Wie kann ich mir Ritalin verschreiben lassen?

11 Antworten

Methyphenidat (der Wirkstoff von Ritalin, Medikinet, Concerta etc.) kann dir im Prinzip jeder Arzt mit staatlicher Zulassung verschreiben. Ich würde dir jedoch raten zu einem Facharzt der Psychiatrie oder zu einem Neurologen zu gehen. Diese kennen sich mit Psychopharmaka am besten aus.

Du kannst dich auch zuerst an deinen Hausarzt wenden, welcher dich anschliessend einem Facharzt überstellt.

Gehe einfach hin und schlidere dein Problem. Im Anschluss wirst du zusammen mit deinem Arzt (welcher sicher noch einige Untersuchungen mit dir anstellen wird) entscheiden, ob Methylphenidat die richtige Variante ist.

Zu ADS gehören schon noch ein paar andere Symptome außer eine Konzentrationsschwäche. Ich würde dir auf keine Fall raten es einfach so mal aus zu probieren. Oft wird bei vielen Kindern auch eine falsche Diagnose gestellt und diese haben dann gar kein ADS/ADHS.

Da du ja selbst sagts du hast bisher alles ohne große Probleme bewältigt klingt es für mich auch nicht nach ADS, denn dann hätte es sich schon viel früher bemerkbar gemacht.

Jein. Ich habe auch ADS und bei mir war es ähnlich. Im Kindesalter hatte ich fast keine Probleme dafür als erwachsener umso mehr. Einfach aus dem Grund das mir die von den Eltern vorgeschriebene Struktur fehlt. Auch in der schule war ich immer Klassenbeste. Einfach aus dem Grund das ich nie lernen musste. Lernen konnte ich damals nicht und heute noch weniger.

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Es wurde ja schonmal bei mir diagnostiziert. Natürlich könnte es auch eine Fehldiagnose gewesen sein. Glaube ich aber nicht wirklich.

Ich hatte mir vor zwei Jahren mal Eine Liste mit Symptomen angesehen und habe da doch viel bei mir wiedererkannt.

Ich bin z.B. so ein "Träumertyp". Ich kann mich auch besser konzentrieren, wenn ich beim Lernen gehe. Ist ja auch bei vielen die ADS haben so.

Macht allerdings das Lernen in der Bibliothek z.B. schwer.

Ich müsste es einfach mal drauf habe mich zwei Stunden wirklich konzentriert an einen Tisch zu setzten und dann mal ein Kapitel in einem Buch wirklich durcharbeiten.

Wenn ich mich beim Lernen aber ständig bewegen muss und dann nach 30 Minuten wieder Schluss ist, dann reicht das beim Studium einfach nicht. Der Stoff ist einfach viel komplexer als das was man beim Meister oder der FOS macht.

Ist ja auch von der Zeit her total ineffektiv, wenn ich in immer lange Pausen machen muss und maximal die Hälfte der Zeit nutzen kann.

Dazu kommt noch, dass die Studentenverbindung in der ich bin natürlich viele Veranstaltungen hat und ich dann nur wenig Zeit zum Lernen habe.

Montags und Dienstags muss ich z.B. unbedingt alles zwischen 10 und 13 Uhr machen, sonst habe ich an diesen Tagen keine Zeit mehr. Von 14 bis 20 Uhr habe ich Vorlesungen(bei denen ich nicht viel mitnehme, weil ich mich nicht konzentrieren kann) und von 20 bis 22 Uhr ist wieder Programm bei der Vernindung.

Jedes dritte Wochenende fällt praktisch komplett weg, weil wir da dann von Donnerstag bis Sonntag unterwegs sind.

Die Zeit die man dann hat, muss man einfach effektiv nutzen, was ich einfach nicht drauf habe.

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Dann würde ich dir trotzdem empfehlen das von einem Facharzt abklären zu lassen da es ja auch sein kann das du ein ganz anderes Medikament brauchst und nicht Ritalin. Wäre das nämlich so könnte der Schuss nach hinten los gehen und das Ritalin macht es noch schlimmer.

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Hallo,

sorry, aber genau diese Art von Halbinformiertheit richtet heutzutage großen Schaden an. Nur weil eine Person gelernt hat mit einer Krankheit umzugehen, heißt das keineswegs, dass der oder diejenige die Krankheit nicht hat oder keine medizinische Unterstützung grundsätzlich bräuchte.

Auf dieser Theorie ruhen sich jedoch einige Ritalinverschreibende offenbar aus, da nicht jeder auf Ritalin anspricht. Diese Leute werden dann unter oben genannter Annahme und fehlender Profiterwartung wieder aus dem Geldmachersystem rausgeworfen (ich bin so ein Fall zum Beispiel ;-) ).

