Wie kann Gott gut sein, wenn er die Menschen in der Hölle ewig bestraft, bloß weil sie ihn nicht anbeten. Ist das nicht Selbstsucht?

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65 Antworten

Meine persönliche Meinung:
Die Antwort ist ganz einfach, sollte es den "Gott" des alten Testaments (Jahwe) tatsächlich geben, ist er nicht gut!
Er ist ein blutrünstiger, rachsüchtiger Demiurg, dessen einziges Interesse die Versklavung der Menschen unter seinen Gesetzen ist.
Schon die historischen Gnostiker wiesen darauf hin, dass Jesus selbst in den "offiziellen" (kanonischen) Evangelien niemals von Jahwe als "Gott" spricht und sogar zu den Hebräern sagt:
>>Ihr seid von dem Vater, dem Teufel, und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang und ist nicht bestanden in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er von seinem Eigenen; denn er ist ein Lügner und ein Vater derselben.<< (Joh. 8:44)
Meiner Meinung nach sollte jeder, der sich Christ nennt, das alte Testament ablehnen und sich nur an die Evangelien (auch die apokryphen) halten.
Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden, ich habe mit den "Göttern" des Fischezeitalters nichts zu schaffen...

Gruß

Ganz simpel, das, was du da liest stammt von Menschen, nicht von "Gott" (Was auch immer das sein soll) Du kannst es also schwerlich jemandem etwas in den Mund legen, wenn dieser es dir nicht gesagt hat. Vielleicht betest du ein wenig, und bekommst eine Antwort auf die Frage... Oder du gehst zum Pfarrer, der wird dir schon erzählen, dass die Kirche und Gott ganz toll sind (Und dass du bitte die Kirchensteuer weiter zahlst). Solange wir diese Vorstellungen von Gott und der Welt nicht ablegen, sind wir immer noch teilweise im Mittelalter. Wegen dem "tollen Gott" wurde erst gerade wieder ein 2000 Jahre alter Tempel in die Luft gesprengt. Jetzt sagst du: Das ist ja aber böse, der kommt bestimmt in die Hölle. Seine Auffassung ist jedoch, dass er Gott dient. Wenn ihr in einer solchen Welt leben wollt, bitte. Ich nicht. Ich wollte eigentlich im 21 Jahrhundert leben, was meiner Zeitrechnung nach NACH der Aufklärung war (Was bei manchen immer noch nicht angekommen ist) 

Das leben ohne Wissenschaft macht Spass, und die Kreuzzüge noch viel mehr. Leg die Bibel zur Seite und schalte deinen Menschenverstand ein. Um das mit der Bibel zu begründen: 

Der HERR ist gnädig und gerecht, und unser Gott ist barmherzig

Nach diesem Bibelzitat zu Urteilen, ist es ja kein Problem, wenn man nicht an Gott glaubt, und es ihn doch gibt. Denn er ist ja gnädig, und wird auch die ungläubigen in seinem Paradies aufnahmen.

Und selbst wenn du an Gott glauben willst, lass die Hölle und die Bibel /Kirche aus dem Spiel. Das ist nämlich eine tolle Erfindung der Menschen, und hat mit dem Glauben an Gott rein gar nichts zu tun. (Oder glaubst du, dass die Kinder in Gottes Willen Vergewaltigt wurden?)

