wie kann ich meinem Chihuahua das beißen abgewöhnen?

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14 Antworten

Ist schon etwas länger her. Wir hatten einen total verkorgsten 2 jährigen Riesenschnauzerrüden übernommen, der nichts anderes kannte als seine für ihn Unannehmlichkeiten mit beissen zu erwiedern. Bei so einem Kraftpaket eine echte Herausforderung. Trotz vieler Jahre Hundeerfahrung habe ich mir beim Profi Hilfe gesucht. Als erstes wurde die Ursache seines Verhaltens herausgefunden und daran gearbeitet dieses zu vermeiden. Es hat Jahre gebraucht, dass dieser Hund Vertrauen zum Menschen hatte. Nur mit eiserner Konsequenz und ganz viel Geduld und Zuwendung wurde er ein 100% Verlasshund.

Lass den Hund ankommen, sich orientieren, sei tolereant, habe Geduld, bleibe ruhig, lass ihn in Ruhe, Kontakt nur wenn es muss (Gassi) und suche Dir notfalls professionelle Hilfe. Versuche die Welt aus seiner Sicht zu sehen.

douschka 06.09.2014, 01:57

Dabke für den Stern und alles Gute für Euch.

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Du hättest dir einen Welpen holen sollen mein Hund ist nicht mal 1 jahr alt er ist denk ich 8 Monate alt und er beißt auch gerne zu aber ich mach es so : wenn ich grad nicht in laune bin gebeißen zu werden dann setz ich mich neben ihn schau ihn nicht an und wenn er mich anknurrt würde ich sagen Aus böser Hund ! Wenn er dich beißt dann mach es wie es seine Geschwister gemacht haben ein lautes Au damit zeigst du ihn es tut weh ! ich hoffe es klappt ! -Jenny

Anda2910 30.08.2014, 20:06

Wow Du mußt aber schon viel erlebt haben, ich habe noch nie einen Hund und ich kenne verdammt viele Hunde, Au schreien hören...

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Hallo

Ich weiss etzt zwar nicht wie du deinem hund das beissen abgewöhnen kannst, doch ein tipp meinerseits:

Schau einem tier nie direkt in die augen!!! Weder einem hund, pferd, kaninchen noch sonst einem. Wenn du es trotzdem tust, kannst du es sozusagen wieder gut machen in dem du deinen blick rasch nach unten senkst.

Du hast deinen hund lange angeschaut (wahrscheinlich in die augen) und dann hat er geknurrt. Das war jetzt vielleicht keine antwort auf deine konkrete frage aber ich hoffe doch ich konnte dir trotzdem helfen :)

Bitte starre dem armen Kerl nicht in die Augen. Ist doch logisch, dass er sich bedroht fühlt. Und so wie er sich verhält hattte er definitiv KEIN schönes bisheriges Leben gehabt. Chihuahuas sind extrem sensible Hunde, und sie nehmen jeden flaschen Umgang extrem übel. Sind halt kleine Wölfe. Ein Chi ist kein Kuscheltier an dem man sich nach Gutdünken bedienen kann. Unaufgefordertes und plötzliches Angrabschen erschreckt sie, und sie wehren sich. Stell Dir vor, jemand faßt Dich plötzlich an. Wie würdest Du reagieren? Ebenso berührt man ihn nicht, wenn er schläft. Gleiche Situation, gleiche Reaktion. Auch nehmen sie jede Form von Strenge übel. Es sind kleine Kämpfer. Sie wollen erst genommen werden, verstanden werden, respektiert werde. Und dann schenken sie Dir Ihr Herz.

Woher habt ihr den Hund denn? Wusstet ihr, worauf ihr euch einlasst? Das Verhalten kann durch schlechte Erfahrungen ausgelöst worden sein und der Hund hat gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Es kann auch einfach ein sehr selbstbewusster Hund sein, der gelernt hat, so seinen Kopf durchzusetzen. Und natürlich können auch Schmerzen der Grund dafür sein, dass er auf Berührungen aggressiv reagiert.

