Wie kann man gegen mehrere Falschaussagen vorgehen?

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5 Antworten

all diese dinge haben keinen einfluß auf das verfahren ums abr. weder aussagen von freunden noch von nachbarn werden berücksichtigt. hier ist nur interessant das es zwei eltern gibt und wer das kind besser versorgen kann.

ein verfahrensbeistand ist nicht beeinflussbar. natürlich gibt dieser einen bericht ab, dort werden die versuche zu beeinflussen mit berücksichtigt und zwar nicht zugunsten desjenigen der es probiert. vor gericht ist solches verhalten normal und dagegen kann man nichts weiter machen, als nachbarn die lügen anzuzeigen. frage ist was es bringen soll, denn da steht aussage gegen aussage und wen interessiert das es zu meinungsverschiedenheiten vor der tür gekommen ist.

einer der eltern wird das kind zu sich nehmen. wer das ist, bestimmt der richter. ob das der bessere ist oder einfach nur derjenige der sich besser verkaufen kann ist offen. was tut der anwalt denn um diese aussagen zu neutralisieren?

ansonsten einfach weitermachen wie bisher, nichts anmerken lassen und vor allem ruhe bewahren.

was tut der anwalt denn um diese aussagen zu neutralisieren? - diese Aussagen kamen nicht zur Sprache d.h. die Frau vom Jugendamt ist garnicht erschienen und die Vertretung von ihr hat das Bericht zu spät abgegeben.

Bitte gerne an dieser Stelle weiter:

"vor gericht ist solches verhalten normal und dagegen kann man nichts weiter machen, als nachbarn die lügen anzuzeigen"

Wie ich schon vorab schrieb - die Beweise sind reichlich vorhanden, also nicht Aussage gegen Aussage.

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@Yarik1988

mein anwalt hat diese aussagen in seinen schriftlichen stellungnahmen zerpflückt und alles das nicht im unmittelbaren verfahren mit den beteiligten: eltern, kind, verfahrensbeistand zu tun hatte - abgewiesen. er nantne es nicht verfahrensrelevant.

beweise sind: kind wird geschlagen, beweis blaue flecken, attest vom arzt. dinge die nachbarn, freunde eines elternteils irgendwem vortragen, sind irrelevant und werden auch als solches gewertet - es sei denn sie haben fotos über die blauen flecken, stellungnahmen von der polizei zu fällen von verwahrlosung, missbrauch, etc oder sie haben videos die zeigen du schlägst das kind, schreist es an etc.

in deinem fall also wäre die frage: was tut dein anwalt? warum kam der verfahrensbeistand nicht zur verhandlung? was tat die vertretung? was meinst du damit, der bericht kam zu spät? der richter hat also was entschieden? für die andere seite? - aus welchen gründen denn?

wenn du mit einer gerichtlichen entscheidung nicht einverstanden bist, steht es dir frei mit diesem anwalt oder einem neuen deiner wahl die entscheidung anzugreifen und eine instanz höher zu gehen

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Du kannst natürlich Anzeige wegen Falschaussage gegen die entsprechenden Personen erstatten. Allerdings musst du bedenken, dass ein Richter auch nur an Hand dessen urteilen kann, was er von anderen hört und was ihm an Beweisen vorliegt. Wenn du allerdings eindeutige Beweise vorlegen kannst, sieht es nicht schlecht für dich aus. Sinnvoll wäre, wenn du dich vorher von einem Anwalt beraten lässt, dieser kann beurteilen, ob deine Beweise ausreichend sind, um einen Rechsstreit zu gewinnen.

Das Aufenthaltbestimmungsrecht wird bei Gericht entschieden. Hier kannst du auch die Beweise einreichen, dass Zeugen gelogen haben bzw. Falschaussagen gemacht haben. 

Wie geht man in solche Situationen vor?

Gelassen: Das Aufenthaltsbestimmungsrecht von Kleinkindern wird ausnahmslos der Kindsmutter zugesprochen und auf gemeinsames Sorgerecht der Eltern erkannt. Jedenfalls soweit sich keine konkreten Anhaltspunkte einer Kindswohlgefährdung bei dieser Regelentscheidung ergäben: Vernachlässigung als workaholic, psychische Störungen, Abhängigkeit von Medikamenten, Alkohol, Drogen, unzumutbare Wohnsituation usw.

Und eine gewissen Lebenserfahrung und Berüfstüchtigkeit der/des Vorsitzenden, Aussagen hinsichtlich ihrer Glaubwürdigkeit in der  Beweiswürdigung einzuschätzen, sollte vorhanden sein.

Noch einmal: Es geht nicht um einen Wettstreit, bei welchem Elternteil es das Kind besser hätte sondern um Umstände, wonach sie es bei der Mutter inakzeptabel schlechter hätte.

