Wie kann ich die Angst vor dem Tod überwinden?

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9 Antworten

Mach dir keine Sorgen, du hast unbegrenzte Zeit zum leben. Allerdings nicht in deinem jetzigen Körper, denn ewig lebende Körper gibt es in dieser materiellen Welt nun einmal nicht. 

Es gibt nur "Nahtoderfahrungen" die darauf hinweisen, dass mit dem Ableben des Körpers nicht alles vorbei ist, sondern auch viele Menschen, die sich bewusst an eines ihrer früheren Leben erinnern, wenn auch nur in Bruchstücken.

Mein Enkel gehört zu diesen Menschen. Er hat sich als er gerade zwei Jahre alt war plötzlich daran erinnert, wie er im letzten Leben krank war und dann gestorben ist. In seiner Familie gab es keinen Fernseher, Tod war kein Gesprächsthema, aber er beschrieb sehr realistisch, wie die letzten Wochen seines Lebens abgelaufen waren.

Durch sogenannten "Zufall" kamen seine Eltern in Kontakt mit einem früheren Freund aus seinem letzten Leben und sogar mit seiner damaligen Frau haben wir einmal gesprochen. Ganz "zufällig", denn sie lebt in Schweden.

Mein Enkel hat (auch rein "zufällig") den gleichen Namen wie im letzten Leben. Viele gleiche Gewohnheiten und Vorlieben sind immer noch da und selbst die Art wie er über bestimmte Dinge spricht ist absolut die gleiche geblieben.

Ich will da nicht mehr ins Detail gehen,lies das mal, ich fand das ganz interessant: http://www.reinkarnation.de/html/reinkarnationsforschung_kinder2.html#Herbert

Und es gibt noch unzählige anderer Fälle.

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Hallo got7me,

vielen geht es ähnlich wie Dir, wenn sie über den Tod nachdenken. Der Gedanke, seine lieben Angehörigen nie mehr wiederzusehen, kann einen ganz schön erschrecken. Doch halt: Der Tod ist nichts so Endgültiges wie Du es wahrscheinlich denkst! Doch gleich davon mehr.

Obwohl wir uns alle damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11). Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

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Kommentar von got7me
25.09.2016, 16:56

Leider bin ich der Bibel gegenüber skeptisch eingestellt und da sie von Menschen verfasst wurde und sie somit für mich wie ein normales Buch ist.. :/

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Nun, was kann man sagen. Die Angst vor dem Tod ist völlig natürlich, jeder Mensch hat sie. Das Problem ist das man den Tod nicht greifen kann - denn wenn man es könnte und rein logisch betrachtet, ist es ja nichts schlimmes. So wie du aber sagtest, die Kommentare "man existiert dann ja nicht mehr, wie soll man also etwas vermissen" sind wenig hilfreich, da man sich nicht seine eigene Nichtexistenz gar nicht wirklich vorstellen kann.

Niemand kann sie dir direkt nehmen, jeder macht irgendwann seinen Frieden damit.

Ich persönlich habe keine Angst weil ich denke, das nichts wirklich verloren geht. Zwar geht mein Bewusstsein weg - was ich mir wie gesagt gar nicht erst wirklich vorstellen kann - aber die Sachen die ich wirklich genieße - Freunde, gute Pizza, mich von der Realität beeindrucken lassen - gehen nicht verloren. Meine Sicht ist : Wenn ich eine leckere Pizza verdrücke und jemand anderes sie ebenfalls genießt - was ist wirklich der Unterschied zwischen uns in dem Moment den ich so hoch halte? Wir haben beide unterschiedliche Bewusstseine, aber ein Bewusstsein ist an sich nicht das Besondere im Leben. Das Besondere sind die Erlebnisse und Momente.
Wenn ich darüber nachdenke das ich niemals auf einem fremden Planeten herumwandeln kann, in Ehrfurcht vor dem Universum, dann kann ich traurig sein - aber wieso? Jemand anderes wird genau dies tun, genau oder ähnlich so fühlen, und der Augenblick existiert. Das mein Bewusstsein es nicht erfährt, kümmert mich nicht im großen Maße.

Chance das dir das hilft ist gering, aber die Sichtweise darauf ist zu individuell als das man wirklich einfach das von jemand anderem übernehmen könnte denke ich.
Wenn dir allerdings an "was wahr ist" mehr gelegen ist als "was du gerne hättest", würde ich überdenken ob es eine gute Idee ist ein Leben nach dem Tod anzunehmen weil du es gerne möchtest und dann verzweifelt dafür Fakten zu suchen. Wissen erreicht man durch neutrale Faktensuche und indem man das Resultat erst als Schluß, aus allen Fakten, herausliest (anstatt von vorneherein ein anvisiertes Ergebnis zu haben das es zu "beweisen" gilt).

Hoffe dass du deinen Frieden bald damit schließt! Zu leben ohne Furcht vor dem Tod ist viel besser, und erlaubt es dir eine glücklichere Zeit in unserem wunderschönen und abstrusen Universum zu haben :)

Ich schließe mich den anderen Foristen an und empfehle professionelle Hilfe; man findet viele gute Antworten auf gutefrage.net, aber ob die Antwort auf den Tod hier zu finden ist, ist zu bezweifeln ;)

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Oft suche ich auch krankhaft nach Beweisen für ein Leben nach dem Tod im
Internet und befrage viele Leute in meinem Umkreis über dieses Thema,

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine
große Angst vor dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich
überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du
mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Dauerndes Nachdenken über den Tod schadet. Dadurch wird man immer trauriger und ängstlicher. Wer dauernd darüber nach denkt, der bekommt in seinem Leben immer weniger auf die Reihe. Das ist destruktiv und zieht einen immer weiter herunter.