LG

Hallo andreasbdr,

bevor ich auf die Aussagen der von Dir zitierten Bibelstellen eingehe, möchte ich vorausschicken, dass die Vorstellung einer Feuerhölle, in der Gott ungehorsame Menschen bestraft, so nicht in der Bibel gelehrt wird. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn des zugrundeliegenden Wortes aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man das Wort "scheol".Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für das hebräische Wort "scheol" gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch nicht die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der **Encyclopædia Britannica** (1971, Bd. 11, S. 276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten, der Zustand, in dem sie sich befinden. . Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments. Ein Beispiel dazu ist das, was in Jesaja 38:17-19 zu lesen ist, wo es heißt:" Siehe! Zum Frieden hatte ich das, was bitter, ja bitter war; und du selbst hast meine Seele [liebevoll] umfangen [und sie] vor der Grube der Auflösung [bewahrt].Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Denn nicht der Scheọl ist es, der dich lobpreisen kann; der Tod selbst kann dich nicht preisen.Die in die Grube Hinabfahrenden können nicht hoffnungsvoll auf deine Wahrhaftigkeit schauen. Der Lebende, der Lebende, er ist es, der dich lobpreisen kann"

Außerdem ist zu beachten, dass das Wort "scheol" in der Bibel niemals mit Leben in Verbindung gebracht wird. Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen entstammt nicht der Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen seinen Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird.

Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden auch durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. Das wird auch in folgendem Bibeltext sehr deutlich zum Ausdruck gebracht: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Dieser Text zeigt klar und deutlich, dass die Toten ohne Bewusstsein sind und somit auch nicht gequält werden können.

Fortsetzung...

Fortsetzung...

Warum gibt es dann Aussagen in der Bibel (wie z.B. Deine angeführten Bibelzitate), die den Anschein erwecken, als wenn Gott doch ein Feuer als Mittel der Bestrafung vorgesehen hat?

Nun, um zu einem genauen Verständnis der Heiligen Schrift zu gelangen, muss man immer den Kontext und die Gesamtaussage berücksichtigen und in Betracht ziehen, dass sich die Bibel nicht sich selbst widerspricht. Ebenso darf man nicht in jedem Fall von einer wörtlichen Bedeutung jeder biblischen Aussage ausgehen, da Begriffe in der Bibel oftmals symbolhaft gebraucht werden.

In den angeführten Texten wird der Begriff "Feuer" nicht buchstäblich gebraucht sondern steht für die vollständige Vernichtung. Wieso kann man das sagen?

Einen Hinweis findet man in der Offenbarung, wo gezeigt wird, dass "Feuer" für den ewigen Tod steht. Dort steht: "Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind, und Mörder und Hurer und solche, die Spiritismus ausüben, und Götzendiener und alle Lügner, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das bedeutet den zweiten Tod" (Offenbarung 21:8).

Das ist auch in Übereinstimmung mit dem, was Jesus über die "feurige Gehenna" sagte. Sicher hast Du den Begriff auch schon einmal gelesen oder in Deiner Bibelübersetzung steht an den entsprechenden Stellen, wo im Urtext "Gehenna"  das Wort "Hölle".

Um richtig zu verstehen, was Jesus mit der "Gehenna" meinte, möchte ich aus einem Lexikon biblischer Fragen zitieren, wo es unter dem Stichwort "Hölle" u.a. heißt:

"Bibelübersetzer haben den griechischen Ausdruck géennan tou pyrós mit „Feuerhölle“ (JB, Me), „höllisches Feuer“ (Lu, Al), „Glut des Feuers“ (Alb) und „feuriges Tal Hinnom“ (Rei) wiedergegeben.

Geschichtlicher Hintergrund: Das Tal Hinnom (Gehenna) lag außerhalb der Mauern Jerusalems. Eine Zeitlang wurde dort Götzendienst getrieben, bei dem auch Kinder geopfert wurden. Im 1. Jahrhundert war die Gehenna die Müllverbrennungsstätte Jerusalems. Man warf die Tierkadaver in das Tal, wo sie in dem Feuer verbrannten, dem Schwefel zugesetzt wurde, um die Verbrennung zu fördern. Auch die Leichen hingerichteter Verbrecher, die man nicht für würdig hielt, in einer Gedächtnisgruft beigesetzt zu werden, warf man in die Gehenna.