Daher sollte über die Vorgeschichte des Hundes so viel wie möglich herausgefunden werden und gerade als Anfänger solltet ihr euch unbedingt einen kompetenten (!) Hundetrainer suchen, der mit euch an dem Problem arbeitet. Tipps aus der Ferne kann man immer nur bedingt geben, und gerade bei Aggressionsverhalten kann es gefährlich werden, anhand einiger vager Angaben eine Trainingsanleitung zu geben.

MitHundenSein 30.08.2014, 18:50

und ein kompetenter Trainer ist einer, der zu 100% ohne psychische oder physische Gewalt arbeitet, sondern nur mit Positiver Verstärkung, sonst hat man entweder eine durch und durch gebrochen Hund oder eine tickende Zeitbombe.

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Biene862 30.08.2014, 19:03
@MitHundenSein

Das ist richtig, daher ist es auch wichtig, sich anzuschauen, wie der Trainer arbeitet und sich genau erklären zu lassen, nach welcher Philosophie er vorgeht. Also nicht zum erstbesten SV-Platz gehen und dem Trainer dort alles glauben, weil der ja schon "seit 20 Jahren Hunde ausbildet"...

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Dein zukünftiger Umgang mit dem Hund ist alles entscheidend für sein weiteres Verhalten. Lerne ruhig zu sein, gelassen, entspannt, souverän, freundlich, gütig, nachsichtig, achtsam, empathisch, mitfühlend, beständig und verlässlich. DAS ist der Schlüssel für eine lebenslange innige harmonische Freundschaft mit einem Hund.

Du hast den Hund heute bekommen. Er kennt Dich nicht und sein neues Heim auch nicht.

Versorge ihn und warte, bis er zu Dir kommt.

Aber das ich ihn nicht mal anfassen kann wie ich will und so find ich jetz doch ganz schön mies.

Das solltest Du aber akzeptieren. Der Hund ist ein Lebewesen. Er mag manches und manches nicht. Er ist kein Spielzeug.

Mein Chi kam mit 11 Wo zu uns und mag jetzt mit 11 J. immer noch nicht angegrapscht werden. Wenn er schmusen will, kommt er zu uns.

Wie du siehst gibt es einige Unterschiedliche Vorstellungen im Bereich der Hundeerziehung. Je nach dem wer gerade online ist, bekommt das eine oder andere Lage die Oberhand. Wichtig ist zu Erst mal zu verstehen, dass sich in Deutschland absolut jeder Hundetrainer etc. nennen kann. Es gibt zwar seit August eine Sachkundeprüfung. Die aber ebenfalls in Deutschland nicht einheitlich ist und Vereine brauchen diese Prüfung auch nicht abzulegen. Besonders in der Forschung muss man nochmals betonen, dass sämtliche sog.neuen Erkenntnisse in Deutschland weder abschließend bewiesen sind und/oder einer allgemeinen Gültigkeit unterliegen. Dann kommt dazu, dass m.E. vieles aus kommerziellem Denken umgesetzt wird. Das bedeutet insbesondere alles im Zusammenhang mit der Rudelführertherorie.

Ein Rudel kann sowohl aus unterschiedlichen Famlienangehörigekeiten als auch Säugetieren bestehen. Gerade im Zusammenhang mit Hunden kann der Mensch gerade wenn er diese Strukturen und seinen Hund versteht, ein inniges und vertrautes Verhältnis aufbauen! Ein Hund brauchen neben Liebe und Zuneigung selbstverständlich klare wohlwollende Grenzen und muss individuell nach seinem Charakter behandelt werden. Philosophien wie die positove Verstärkung stoßen gerade bei einem Problemhund m.E. sehr schnell an ihre Grenzen. Auch muss schlechtes Verhalten natürlich auch klare Konsequenzen haben. Dies natürlich nur, wenn man dem Hund eine alternative anbietet oder angeboten hat. Ich pers. halte Hundeschulen und private Trainer etc. die ALLEINIG mit der positiven Verstärkung arbeiten etc. für reine Geldmacherei, weil sie dem Kunden, hier der Hundebesitzer um ihr Geld erleichtern.