In unserem Gehirn gibt es deshalb einen Abwehrmechanismus gegen Gedanken an den Tod. Bei solchen Gedanken versucht das Gehirn automatisch, Erinnerungen an positive Dinge zu erzeugen. Es versucht, die positiven Dinge als wichtiger erscheinen zu lassen, als die negativen. Es versucht, möglichst schnell diese schlimmen Gedanken los zu werden.

Versuche dein Gehirn / Unterbewusstsein dabei zu unterstützen. Hilf ihm dabei! Sage "Stopp!! für solche Gedanken habe ich keine Zeit". Denke bewusst an was anderes. Mache das immer wieder.

Im Laufe der Zeit wird dir das immer besser gelingen. Dann wird es dir auch besser gehen. Und du wirst dein Leben nützen, für sinnvolle Dinge.

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Hey, toll dass Du so offen und reflektiert mit Deinem Thema umgehst. Und therapeutenscheu bist du offensichtlich auch nicht. Und an Deinem Problem arbeiten möchtest Du auch. Beste Voraussetzungen um Dir empfehlen, einen systemischen und/ oder Hypnotherapeuten aufzusuchen. Ich habe außerordentlich gute Erfahrungen damit gemacht.

Leider werden Behandlungen bei diesen Spezies oft nicht von der Kasse übernommen. Wenn man Glück und etwas Zeit hat findet man Kassentherapeuten die eine Zusatzausbildung haben.

Diese Methoden sind hochwirksam und waren bei mir jeden Cent wert.

Eine Therapeutin, die Dir sagt woher Dein Problem kommt hilft Dir wahrscheinlich nicht weiter. In der Hypnotherapie nach Milton Ericksson und in der systemischen Therapie bist Du die jenige die Deine auf Dich zugeschnittenen Lösungen finden kann.

Ich wünsche Dir alles Gute und hoffe, dass Du einen Weg finden wirst der Dir mehr Wohlbefinden ermöglicht.

Lg

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Erstmal würd ich sagen, genieß doch einfach die Zeit die du jetzt hast. wie du schon sagst, die Zeit rast nur so dahin. Dagegen kannst du nichts machen. Leb deinen Leben so gut du kannst, sei ein guter Mensch und werd glücklich.

Ansonsten kann ich dir nur die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross empfehlen. Eine sehr bekannte Sterbeforscherin. Sie hat tausende Leute, vorallem auch KInder beim sterben begleitet und Nahtodforschung betrieben. Hör was sie zu sagen hat. Es gibt ein Leben nach dem Tod! Wir werden uns alle wiedersehen und das Leben an sich hat einen Sinn. Der tod ist nur ein Übergang auf eine andere Frequenz. Du hast eine unsterbliche Seele. Ich gehöre keiner Religionsgemeinschaft an, aber bin fest davon überzeugt. Lies ihre Bücher!

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Kommentar von got7me
23.09.2016, 21:28

Ich habe bereits eine Dokumentation über die Theorie von Elisabeth Kübler-Ross gesehen und sie hat mich auch ein Stück weit beruhigt, allerdings würde ich nicht zu 100% auf Nahtoderfahrungen setzten, da ich (wenn ich mich nicht irre) glaube, dass bei Nahtoderfahrungen kein kompletter Gehirntod eintritt und somit durch Anästhetika oder andere Drogen, Halluzinationen entstehen können.. Und wie der Name schon verrät sind diese Menschen nicht wirklich vollends tot, aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren (:

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"Der Tod geht uns nichts an. Wenn wir sind, dann ist er nicht. Und wenn er ist, dann sind wir nicht." (Epikur, giech. Philosoph des Glücks) ...Und die Indianer sagen: "Es gibt keinen Tod, nur den Wechsel in andere Welten.".....Was macht die Liebe bei dir?, frage ich. Alles fit?

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Kommentar von got7me
25.09.2016, 16:58

Zurzeit nichts, aber ich hoffe es wird sich in der Zukunft ändern.

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Wenn du nicht an Gott glaubst, kannst du niemals deine Todesangst überwinden. Wer verspricht denn ein Leben nach dem Tod? Nur Gott. :) Bist du sicher, dass du ein Atheist bist..? 

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Kommentar von got7me
23.09.2016, 19:51

Ich wünschte, ich wäre gläubig. Leider versuche ich immer rational zu denken und auf wissenschaftliche Fakten zurückzugreifen.. Ich kann mir einfach nicht wirklich vorstellen, dass dort oben ein Gott sitzt, der unsere Welt regelt. Kleine, unschuldige Kinder sterben tagtäglich, ich glaube nicht, dass das ein Gott nicht verhindern würde. Allerdings versuche ich anderen Religionen und deren Jenseitsvorstellungen gegenüber offener zu sein und würde gerne mehr über Himmel, Hölle, Fegefeuer ect. lesen (: 

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Kommentar von got7me
25.09.2016, 16:53

Genauso wie es schlechte Menschen gibt, gibt es auch gute Menschen, dass sind Charakterzüge und entstehen aus dem Ich-Parts des Gehirns und dieses wiederum entstand alles durch die normale Evolution. Wie die Bibel, sie wurde von Menschen verfasst und verbreitet (: Jedenfalls erkläre es ich mir so..

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