Deshalb sagte Jesus gemäß Matthäus 5:29, 30, daß der „ganze Leib“ in die Gehenna geworfen werde. Fiel der Leichnam in das ständig brennende Feuer, so verbrannte er. Blieb er aber an einem Felsvorsprung in der Schlucht hängen, so wurde das verwesende Fleisch von den allgegenwärtigen Würmern oder Maden befallen (Mar. 9:47, 48). Man warf Menschen nicht bei lebendigem Leibe in die Gehenna; somit war sie kein Ort, wo Personen bei Bewußtsein gequält wurden.

Jesus ermahnte seine Zuhörer gemäß Matthäus 10:28, den zu fürchten, „der sowohl Seele als Leib in der Gehenna vernichten kann“. Was bedeutet das? Man beachte, daß er nicht sagt, man werde im Feuer der Gehenna gequält werden, sondern man solle ‘den fürchten, der in der Gehenna vernichten kann’. Dadurch, daß Jesus die „Seele“ gesondert erwähnt, betont er, daß Gott alle Aussichten auf Leben zunichte machen kann; für einen solchen Menschen gibt es dann keine Auferstehungshoffnung. Mit der „feurigen Gehenna“ ist also dasselbe gemeint wie mit dem ‘Feuerpfuhl’ aus Offenbarung 21:8, nämlich Vernichtung, der ‘zweite Tod’." ("Unterredungen anhand der Schriften", Seite 217,218).

Es gibt eine ganze Reihe weiterer Texte in der Bibel, in denen das Wort "Feuer" keine buchstäbliche Bedeutung hat, sondern symbolisch für die Strafe ewiger Vernichtung gebraucht wird ( siehe z.B. 2Thessalonicher 1:6-10; Jesaja 66:15, 16, 22, 24).

Abschließend möchte ich Dich bitten, doch folgendes zu bedenken: Die Lehre von einer Feuerhölle lässt sich in keiner Weise mit der Persönlichkeit Gottes vereinbaren und macht aus ihm einen grausamen und rachesüchtigen Gott. Wie die Bibel erkennen lässt hat er noch nicht einmal Gefallen am Tod eines Bösen ( siehe Hesekiel 18:23), wieviel weniger dann daran, einen Menschen in irgendeiner Form zu quälen.

Selbst wir unvollkommenen Menschen betrachten körperliche oder auch seelische Qualen (Stichwort Folter), die jemandem als Strafe für gesetzloses Verhalten zugefügt werden, als widerlich und unmoralisch und diese werden in den meisten Ländern per Gesetz auch nicht zugelassen. Einem liebevollen Gott ein solches Verhalten zu unterstellen, ist äußerst verwerflich und wie Du gesehen hast, auch unbiblisch.

LG Philipp

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Für mich ist die Bibel eine Art Sagen- und Mythensammlung, die man eigens interpretieren kann.. ich glaube zwar schon an einen Gott, aber nicht an einen strafenden Gott der Bibel mit ihren Erzählungen, die rein rational nicht belegt werden können oder gar unrealistisch sind.. sprich Kranken- oder Blindenheilungen, Hölle/Paradies und Ähnliches!

Eine Erklärung ist m.E. aber, dass die Menschen früher abergläubisch und gottesfürchtig waren, die Bibel tatsächlich wörtlich geglaubt haben & ihr Leben auch komplett danach ausrichteten.. weil man auch nicht so weit denken konnte bzw. eine recht kleine Weltanschauung hatte, hat man auch an Hölle & Paradies geglaubt und alles dafür getan, um einen strafenden & leicht reizbaren Gott nicht zu erzürnen ----------> damit er ihnen nicht durch Unwetter die Ernte zerstört oder Ähnliches!

Heute weiß man nach gesundem Menschenverstand dass sowas einigermaßen überholt ist & es keinen strafenden Gott gibt, der die Menschheit bestraft wenn sie nicht nach seiner Pfeife tanzen.