Man muss keinen Hund brechen, ihm psysische oder körperliche Gewalt antun um ihn artgerecht zu Erziehen. Mit Grenzen und Konsequenzen. Die antiautoritäre Erziehung klappt schon bei den Menschekinden nicht warum soll sie dann bei einem Hund funktionieren.

Ohne wirklich den Fall zu kennen würde ich dir jetzt erst mal raten, dich in die Nähe deines Hundes zu setzen und dich interessant machen. Knsisterende Lecklibeutel etc. und vor allem den Hund dabei nicht direkt ansehen. Hunde empfinden direkten Blickkontakt nicht automatisch als Bedrohung, aber eben als etwas sehr unangenehmen und vor unfreundliches. Also am besten die Seite anbieten. Keine hektischen Bewegungen sondern einfach nur da sitzen. Ansonsten den Hund ignorieren und garnicht weiter behelligen. Willst du selbst auf dein Sofa, dann "werf" ihn da runter. Biete ihm aber alternativ natürlich einen Liegeplatz an. Den du auch mit Leckerlies schmackhaft machen kannst. Zum runterwerfen nutze einfach einen Wäschekorb und platziere in so, dass der Hund ihn als störend empfinden muss und er von ganz alleine sich vom Sofa verzieht. Das ist jetzt nicht so gemeint, dass der Hund nichts auf dem Sofa zu tun hat. Aber wenn du dich selbst aufs Sofa legen oder setzen willst, dann musst du ja die ganze Zeit das Gefühl haben, dass er dich jederzeit beißt wenn du mal einnickst und ihm zu nahe kommst. Wenn sich sein Verhalten in ein paar Tagen nicht bessert, erst dann musst du mit anderen Maßnahmen kommen.

Ich habe das so bei meine Hund gemacht. 1.- Wir waren in einer Hundeschule 2.-Wenn er versucht dich zu beißen , versuchst du leicht seine lefzen an die zähne drücken. Das klingt zwar brutal und so aber damit zeigst du ihn das er das nicht darf und du der
Boss von euch bist.

 Unser Hund beißt nicht mehr ich hoffe die hilft das ein wenig weiter. 
 Viel Glück1 ;)
missAnnihuahua 30.08.2014, 18:39

Das klingt gut ja :D aber ich ob ich mirdas traue :O Das tat schon ziemlich weh als er mich gebissen hat... un das ging so schell :O

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Sarahmith 30.08.2014, 18:43
@missAnnihuahua

Mh... Oder wenn er noch mal in die Versuchung kommt ...Mach dich groß und schrei :,, Aus!! ´´

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wotan0000 30.08.2014, 18:55
@Sarahmith

Wie gross will man sich denn vor einem Chihuahua noch machen? Da ist man sowieso schon ein Riese.

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wotan0000 30.08.2014, 18:42

Wie wäre es mit Verständnis? Vorschläge wie Lefzen gegen die Zähne drücken, werden diesen Hund noch mehr verwirren.

Respektvoll, liebevoll und konsequent macht eine Hundeerziehung aus. Grobheit und gar Gewalt braucht man nicht.

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MitHundenSein 30.08.2014, 18:49

Sarah, Dein Allmachtsdenken ist hier fehl am Platz. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wo soll das dann Deiner Meinung nach enden? Dieser Hud ist traumatisiert und wird dafür gequält.

http://www.hundekompetenzzentrum.at/wissenswertes/die-wahren-probleme-positiver-strafe-und-negativer-verstaerkung

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missAnnihuahua 30.08.2014, 19:07
@MitHundenSein

Wieso soll er gleich traumatisiert sein weil er den Besitzer gewechselt hat. das er traurig und verwirrt ist versteh ich ja. Also eben wollte sich meun fteund zu mir aufs sofa setzen .... der hund hat ihn vertrieben^^ naja wir lassen ihn in ruhe. Ich habe eben nur mit einer anderen art von schwierigen Hunden... aber einen beissenden hat ich noch nicht. Mehr als aus zu sagen und abzuwarten kann wohl nicht. Und wenn er knurrt oder beißt dann schicke ich ihn vom sofa...

