Wie hoch ist der Pflichtteil einer Unehelichen Tochter wenn 3 Eheliche Kinder als Erben vorhanden sind

2 Antworten

Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils in Geld. Voraussetzung für den Pflichtteil ist, der der berechtigte durch ein Testament oder andere letztwillige oder lebzeitige Verfügung von der Erbfolge ausgeschlossen wurde. Ohne Testament wäre die Uneheliche Tochter nämlich einfach ein Miterbe.

Für die gesetzliche Erbfolge ist die rechtliche Elternschaft entscheidend. Kinder erben dabei zu gleichen Teilen. Die Erbfälle von Vater und Mutter sind dabei separat zu betrachten. Sofern die beiden verheiratet waren, beerbt der überlebende auch den erstverstorbenen mit. Dieses Erbe wird dann weitervererbt.

Nach dem neuen Erbrecht sind alle Kinder beim Erbe (fast) gleichgestellt. Der Pflichtanteil aller Kinder ist also gleich groß, jedoch hat das uneheliche Kind keinen Anspruch auf Sach- sonder nur auf Geldleistungen. (Bin aber kein Anwalt - also keine Rechtsberatung !!)

Einforderung des Pflichtteil auch später möglich?

Ich bin die uneheliche Tochter meines nun verstorbenen Vaters. Er hat mit seiner Ehefrau ein gemeinsames Testament, in dem zuerst der überlebene Partner als Erbe eingetragen ist, danach folgt die gemeinsame eheliche Tochter.

Mir wurde im Testament der Pflichtteil zuerkannt.

Meine Stiefschwester hat zugunsten ihrer Mutter auf ihren Anteil verzichtet. Wir verstehen und gut und ich würde auch gerne zum jetzigen Zeitpunkt auf die Auszahlung des Pflichtteils verzichten, damit meine Stiefmutter kein Darlehen aufnehmen muß. Verjährt sich mein Anspruch auf den Pflichtteil, wenn ich bis nach ihrem Tod warte?

Weiterhin möchte meine Stiefschwester nach dem Tode ihrer Mutter das vorhandene Erbe zwischen uns gerecht aufteilen, sprich jeder erhält 50%. Ist dies rechtlich möglich, da es dem Testament widerspricht?

Vielen Dank.

...zur Frage

Gibt es Anspruch auf einen Pflichtteil, wenn Unternehmensanteile vererbt werden?

Ich habe neben meinen zwei Kindern aus meiner jetzigen Ehe auch noch zwei uneheliche Kinder. Haben die unehelichen Kinder auch Anspruch auf Anteile meines Unternehmens, wenn ich meine ehelichen Kinder als einzige Erben meiner Firmenanteile und somit Unternehmensnachfolger im Testament einsetze?

...zur Frage

Haupterbe und Pflichtteil erbe

Mein Schwiegervater ist nun auch verstorben und meine Tochter (als Vertreterin ihres verstorbenen Vaters erbt mit noch drei lebenden Geschwistern (verfügung der Schw.Mutter) Nun existiert ein neues Testament, welches die Enkel, also Kinder von zwei Geschwistern als Haupterben einsetzt. Die 4 Kinder (u.a.meine Tochter als ) erhalten den Pflichtteil. Wird in diesem Falle meine Tochter nicht benachteiligt?

...zur Frage

Erbrecht Uneheliche Tochter

Mein Mann hat eine uneheliche Tochter, zu der ihm der Kontakt verboten wird - er darf nur zahlen... Meine Frage, ich besitze ein Haus (mein Mann steht nicht mit im Grundbuch), wir haben eine eheliche Tochter. Steht der unehelichen Tochter meines Mannes ein Erbteil zu von "meinem" Haus? Was würde eine Gütertrennung diesbezüglich ausrichten??

...zur Frage

Erbe - uneheliches Kind

Hallo, ich hätte eine Frage zum Erbrecht, hier der Sachverhalt: Die Mutter ist verstorben, der Vater ist schon lange tot. Der Vater hat die 2 Kinder gezeugt, aber ein Kind ist von der früheren Ehe. Das heißt momentan gibt es ein eheliches und ein uneheliches Kind, welches erben soll. Jetzt ist die Frage, ob das uneheliche Kind erbt. Es ist kein Testament vorhanden.

Vielen Dank!

...zur Frage

Erbrecht - Ausschluss der Ex-Partnerin über die Ermasse bei Tod des gemeinsamen unehelichen Kindes

Hallo, kurze Frage, komplizierte Antwort gesucht ;-)

Vater V und Mutter M leben getrennt,haben aber aus einer gemeinsamen Beziehung ein uneheliches Kind K (3 Jahre) ,von dem V und M auf jeden Fall die leiblichen Eltern sind.

V will nun per Testament zwei Dinge verhindern.

  1. Im Todesfall des V erbt K mindestens den Pflichtanspruch (grundsätzlich OK). Für den Fall, das M K überlebt, würde gem. rechtlichen Regelungen einTeil (alles?) aus meinen K vererbten Ansprüchen bei der M landen. Das ist ja nicht im Sinne des Erfinders ... sonst hätten wir uns ja nicht getrennt.

  2. Für den Fall, dass das Kind M durch Tod des V von diesem erbt, aber zu einem Zeitpunkt im Bezug von Sozialleistungen (oder auch seine Mutter;Unterhaltspflicht der Kinder!!) ist - wie kann ich verhindern, dass -unabhängig von mgl. Freibeträgen für K- eine Anrechnung auf diese erfolgt? Den Ausschluss des Erbanspruchs des K -auch des Pflichtanteils- rechtfertigt das ja nicht.

Hat jemand nen Tip??

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?