Antwort Nr 2 auf Grund vom Beispiel von Brighet:

Nehmen wir mal an, du hast 5 Kinder. Du liebst alle deine Kinder gleich viel. Aus irgendeinem Grund seid ihr voneinander getrennt und zwischen euch ist ein grosser, unendlich tiefer Abgrund.

Du schaffst es, einen riesigen Balken über den Abgrund zu legen und feuerst deine Kinder an, über den Balken zu dir zu laufen, weil du weiss, bei dir sind sie sicher. 

Du rufst, du schreist, du schickst Helfer, du gehst schlussendlich selber über den Balken....

....2 greifen deine Hände, lassen sich von dir rübertragen, in Sicherheit.

Und drei sagen nein. Egal was du machst, sie sagen NEIN! 

Nein, wir bleiben lieber hier. Es gefällt uns hier. Wir brauchen dich nicht. Und überhaupt, du könntest uns ja unterwegs fallen lassen. Und ausserdem, wir wollen sowieso ohne dich leben. Nein, wir brauchen keinen Vater (oder Mutter), wir sind selbststândig, wir können alles allein. Lass uns in Ruhe. Wir wollen gar nicht auf die andere Seite!!!

Was machst du dann?

Wie fühlst du dich dann?

Es sind deine Kinder, aber sie sind alt genug, um ihre eigene Entscheidung zu treffen.

Zwingst du sie?

Oder respektierst du ihre Entscheidung?

Ich meine man darf die Hölle nicht als Bestrafung Gottes sehen. Sie ist eine Konsequenz, die sich aus unserem eigenen handeln und unserer Getrenntheit von Gott ergibt. Gott wünscht sich, dass wir mit ihm in Beziehung leben, denn daraus folgt innere Erfülltheit und Hoffnung für das Erdenleben und ein ewiges Leben danach. Er will das Beste für uns, und deswegen gibt er uns mit der Bibel die Orientierungspunkte, die zum Leben führen: Seine Gebote sollen wir nicht als einengende Regeln, sondern als Wegweiser verstehen. Es ist dann unsere Entscheidung, ob wir diesen Wegweisern folgen. Aber wenn wir es nicht tun, müssen wir mit den Konsequenzen leben. Wenn jemand auf einen Abgrund zugeht und alle Warnrufe und besseren Vorschläge ignoriert, dann wird er fallen. Gott genießt es nicht, uns fallen zu sehen. Er will uns etwas besseres bieten. Aber dazu müssen wir uns eben nach den Wegweisern richten. Wenn das seit Anbeginn der Menschheit alle getan hätten und ihren Nächsten so gut es geht geliebt hätten, dann sähe heute wahrscheinlich vieles anders aus. Genügend Menschen leiden längst in der Hölle auf Erden, weil andere ihren Egoismus nicht überwinden können.

Und die Bestrafung der Sklaven war natuerlich auch keineswegs auf die Grausamkeit ihrer 'Herren' zurückzuführen, sondern es war einfach die Konsequenz, die sich aus dem Handeln der Sklaven selbst ergab. Wenn ein Sklavenhalter seinem Sklaven liebevoll erklärt, dass es ihm nicht erlaubt ist, lesen und schreiben zu lernen, und er ihm bei Zuwiderhandeln die Augen ausstechen und die rechte Hand abhacken wird, und der Sklave tut es TROTZDEM, dann ist der Verlust seines Augenlichts und seiner Hand doch nur eine logische Konsequenz seines Handels, für die er sich mit freiem Willen entschieden hat.

Also ich verstehe nicht, warum Sklaverei heute rückblickend verurteilt wird. Die Slaven konnten ihr Schicksal doch völlig frei wählen.

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Stimmt, dass wäre selbstsüchtig, wenn es da irgendetwas gibt, glaube an eine höhere Macht, dann ist sie bestimmt nicht so wie in deinen Zitaten dargestellt. Denn alles was du zitierst sind Bibelverse und die Bibel wurde von Menschenhand geschrieben, also kann man vermuten, dass es sich eher um den Willen des Menschen handelt,als um den Willen von irgendeinem Übernatürlichen Wesen, dieses Wesen wird sich bestimmt nur dafür interessieren, ob man gut oder böse ist.

