das Spielen des Instrumentes bei, sondern Du selbst. Wenn Du es spielen können möchtest, musst Du es tun.

Gruß Matti

Früher haben wir in der Grundschule so Ecken-Rechnen gemacht.. vier Schüler haben sich jeweils in eine Ecke gestellt, Lehrerin hat eine Einmaleins-Frage gestellt und der, der sie als erstes richtig beantwortet hat, durfte eine Ecke weiterwandern. Derjenige, der zu seiner Ausgangsecke zurückkam, hat gewonnen ^^

Naja, darauf habe ich mich daheim vorbereitet. Meine Mutter hat sich die Arbeit gemacht und das ganze Einmaleins auf Karteikärtchen geschrieben und damit hat sie mich abgefragt. Ich hatte zum Schluss die Antworten so schnell rausgehauen, dass meine Mutter nur noch am weglegen der Karten war :P Also ging das wirklich blitzschnell :)

Ist zwar Arbeit, aber so merkst du es dir echt gut und du kannst die Karten auch beliebig vermischen.. du kannst sicherlich mit Apps etc. rechnen (gibt auch Nintendo-Spiele für das), aber da hast du nicht mehr die Wahl, was und wie du das üben willst.. Bei Karteikarten kannst du selbst entscheiden, was genau du üben willst und ob du falsche Kärtchen nochmal wiederholen willst oder nicht.. du kannst sie selbst mischen oder dich erstmal nach der Reihenfolge abfragen lassen.

Hallo Mehrtürer,

Nach Erzählungen meiner Mutter habe ich die ersten Einmaleins-Übungen
schon vor meiner Schulzeit mit Kärtchen aus ihrem Nähkästchen mit Druckknöpfen gemacht. Die Kärtchen hatten so ein Gitter von Löchern in denen die Druckknöpfe steckten. Da hatte ich nun Rechtecke gebildet, zB drei in die eine Richtung und 5 in die andere. Und dann durchgezählt.

Ich glaube dass solche räumliche Darstellung und Anschauung viel hilft, zu verstehen, was Multiplikation eigentlich ist. Mal dir ein auf ein Blatt 10 mal 10 Felder. Dann legst du mit Münzen oder ähnlichem eine Aufgabe als Rechteck. Jetzt verschiebst du einige davon so, dass es nur vollständige 10er-Reihen und eine Reihe mit dem Rest gibt. Dann hast du das Ergebnis vor dir.

Weitere Tips:

https://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-eine-moeglichkeit-das-grosse-und-das-kleine-1x-bis-400-als-loesung-schnell-auswendig-zu-lernen?foundIn=list-answers-by-user#answer-219661181 

Mit Äpfeln, Birnen und so fort. 

Nein. Rechnen lernte ich mit Holzklötzchen. Denn das kleine Einmaleins habe ich nicht in der Schule gelernt. Wer kein Einzelkind ist, dem lassen sich die Grundrechenarten vor Schulbeginn leicht vermitteln. 

Und von da aus ist es bei mir in gleicher Manier weiter gegangen. Kam relativ schnell dann Physik dazu, denn zuhause wurde nun mal manche Sache selbst hergestellt. 

So ergab sich also immer ein praktischer Bezug. Ich kann mir Bilder zu den Aufgaben erstellen. Auch Situationen, Arbeitsaufgaben, die nun mal rechnerisch vorbereitet, als theoretisches Modell entworfen und dann in die Praxis umgesetzt werden. Oder eben, die Praxis stellt eine Aufgabe, sie wird gelöst und anschließend rechnerisch noch mal nachvollzogen. 

Mit der Kurvendiskussion hatte ich lange so meine Probleme. Fand ich schlicht lächerlich. Sehr viele Aufgabenstellungen lassen sich mit dem einfachen Dreisatz als reine Theorie lösen. Warum dann noch so ein Heiawuhubuh drum gemacht wird - 

Dann schickte mir eine liebe Freundin ein Video von einem Einführungsvortrag zur Kurvendiskussion in Englisch. Ich habe nicht nur während des tatsächlichen Genusses reichlich gelacht. Mir wurden auch praktische Beispiele gezeigt, die mir die Sinnhaftigkeit der Rumrechnerei erschlossen. 

Anders ausgedrückt: Ohne Bezug zur Praxis stelle ich mir vor, es ist bestenfalls Nachplapperei, Auswendiglernerei, Naturwissenschaft nachvollziehen zu können bzw. das Philosophiefach Mathe. 

Und dann haben wir ja auch noch ein Wirtschaftsunternehmen Haushalt  Da gibt es sehr viele Möglichkeiten zu rechnen. Und oh Schitt: Physik tummelt sich da auch massenweise rum in praktischer Anwendung, Chemie und so fort. 

Finde in Deinem Alltag anfassbare Aufgaben. Wir erledigen ständig, ohne darüber nachzudenken. Und verknüpfen dieses Tun nicht mit Mathe, gar so schlimmen Geschichten wie Einmaleins oder so. Jedenfalls dann nicht, wenn wir nie darauf aufmerksam gemacht wurden. 

Was möchtest Du wissen?