Wie kommt das bei Frauen an, wenn man keine Freunde hat?

12 Antworten

Ich könnte ihn verstehen. Das Prädikat "Freund" dem wertigen Sinn nach verdient nun mal nicht jede/r Dahergelaufene. Und nur, weil die Fratzenbuchgeneration jeden, der nur Hallo sagt, gleich als "Freund" betrachtet, muss das nicht jeder so handhaben.

Ich hab auch keine Freunde, sondern nur Bekannte. Mich als Mensch macht nicht aus, Freunde zu haben, sondern ich zu sein. Wem das nicht reicht oder gefällt, muss weiterziehen.

Ein Mensch kann sich auch sozial verhalten oder Kontakte pflegen, ohne ihn "Freund" zu nennen. Wenn ich bspweise meinen älteren Nachbarn immer die Einkaufsbeutel in den 3. Stock hochtrage, ist das für mich selbstverständlich. Deshalb bleiben meine Nachbarn nur meine Nachbarn.

Solange ein Mensch nicht nur auf sich bezogen unterwegs ist, ist es mir sowas von egal, ob er Freunde hat oder nicht. Er oder sie sollte nur einen anständigen Charakter haben. Das ist mir persönlich mehr wert, als jedes verheuchelte Freunde-Getue, was es definitiv zu hoher Prozentzahl gibt.

Wer echte Freunde hat, die den Namen wirklich verdienen, dann freut euch darüber und seid hoffentlich selbst solche wahren Freunde, auf die sich jederzeit verlassen werden kann.

Menschen nach Freunde haben oder nicht haben als "brauchbar" oder "unbrauchbar" zu beurteilen, ist jedenfalls Schwachsinn.

Ich würde mich schon wundern. Was sagt das  - theoretisch - über einen aus, wenn man keine Freunde hat? Vielleicht, dass man nicht fähig ist, Nähe zuzulassen. Oder dass man ein Egoist ist. Oder asozial. Oder ein derartiger Kauz/Eigenbrötler, dass das kein anderer nervlich aushält... Ich wäre jedenfalls sehr auf die Erklärung gespannt. 

oder der so genannten Eigenbrödler hat einfach die Nase voll, weil er von sogenannten Freunden verarscht wurde

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Dann nimmt man an, dass die Person entweder bewusst Einzelgänger ist oder keinen Anschluss findet / keine soziale Kompetenz hat.

Die meisten Frauen finden das unattraktiv.

naja, wenn jemand so wirklich garkeine fruende hat kann es eigentlich zwei möglichkeiten geben: er ist asozial (und das meine ich im wahren sinne des wortes und nicht als beleidigung) oder er ist vielbeschäftigt.

da müsste man sich also als "partner" vorher mal informieren. ich wäre solchen leuten aber grundsätzlich skeptisch gegenüber

Und wenn keines von beiden ist?

Wie stehst du dazu?

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@Dachau92er

naja, ich kenne tatsächlich leute, die hoch-intelligent sind und sich einfach nur selbst dazu entschieden haben keine "freunde" zu haben, was sie menschen einfach nur als lästig empfinden.

so leute sind schon sehr speziell, aber auch sehr interessante gesprächspartner.

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Das dürfte ja wohl davon abhängen warum derjenige keine Freunde hat. Die beiden Extreme, weil er sich dafür keine Zeit nehmen möchte oder weil es keiner länger mit ihm aushält als er benötigt um ihn halbwegs kennen zu lernen zeigen ja bereits eine gewisse Bandbreite.

naja, es soll ja Freunde geben die die Freundschaft kündigen weil man nicht ihrer Meinung ist, eine andere Sichtweise bezüglich Klischees und Vorurteilen hat u.ä. Oder ihre Erwartungen an diese Freunde nicht erfüllt sieht.

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@realistir

Also wenn ein Mensch ausschließlich derartige Freunde hat, so dürfte das noch mehr über ihn aussagen als die Zahl seiner Freunde an sich. Aber es sind ja eh immer die anderen schuld, ist bekannt.

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