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wotan0000 30.08.2014, 19:11
@missAnnihuahua

Wenn der Hund auf Euch losgeht nehme ein Sofakissen und schiebe ihn damit konsequent weg.

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MitHundenSein 30.08.2014, 19:13
@missAnnihuahua

Miss Anni, wenn ein Hund ein Beißer ist, dann IST er traumatisiert. Ein Hund wird nicht als Beisser geboren,sondern durch falsche Behandlung dazu gemacht!

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MitHundenSein 30.08.2014, 19:15
@MitHundenSein

und dass Dein Freund sich jetzt auch noch in seinen Individualbereich begibt läßt ihn sich noch mehr bedroht fühlen.Lasst Ih doch einfach erst mal in Ruhe, redet ihn freundlich an, aber lasst ihn selber herausfinden, wieviel Nähe er jetzt in dieser Situation braucht.

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wotan0000 30.08.2014, 19:20
@MitHundenSein

War der Hund schon in dem Bereich? Dann hast Du recht.

Oder wollte der Freund sich setzen, Hund kam hinzu und schnappt? Das sollte man dann gleich unterbinden.

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Anda2910 30.08.2014, 20:02
@wotan0000

Dann sei mal froh Sarahmith dass Du von einem Chi sprichst, hättest das mit meiner ca. 69cm hohen Schäferhündin versucht, dann hättest das auch nur einmal versucht zu einem 2. mal wäre es nicht mehr gekommen!!!

Also solche wirklich sorry aber du... Aussagen müssen doch nun wirklich nicht sein, oder?

@missAnnihuahua also nun bitte, wo klingt das gut, einen Hund mit Gewalt zu traktieren, der gerade ein schon fast traumatisches Erlebnis hinter sich hat?

Bitte erst denken dann handeln und ansonsten bitte den Hund in Hundeerfahrene Hände abgeben, damit er noch ein bischen sein Leben genießen darf und nicht von einer machtbesessenen, gewaltverherrlichenden Halterin zu einer gebrochenen Seele verkorkst wird!!!!!

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Also ich würde sagen, du musst erstmal klarstellen wer das sagen hat! So wie du es geschildert hastig du in der Rangordnung eindeutig unter ihm! Er soll sich dir unterwerfen! Ansonsten musst du dir wohl einen Trainer anschaffen!

wotan0000 30.08.2014, 18:38

Der Hund ist 4 J. alt, heute eingezogen. Der hat Angst. Dem muss man Zeit geben.

Kann doch nicht so schwer sein.

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missAnnihuahua 30.08.2014, 18:44
@wotan0000

Ja das weiß ich sas er zeit braucht. Ich bedränge ihn ja auch nicht. Fasse ihn nicht an und rufe ihn nich ständig. Er hat mich gebissen als er zu mir kam und sich auf die Hinterbeine gestellt hat und an meinem knie festgehalten hat.

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wotan0000 30.08.2014, 18:49
@missAnnihuahua

In welchem Augenblick hat er geschnappt - genau bitte. Was hast Du gemacht als er am Bein war?