Solange man es aus Überforderung nicht bezeugt regelmäßig anschreit, schüttelt, häufig im Kindergarten "vergißt", übermäßig oft bei Fremden unterstellt, es gar stundenweise unbeaufsichtigt zurückliesse oder sich keine medizinischen Auffälligkeiten beim Kind ergäben, darf man da als Mutter frohen Mutes sein und als Vater seine theoretische Gleichberechtigung getrost fahren lassen :-)

Vor Gericht bekommt man kein recht, sondern Recht gesprochen.

G imager761



das abr wird nicht ausnahmslos der km übergeben, warum auch. das abr wird dem übertragen, der sich besser kümmern kann. wenn also papa ein schlüssiges betreuungskonzept vorzuweisen hat, dann hat er beste karten, selbst wenn er arbeiten geht.

es geht weiterhin darum wer das kind besser versorgen kann, wer es besser umsorgt. es zu freunden bringen, es bei verwandten betreuen lassen, spielt dabei überhaupt keine rolle. selber arbeiten gehen ist ein vorteil. deine antwort ist also völliger unsinn.

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@maja11111

Vlt.solltest du die Rechtlage d. §§ 1666 (1), 1671 (2) Nr. 2 BGB und h. M. der Gerichte zur Kenntnis nehmen und dich mit derart unqualifizierten Äußerungen einfach zurückhalten, die dem Fragesteller nicht helfen :-O:

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@imager761

wenn du die kennen würdest, dann müsstest du hier nicht soviel unsinn von dir geben. abr bekommt, wer der bessere elternteil ist: wer die bessere versorgung sicherstellst, das bessere umfeld erhält, wer soziales umfeld erhält und das bessere betreuungskonzept hat. das kann die mutter sein, aber aus rein rechtlichen und gleichhandlungssätzen kann es genauso gut und immer öfter ist es auch so - der vater.

dummes zeug zu schreiben, welches mit der realität nichts zu tun hat, gibt nicht die rechtslage wieder.

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@maja11111

Nö, es hat derjenige die besten Karten, der sich vor dem Verfahren in der Hauptsache ums Kind gekümmert hat.

Das kann Vater oder Mutter sein.

Da sich aber i.d.R. die Mütter dann immer noch mehr ums Kind kümmern, kommt das Kind i.d.R. zur Mutter.

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Ist es nicht so ne Art "Diskriminierung" ? Muss maja11111 recht geben. Dennoch bitte auf die Frage zurück kommen.

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@Yarik1988

Es ist durchaus etwas diskriminierend, aber auch eine Tatsache, dass Mütter in solchen Fällen die besseren Karten haben. Da wäre zum einen die Mutter-Kind-Bindung, die angeführt wird, denn die Mutter hat das Kind zur Welt gebracht und gestillt. Auch heute ist es noch so, dass sich meistens die Frau um die Erziehung kümmert, während der Mann arbeiten geht. Das Kind hat also seine Tage vorher mit der Frau verbracht und soll nicht aus seinem gewohnten Umfeld gerissen werden. Es gibt allerdings auch Fälle, in denen der Vater Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht erhält...meistens dann, wenn die Mutter nichts vom Kind wissen will oder etwas bei ihr im Argen liegt, aber es ist auch möglich, wenn sich der Vater vorher hauptsächlich um Versorgung und Erziehung des Kindes gekümmert hat. Das wird aber von Fall zu entschieden. Versuche, dem Kind zuliebe, ein halbwegs vernünftiges Miteinander mit deiner Ex aufzubauen, alles andere hat keinen Wert.

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@kleinefrechemau

Hat nichts mit Realität zu tuen, auch in diesen Fall nicht. Vor allem ist es blöd darüber zu reden, denn die Frage ist nicht um Frau und Mann, sondern um Leute mit Falschaussagen... genauer Lesen ist angesagt

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Is ne missliche Lage.. Ich denke auf Rechtswegen wirst du ohne Beweise nich gewinnen können. Vielleicht findest ja einen, oder jemanden der für dich aussagt und dessen beweisen kann..

Die Frage bezieht sich nicht um Beweise, diese sind reichlich vorhanden! Aber wohin damit?

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@Yarik1988

dem eigenen anwalt geben, der weiß damit umzugehen. nur sind die beweise sinnlos, da vor gericht nicht gefragt.

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@maja11111

Danke, es ist bestimmt eine Lösung. Gibt es möglicherweise auch andere? In Sinne von einen neuen Verfahren, dann aber mit Bezug auf den alten Verfahren, Berichte und Aussagen.

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@Yarik1988

berichte und aussagen von außenstehenden sind uninteressant. sie werden nicht zur kenntnis genommen. interessant ist nur das was der verfahrenspfleger, das jugendamt, erzieher des kindes und eltern sagen. das sind die beteiligten. dafür wirds auch kein neues verfahren geben.

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