Gott und Hölle sind nicht zwangsläufig miteinander verbunden. Nur weil es im Christentum und dem Islam so umschrieben ist, heißt das doch wohl noch lange nicht, dass es so ist. Sollte Gott nach deiner Auffassung etwa saddistische Züge aufweisen?

Hallo.

Erst einmal: Vergiss das mit der Hölle, die gibt es nicht. Auch keinen Teufel. Wir Menschen tragen das Gute und das Böse in uns und können uns frei für das Eine oder das andere entscheiden. Also, ob wir böse oder gut sein wollen.

Dann: Gott, unser himmlischer Vater (besteht aus reiner Energie), ist die Liebe selbst und betraft bestimmt niemanden. Vergiss das auch schnell. 

LG

> Wie kann Gott gut sein

Weil ein Gott mit den Eigenschaften, die Du ihm anscheinend zuschreibst, auch die Definitionsmacht darüber hat, was gut und was schlecht ist.

Mit anderen Worten: Der Gott Deiner Vorstellung ist gut, aber Deine Vorstellung vom Gut-Sein ist nicht die seinige.

Gott ist gut genug. er hat euch Hände Füße, ein Gehirn gegeben zu Denken. Wer denkst du hat das alles gemacht. einfach so ist es nicht entstanden . Ihr wollt einfach alles Wissenschaftlich bewiesen haben doch manche sachen kann man nicht beweisen, man kann auch nicht beweisen wie das Weltraum entstanden ist.

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@aysel98

Du kannst aber wohl kaum das Gegenteil beweisen? Klar ist es schwer vorstellbar, wie alles entstanden ist und schwer belegbar ,das es so lang her ist . Aber wie willst du beweisen ,dass es Gott gibt? Oder wer hat denn Gott geschaffen? Achja. Er war schon immer da ?! Dann kann ich genausogut sagen ,dass das Wetllall schon immer da war . Wozu brauch ich dafür einen "Gott" ? Wenn er uns irgendetwas zeigen will soll er es doch tun. Es kann ja kaum ein Zufall sein , dass Jesus "in der Zukunft Wiederauferstehen wird" , aber wir wissen ja nicht wann. Was bedeutet wir müssen in die Unendlichkeit warten. Schau dir doch die anderen Religionen an, wie sie glauben die Welt würde unter gehen und noch immer sind wir alle am Leben. Niemand kann das begründen weswegen wir hier sind und das sollte man auch akzeptieren. Wenn manche Menschen sich gerne eine total sinnfreie und genauso unlogische Erklärung dafür suchen wieso wir hier sind wie die Ur-Knall Theorie dann viel Spaß aber ich glaube bestimmt nicht dran.

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Meiner meinung nach geht es da eher um ein guter Mensch zu sein! Wenn Gott dir die Erde gibt, das Wasser, das Essen und sonst noch alles, wieso solltest du dann nicht dankbar dafür sein? Warum sollten gute und schlechte Menschen gleichgestellt werden? Warum sollte es nur den Himmel geben? Natürlich sollten Menschen mit guten Taten belohnt werden, schlechte Menschen hingegen werden dafür bestraft. Ganz simple erklärt.

Wenn es ein Gesetz sein soll, dass man Gott anzubeten habe, und man befolgt dann dieses Gesetz nicht, was erwartest Du dann von einem selbstgerechten, rachsüchtigen und selbstsüchtigen biblischen Gott? Dass er diese Überschreitung durchgehen lässt? Wie man im AT lesen kann, hat Gott Strafen gefordert und selbst auch Strafen auferlegt. Dieser hat ganze Stämme samt Kinder, Frauen und Getier ausrottenn lassen. Was hielte diesern Gott davon ab, eine Einzelperson zu verschonen?