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Wie kann man dir Ritalin verschreiben?
Ganz einfach: Geh zu einem Fach(!)Arzt, schildere deine Beschwerden, lass ihn eine Anamnese machen und der Arzt wird dich untersuchen und dann entscheiden ob Ritalin einen Versuch wert ist oder nicht. Ob es notwendig ist oder nicht, ob nicht andere Medikamente oder Methoden besser geeignet wären oder nicht.

So wie es jeder andere auch tut, wenn er Beschwerden hat. Ob du es bekommst kann dir hier keiner sagen. Aber wenn du genug Ärzte fragst, wenn der erste es für nicht notwendig erachten sollte, wird sich sicherlich auch einer finden, der es dir verschreibt.

Wieso muss es denn der "Facharzt" sein? Jeder Arzt kann Ritalin verschreiben.

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Weil dem ganzen vielleicht sinnvollerweise eine vernünftige Diagnose vorausgehen sollte? Macht Sinn, oder? Und nein - Hausärzte verschreiben sehr ungern Psychopharmaka ins Blaue hinein. Da hat man schon Probleme ein Antidepressiva zu bekommen. Und das ist auch gut und richtig so - eben weil.ein Allgemeinmediziner nicht über das notwendige Fachwissen verfügt. Zudem ist Ritalin nur auf BTM-Rezept zu bekommen, auch das nicht grundlos und ein weiterer Faktor, warum ein verantwortungsvoller Allgemeinmedizin es nicht so einfach verschreiben wird, wie OP es sich vorstellt.

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Ritalin ja oder nein?

Hallo, Bevor ich meine Frage stelle, zuvor mal ein paar Informationen... Ich bin 16 Jahre alt und schon seit der Grundschule verhaltensauffällig. Ich war schon bei 2 Psychologen und einem Psychater, was aber nicht wirklich was gebracht hat... ADHS wurde aber diagnostiziert. Nach der Grundschule besuchte ich eine Realschule, auf der ich in der 7. Klasse wegen meines miserablen Benehmens sitzen blieb. Das Wiederholungsjahr wurde noch schlimmer, mein Verhalten, Arbeitsverweigerung und die nicht vorhandene Teilnahme am Unterricht, führte dazu, dass ich das Schuljahr wieder nicht schaffte und dadurch von der Schule verwiesen wurde. Ich sollte in eine Klinik, was aber von meiner Mutter abgelehnt wurde. Ich bin nun auf einer Privatschule (auch Realschule). Das 8. Schuljahr verlief genau 2 Monate normal, dann ging es wieder los... die 9. Klasse war die reinste Katastrophe! Ich stand wieder kurz vor dem Schulverweis, kam dann aber doch in die 10. Klasse, da man auf dieser Schule nicht sitzen bleiben kann. Nun bin ich in der 10., und schon wieder in Therapie! Ich will nicht dass es so weiter geht !

Nun zu meiner Frage : Ich habe vorgeschlagen bekommen Ritalin zu nehmen, allerdings bin ich mir der nicht gerade harmlosen Nebenwirkungen bewusst! Ich sehe allerdings keinen anderen Ausweg mehr und will nun fragen ob ihr es für sinnvoll haltet, oder was ich noch tun kann?! Ich will weder in eine Klinik, und auch nicht mehr von der Schule fliegen! Mein Verhalten äußert sich durch hibbeln, ich kann nicht lange stillsitzen, ich will einfach immer irgendwas tun, ich bin leicht ablenkbar, unkonzentriert, leicht aggressiv zu bekommen und versuche während des Unterrichts immer im Mittelpunkt zu stehen, indem ich störe, das heißt z.B. Papierkügelchen werfen, auf dem Stuhl schaukeln, halt einfach provokative Sachen, die dafür Sorgen dass ich Aufmerksamkeit bekomme... Schadet Ritalin arg? Würde es mir helfen, oder sind die Nebenwirkungen es nicht wert? Darf ich mit 16 Jahren alleine zum Arzt und mir eventuell Ritalin verschreiben lassen, oder muss meine Mutter dort dabei sein ?

Ich freue mich über eure Antworten, danke schonmal!

Lg teamsheen

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Er hat allerdings ein besonderes ADS, nämlich introvertiert, das heisst, er kann sich schwer konzentrieren, zappelt aber nicht dauernd rum, sondern könnte stundenlang dasitzen und nichts machen.

Das wird aber gleichermassen mit Ritalin behandelt, wie die zapplige Variante.

Als mir gestern die Mutter davon erzählte, hab ich mal geschluckt. Ritalin war vor 30 Jahren als Speed in der Drogenszene beliebt. Kommt mir bitte nicht daher mit, ja, das ist eine geringere Dosis und so... Für mich ist das so schlimm, wenn schon Kinder einfach mit Medikamenten abgespeist werden, statt die Ursachen des Problems anzusehen.

Weiss irgendjemand von euch eine Alternative, was man tun kann, um dem Kind zu helfen, was nicht auf chemischer Basis ist?

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