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MitHundenSein 30.08.2014, 18:46

Nina, Deine Rangordnungsphantasien sind seit vielen vielen Jahren schon widerlegt worden. Kein Hund der Welt will seinen Menschen beherrschen. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Spezies. Eine Rangordnung, wie man früher dachte, dass es sie gibt, wurde bei nicht verwandten Gehegewölfen in Gefangenschaft auf engstem Raum beobachtet. Hunde lieben Menschen und schließen sich ihnen freiwillig an. Sie müssen weder gezähmt, noch unterworfen werden. Nach Deiner These müsste ja das Halten eines Hundes dem Zähmen eines Löwen ähneln und ein täglicher Kampf und ein einziges Gegeneinadner sein. Hunde sind der beste Freund des Menschen und nicht der beste Sklave. Sie sind weder Masochisten, noch mit dem Tyrannosaurus Rex verwandt.

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MitHundenSein 30.08.2014, 18:46
@MitHundenSein

Link in die Suchleiste reinkopieren

klartexthund.blogspot.de/2014/04/das-rudel-und-die-rudelfuhrer.html?spref=fb

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ninaaperle 30.08.2014, 18:57
@MitHundenSein

Also entschuldige mal. Natürlich gibt es sowas wie eine Rangordnung! Woher soll sonst der Respekt des Hundes kommen? Und was denkt der Hund sich wenn er einem auf der Nase rum tanzt? Klar, es spielt Erziehung eine Rolle, allerdings braucht man Respekt des Hundes um die Erziehung starten zu können. Und dazu muss man nunmal 'rudelführer' sein, also in der Rangordnung über dem Hund! Jeder darf gerne seine eigene Meinung dazu haben, aber man sollte nicht behaupten das das so ist, sondern nur das man selber das so sieht, alles andere ist einfach nur dumm!

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wotan0000 30.08.2014, 19:05
@ninaaperle

@ninaaperle Du schreibst, der Hund muss Respekt haben, wo bleibt der Respekt für den Hund?

Mein Hund braucht mich nicht zu respektieren, er muss mir vertrauen - so wie ich ihm. Er ist kein Laibeigener, er gehört zur Familie.

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MitHundenSein 30.08.2014, 19:06
@ninaaperle

Nina, dann musst Du noch viel lernen. Es gibt keine Rangordnung. das haben unzählige Kynologen schon lange herausgefunden. Das ist keine Meinungssache , sondern eine wissenschaftlich-biologische Tatsache. Du musst Dich halt auch mal weiterbilden, so wie wir Hundetrainer das ständig tun, um unseren Kunden keine Unsinn beizubringen. Ich habe 5 Hunde, bin keine Rudeführerin, und keiner tanzt mir auch nur annähernd auf der Nase herum. Respekt ist etws Gegenseitiges. Respekt bekomme ich dann, wenn ich fähig bin, diesen zu geben. Hunde sind Freunde und keine Untertanen. Da Du scheinbar den Link vom Kynologen Thomas Riepe oben nicht gelesen habe, hier noch ein weiterer für Dich. Als wissehscaftliche moderne Lektüre empfhle ich Dir den Wälzer "Hundeverstand" von John Bradshaw. Sehr schwer zu lesen, ist halt Wissenschaft und keine "Bild"-Zeitungslektüre.

hunde-weise.de/wissenswertes/das-ding-mit-dem-rudel

einfach mit dem Üblichen www dafor in die Suchleiste reinkopieren

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xAdmiralAckbarx 01.09.2014, 07:03
@MitHundenSein

Selbstverständlich handelt es sich lediglich um eine Meinung. Diese angeblichen Tatsachen sind nicht bewiesen oder allg. anerkannt. Wie auch wenn es in Deutschland hier kein zugelassenes Forschungsgebiet gibt! Weiter halte ich solche Ausführungen für reines kommerzielles Denken. Die mit der Hauptfrage beginnt:"Wie binde ich den Hundebesitzer lange genug an meine Schule um ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen?" Da wird alles was von Erfolg gekrönt ist schlecht gemacht.

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Biene862 30.08.2014, 18:53

Bitte komm doch nicht mit solchen überholten Tipps... Viel zu viele Leute sind bei jeglichen Problemen mit Hunden sofort mit der falschen Rangordnung bei der Hand, da wird dem Hund das Streben nach der Rudelherrschaft unterstellt, was natürlich mit eiserner Hand zu unterbinden ist...