Wenn man nun von dieser (angeblichen) Gottheit und dessen Gesetze und Regeln Kenntnisse besitzt, dann sollte man zur Vermeidung irgendwelcher Strafen ihn und dessen Gesetze befolgen. So einfach ist das...

Ob dieser Gott nun gut ist und dessen Gesetze gerecht, obliegt ganz allein Dir, dies festzustellen

Oder handelt es sich hier gar nicht um den Allmächtigen Gott, sondern, wie andere Quellen vermitteln, um eine ausserirdische Lebensform?

Oder ist dieser biblische Gott nur eine kopierte Gottheit von anderen evtl. heidnischen 'Religionen'?

Doch all dies musst Du selbst herausfinden, da will ich Dir keine Antworten liefern...

Nur dieser Hinweis: Wenn man Gott Allliebe und Allgüte zuweist, können diese Eigenschaften dann mit den Handlungen, Taten und Worten des biblischen Gottes konform gehen?

Gruß Fantho

was du anführst sind seelenbilder die den egoistischen und gierigen menschen vorgehalten wurden, damit sie aus angst vor strafe gutes tun.

in der damaligen zeit konnten die gläubigen sich noch nicht selber beherrschen (daher diese seelenbilder)

Eigentlich hast du Recht. Das ist Selbstsucht. Jedoch hat Jesus den Tod und die Hölle besiegt und Gott bestrafte ab dann keine Menschen mehr.

wenn die menschen gott nicht anbeten, was tun sie dann? dann begehen sie sünde weil sie nicht an gott glauben/ ihn anbeten.

 was bedeutet es sünde zu begehen? dinge tun die wir nicht dürfen bzw. weil sie nicht gut für uns sind (von gott beschlossen).

 was sind schlechte dinge? es sind dinge von satan, der uns verführt diese dinge zu machen und immer wieder gottes reich/taten zu hinterfragen und zweifel hervorzurufen, also sowas ähnliches was du getan hast.

 Im endeffekt will gott uns vor dem beschützen und retten, weil er uns liebt.

glaub an das was su willst!

Na großartig schon wieder eine ausgelaugte und problematische Glaubensfrage.

ES GIBT KEINEN GOTT XD

Das ist keine Antwort von Moral oder Unmoral. Es ist eine Antwort von Vernunft.

Menschen haben sich früher bestimmte Sachen nicht erklären können. Es wurden Ideale geschaffen, Schöpfer verteilt auf hierarchische Ebenen. Die Menschen wurden so zusammengeschweißt. Man nimmt halt einfach "Gott" her wenn man sich bestimmte Ereignisse nicht erklären kann. Allein schon die Vorstellung xD...

Dass es Gott nicht gibt darf ich aber nicht behaupten, genauso wenig darf man behaupten dass es ihn gibt. Jedoch sprechen mehr einfache Argumente dafür dass es ihn nicht gibt.

Zuletzt muss jeder Mensch selbst entscheiden ob er sein einziges Leben aus Schwäche oder dem Wunsch nach Zugehörigkeit etwas widmen möchte, was es höchstwahrscheinlich nicht gibt und ihn in seinen Möglichkeiten einschränkt oder er kann ein selbstbestimmendes, erfülltes Leben führen. Frei von allem Unsinn und der Unvernunft!

Warum sollte ich etwas glauben was eine Hirtenkultur vor 2000 Jahren erfunden hat? Mit dem Glauben ist es eine Sache: Mein Gefühl sagt ja, mein Verstand sagt nein. Und mein Verstand hat sich in einer Welt von Materialismus, zunehmenden Hass und Wahnsinn und unglaublichen Ereignissen mehrmals als richtig erwiesen.

Glaubt an was ihr wollt, doch lasst euch niemals von eurem Glauben in irgendeiner Weise einschränken.

Bin 16 lol xd... 

