Wie gehe ich gegen Ermahnung wegen Störung Betriebsfrieden vor?

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2 Antworten

Eine Ermahnung hat zunächst mal keine rechtliche Grundlage, im Gegensatz zur Abmahnung.

Dennoch würde ich davon ausgehen, dass der Betrieb in einer Ermahnnung konkret beschreibt, was er dir vorwirft. Ich sehe da nämlich nichts. Wobei ich ja nicht beurteilen kann, wie das Gespräch verlaufen ist.

Die Tatsache, dass du dich an den Betriebsrat gewendet hast, ist dein gutes Recht. Das ist im Betriebsverfassungsgesetz § 84 festglegt und dort steht auch:


(3) Wegen der Erhebung einer Beschwerde dürfen dem Arbeitnehmer keine Nachteile entstehen.


Ich würde an deiner Stelle schriftlich Widerspruch erheben und fordern, die Ermahnung fallen zu lassen. Du musst dazu auch zunächst nichts großartig begründen.

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Kommentar von suse05
01.03.2017, 21:33

Im Gespräch musste ich als erstes die Bemerkungen meiner Kollegin wiederholen. Sie bestätigte auch ihre Äußerungen. Sie sagte das das ja nur Feststellungen waren und keine erfundenen Sachen. Das ich dieses Problem habe konnte ich nicht bestreiten. Sie sagte ich würde überreagieren und das sie mit mir nicht mehr zusammen arbeiten könnte wenn ich sie bei der GF ansch.. würde. Wenn ich nicht mit Kritik umgehen könnte da könne sie ja nichts für. Ich meinte das meine körperlichen Unzulänglichkeiten meine Privatsache seien und sie absolut nichts anginge. Der Geschäftsführer war genervt und meinte solch ein Zickenkrieg hat in seiner Firma nichts zu suchen und wenn ich wirklich solch einen Hängebusen hätte auch mit Kommentaren dazu umzugehen in der Lage sein muss. Er möchte aber zukünftig nichts mehr dazu hören und wir haben beide eine Ermahnung erhalten. Wenn ich jetzt dagegen vorgehe weiss ivh nivht wie es ausgeht.

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Bist du in der Gewerkschaft?
Falls nicht wäre das das jetzt der erste Schritt.

Wer ist die Vertrauensperson in dem Betrieb?

Gleichzeitig legst du ein Dossier an. Das ist eine Dokumentation:

Da legst du mit Datum fest, wer was wann wie gesagt hat. Kurz und sachlich.

Kommst es zum Gerichtsverfahren, ist das deine Waffe.

Als Idee hier drunter ein paar Notizen, wie ich das meine.

12. Februar: Duschen, Bemerkung von Frau X: "yyyy".
13. Februar: Zum Betriebsrat gegangen:" blabla."

16. Feb.:  Vorgesetzter führte Gespräch mit FRau X. und mir, Frau Y.

17. Feb.: Ergebnis: Abmahnung an Frau x und Frau Y  mit folgendem Wortlaut:" Blabla."

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