Mal abgesehen davon, das heute das Konzept des Mensch-Hund-Rudels sowieso von vielen Fachleuten immer mehr angezweifelt wird: wie genau stellst du dir das "unterwerfen" denn vor? Den Hund mit Gewalt dazu bringen, sich körperlich zu unterwerfen? Knurren/Beißen mit Züchtigung beantworten? Was denkst du was dann passiert? Auf alle Fälle zerstörst du dadurch Vertrauen (so überhaupt vorhanden). Im schlimmsten Fall versucht dann der (ich nehme mal an minderjährige) Fragesteller, den Hund irgendwie körperlich zu strafen und wird dabei vielleicht ernsthaft gebissen (auch ein kleiner Hund kann ordentlich Schaden anrichten), während der Hund sein Verhalten immer weiter festigt.

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ninaaperle 30.08.2014, 19:01
@Biene862

Nein, natürlich nicht mit Gewalt. Allerdings gibt es sehr wohl den strengen Blick oder eine nicht lautete sondern energischere Stimme. Sobald der Hund einmal Unterwerfungs Zeichen zeigt (schlecken oder ähnliches) Verträge ich mich sofort. Ich habe das nur geschrieben weil es genug Leute gibt deren Hunde kein Stück auf den Besitzer hören und 0 Respekt haben.

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wotan0000 30.08.2014, 19:08
@ninaaperle

Meiner gehorcht - hat denke ich trotzdem 0 Respekt. Dafür aber einige Hände voll Vertrauen.

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Biene862 30.08.2014, 19:08
@ninaaperle

Und du meinst, dass es sinnvoll ist, einen Hund einzuschüchtern, der offensichtlich verstört ist und sich in diesen Situationen nicht anders zu helfen weiß? Was soll es bringen, einem Hund zu drohen, der Angst hat und in Ruhe gelassen werden will? Dadurch wird die Erregung des Hundes doch nur gesteigert und er wird quasi in seiner Angst vor Mensch bestätigt.

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MitHundenSein 30.08.2014, 19:10
@ninaaperle

Hunde hören genau dann nicht auf ihren Besitzer, wenn er ihr Vertrauen zerstört. Genau so, wie Du es mit Deinen Tipps hier rätst. Würdest Du jemandem vertrauen, der Dich unterwirft, Dich bedroht, Dich straft? In der Verhaltesforschung nennt man das Ergebnis "erlernte Hilflosigkeit". Das bewirkt sicherlich ein kurzweiliges Gehorchen, aber der Hund wendet sich innerlich immer mehr von seinem Besitzer ab, der FÜR den Hund agieren sollte und nicht GEGEN ihn. Das was Du rätst ist schlicht und ergreifend ein Kampf.

hundekompetenzzentrum.at/wissenswertes/die-wahren-probleme-positiver-strafe-und-negativer-verstaerkung

Link mit www davor in die Suchleiste reinkopieren

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Anda2910 30.08.2014, 19:55
@MitHundenSein

Also liebe ninaaperle,

natürlich sollte ein Hund Respekt haben aber wodurch meinst Du wird Respekt hergestellt, kann doch nicht Dein Ernst sein, dass Du meinst wenn Du ihn durch in die Augen schauen bedrohst, dass Du dann Respekt erwarten kannst, oder?

Schlecken übrigens gehört zu den Calming Signals ist kein eindeutiges Unterwerfungszeichen, wird somit weder zur passiven noch aktiven Unterwerfung zugeordnet.

Respekt sowie Vertrauen erarbeitet man sich, eine Rangordnung kann sich nur unter artgleichen ausbilden somit wenn überhaupt unter Hunden und nicht in einem sozialem aber artverschiedenem Verband und in diesem lebt ihr.