Glücklicherweise gibt es in allen Religionen, nicht nur bei den Christen, sondern u. s.  sogar im Islam fortschrittlichere Vorstellungen, die eine Hölle lediglich noch metaphorisch und nicht mehr buchstäblich betrachten.

Eine Hölle passt nicht mehr in das 21. Jahrhundert.

wie willst du denn Sätze wie: "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; ..." (3.Mose 20,13) metaphorisch nehmen? Am Ende kommt da trotzdem kein Bild raus, in dem schwul-sein ok ist.

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@andreasbdr

Ich selber nehme die Offenbarungsbücher nicht so ernst. Sie wurden alle von Menschen geschrieben und von keinem Gott.

Man kann aber auch  biblisch die Nichtexistenz der Hölle begründen-

http://www.theologe.de/theologe19.htm

Ähnliches versucht der Islamwissenschaftler Khorchide auch mit dem Koran. Nur ist es dort schwieriger.


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Der Satan hat geschworen so viele Menschen wie möglich mit sich in die Hölle zu nehmen und die Menschen die Gottes Worte missachten, folgen dem Satan in die Hölle. So steht es geschrieben, also kannst du nicht sagen du seist unwissend, wenn du vor den Höllentoren stehst. 

Du weißt gar nicht wie sehr Gott die Menschen liebt, mehr als jedes andere Lebewesen. Du beschäftigst mit der Welt und wenn du nichts zutun hast, sitzt du vielleicht nur vor dem Fernseher und tust rein gar nichts nützliches. Doch er beobachtet dich bei allem was du machst und fragt sich, "wieso redet dieser Mensch einfach nicht mit mir, sondern verschwendet seine Zeit lieber vor dem Fernseher..liebt er mich nicht, obwohl ich heimlich immer über ihn wache ..und ihn mehr liebe als alle anderen...existiere ich in seinen Augen etwa gar nicht?"

Doch Gott hat Geduld, obwohl er sehr traurig wird. Er wartet..mit der Hoffnung die Person wendet sich doch irgendwann zu ihm. 

Doch falls dieser Mensch Gott lieber vernachlässigt..und lieber dem Satan folgt..mit faulenzen, saufen, sündigen Tag für Tag..dann bleibt Gott keine andere Möglichkeit, als die Person diesen Weg  folgen zu lassen und ihn mit dem Teufel in die Hölle zu schicken. Gott kann uns nicht zwingen ihn zu lieben, aber der Teufel und Gott haben einen Deal gemacht..und Gott wird sich daran halten..er warnt uns sogar! 

Also entweder Gott folgen oder nicht..und wer dem Satan folgt..was soll ich da noch sagen? 

Muss ein Christ daran glauben, daß es eine Hölle gibt?

In früheren Zeiten wurde in christlichen Predigten oft die Hölle erwähnt, um laue oder aufmüpfige Christen zur Ordnung zu rufen. Heute wird dagegen allein die Erwähnung eines solchen Ortes der Strafe zum Ärgernis, weil sie dem Glauben an einen Gott der Liebe zu widersprechen scheint. Könnte Christus wirklich damit einverstanden sein, daß ein einziger Mensch verloren geht, für den er sein Leben bis zum Äußersten hingegeben hat?

Jede Überlegung über den Sinn einer so schwierigen Lehre muss mit einer überraschenden Feststellung beginnen: Erst mit dem Evangelium taucht der Begriff Hölle ausdrücklich auf! Die hebräischen Schriften, unser Altes Testament, sprechen eher vom Aufenthaltsort der Toten, der unter der Erde angesiedelt ist. Ein düsterer Ort, ein Land des Vergessens, aus dem keiner mehr zurückkehrt (vgl. Psalm 88, 9 – 13; Ijob 7,9). Die Wirklichkeit des Todes wird sozusagen übertragen. In diesem Sinn ist die Hölle der „Tiefpunkt allen Lebens“ (Ijob 30,23). Allerdings legt die Tatsache, daß Gott dort abwesend ist, nahe, daß man sich im Einzugsbereich der Sünde befindet.