Deshalb höre auf die Ratschläge die man Dir hier gegeben hat, denn wenn ich mir so Deinen Ausgangspost durchlese muß ich gestehen, so habe ich den Eindruck, dass Du Dich wie ein pubertierendes, eigensinniges und unerzogenes Kind aufführst, welches einen Hund nicht als eigenständiges Wesen mit Emotionen und Gedanken ansieht, sondern als seinen Untergebenen der sich gefälligst dann wenn Du es willst und so lange wie Du es willst, streicheln zu lassen hat...

Da kann man nur hoffen, dass Deinem Treiben ein Erwachsener mal direkt Einhalt gebietet, bevor das überhand nimmt und der Hund sich in die Lage versetzt sieht nur noch um sich beissen zu müssen!!!

Übrigens habe ich 3 Hunde und keiner meiner 3 Hunde (2 große ein mittelgroßer) wird hier mit überholten Rangordnungstheorien erzogen, aber seltsamerweise können alle 3 sehr gut hören!

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Mein chihuahua hat das anfangs auch gemacht. Ich würde ihn nicht auf dem Sofa lassen, denn so fühlt er sich grösser. Wenn du dich auf das Sofa setzen willst und er dich anknurrt, schaust du einfach nicht hin und setzt dich ganz ruhig auf das Sofa ohne ihn zu beachten oder vorsichtig anzuschleichen. Der Hundetrainer Ceasar hat auch einmal so einen Chihuahua trainiert, kann man auf youtube anschauen.

MitHundenSein 30.08.2014, 18:52

Cesar Milan foltert Hunde und macht sie psychisch und physisch zur Schnecke bis ein völlig gebochenes willenloses Etwas in Hundegestalt übrig bleibt.

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MitHundenSein 30.08.2014, 18:53
@MitHundenSein

Bitte Link in die Suchleiste reinkopieren und lernen :

fanfiktion.de/s/528a0a3100037188e2ca720/1/Das-Phaenomen-Cesar-Millan-Eine-wissenschaftliche-Betrachtung

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Vielleicht funktionieren diese Tipps hier ja bei deinem Hund:

http://www.hundeerziehung-online.com/beishemmung/

MrCrow667 30.08.2014, 18:29
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MitHundenSein 30.08.2014, 19:27
@MrCrow667

Die Links sind gut, aber in denen geht es ja um das spielerische Beißen von Welpe und nicht um Beißen aus Notwehr, Mr Crow

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MrCrow667 30.08.2014, 19:32
@MitHundenSein

Oh, okay! Sorry! Kenne mich mit Hunden selber nicht soooo gut aus!

Bin eher der Katzenfreund. Da braucht man ja meinst keine richtige Erziehung bei den Fellknäuel! Zumindest lassen sie sich nicht wirklich erziehen! ;)

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MitHundenSein 30.08.2014, 19:58
@MrCrow667

Katzenbesitzer sind in der Regel die besseren Hundebesitzer. Denn die wissen, was gegenseitiger Respekt heißt. Und Katzenbesitzer haben nicht diese ständigen Allmachtsphantasien. Katzen können wunderbare Freunde werden. Würde man seinen Hund wie seine Katze behandeln, dann hat man einen wirklichen Freund. Die Freundschaft einer Katze muss man sich nämlich durch Zurückstecken erarbeiten.

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Anda2910 30.08.2014, 20:04
@MitHundenSein

Ich finde die Links nicht so gut, gerade auch weil da von Welpen mit 6 Wochen gesprochen wird und erst Recht weil sie von einer Prägephase sprechen, beim Hund aber heißt es sensible Phase. Prägung würde vorraussetzen, dass einmal gelerntes irreversibel ist aber auf Grund der Neuroplastizität ist es reversibel und unterliegt somit keiner Prägung die man von Vögeln kennt.

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MitHundenSein 30.08.2014, 20:12
@Anda2910

Stimmt, Anda, da hasst Du natürlich Recht. Ich bezog es eher darauf, dass da nicht gestraft wird. Danke für Deinen Einwand ;-)

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