Wenn Gott der Gott des Lebens ist – kann er sich dann damit abfinden, dass der Tod das letzte Wort hat? Die Glaubenden klammern sich an eine verrückte Gewissheit: „Du gibst mich nicht der Unterwelt preis, du lässt deinen Frommen das Grab nicht schauen.“ (Psalm 16, 10). Diese Hoffnung gegen alle Hoffnung hat in Israel manche dazu gebracht, auf eine Auferstehung am Ende der Zeiten zu warten. Und diese Erwartung im Glauben ist durch Jesus in die Geschichte eingegangen, „ der Erstgeborenen unter den Toten“ (Kolosser 1,18 ) und zugleich „der Älteste einer großen Anzahl von Brüdern“ (Römer 8,29).

Der Glaube an den auferstandenen Christus schenkt die Gewissheit, daß der Tod kein unausweichliches Schicksal der Menschheit ist. Die Liebe Gottes ist stärker, wie es die russische Ikone von der Höllenfahrt Christi zeigt, wo er die Türen zerbricht und die Gefangenen befreit. Demzufolge ändert der „Ort des Verderbens“ vollkommen seinen Charakter, er ist nicht länger der Ort, an dem Gott abwesend zu sein scheint, sondern rückt von nun an die Sünde in das Licht Christi. Er übersetzt ins Räumliche hinein „den zweiten Tod“ (Offenbarung 20,6), das heißt die hartnäckige Weigerung, die Liebe zu empfangen, die Gott immer und allen anbietet. Der Begriff Hölle offenbart also zwei wesentliche Aspekte der bedingungslosen Liebe Gottes: Sie achtet voll die Freiheit des Menschen und sie bleibt dennoch für jeden Menschen da, selbst wenn er sich verweigern sollte. Der Begriff besagt also auf paradoxe Weise, daß das Licht der guten Nachricht über allen leuchtet, selbst über denen, die aus Angst oder Unwillen die Augen verschlossen halten.

Sind sie deshalb für immer darin eingesperrt? Wenn wir nur unsere Höllenqualen sehen, erscheinen sie manchmal ausweglos. Aber gibt es eigentlich ein Geschöpf, das mit seiner Weigerung die Geduld Gottes besiegen kann? Jesus Christus ist der Arme Gottes und drängt sich nicht auf. Aber „er wankt und weicht nicht“ bis sein Auftrag, den Frieden überall hinzutragen, erfüllt ist (vgl. Jesaja 42,2-4), und seine Schwäche ist stärker als menschliche Kraft (vgl. 1 Korinther 1,25).


http://www.taize.fr/de_article2898.html

Für den Islam reichen die Satzzeichen jetzt leider nicht aus, weshalb ich Dir hierzu einfach ein Video von Prof. Khorchide zum Thema einstelle.

ja, so stellt sicht Gott im Alten Testament dar. Erst der Messias im Neuen Testament ändert alles. Was die Hölle betrift so habe ich gelernt, dass da sogar die nahe verwanden Religionen unterschiedliche Interpretationen haben --- der Islam natürlich schon wieder eine eigene. Nach röm. kath. Sicht ist der Teufel ein abtrünniger Engel gewesen, der aber nun eigenständig ist und den Gott nicht kontrollieren kann. Er versucht an die Stelle Gottes zu kommen und dabei natürlich die Werke von Gott sabotieren. Gott bestraft nicht mit der Hölle, sondern dadurch dass einer Gott sabotiert freut sich der Teufel und nimmt ihn in seine Reihen auf, denn auch er will ja Gott sabotieren.    Im Islam ist das anders.  Da kontrolliert Gott den Teufel und es ist nicht etwa so dass der Teufel Gott sabotieren will.

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