Wie gefährlich ist ein Intimpiercing bei Frauen?

5 Antworten

Das ist schon eine sehr alte Frage, da sie aber immernoch aktuell ist gebe ich auch mal einen informativen Kommentar dazu ab.

Generell kann man das nicht pauschal beantworten, es hängt sehr davon ab um welche Art von Intimpiercing es sich handelt: Es gibt rund ein Dutzend verschiedene Intimpiercings bei Frauen.

Das Isabellapiercing, das Triangle oder Piercings direkt durch die Klitoris bergen ein gewisses Risiko von Nervenschäden. Bei Piercings an der Klitorisvorhaut ist es minimal und bei allen anderen Intimpiercings geht es gegen Null.

Solche Nervenschäden könnten zu einem temporären oder dauerhaften Verlust an Sensibilität führen; du könntest also das Gefühl im Kitzler teilweise oder vollständig einbüßen, vorübergehend oder schlimmstenfalls dauerhaft.

Solche Komplikationen treten aber sehr selten auf und fast nur dann, wenn eine Frau anatomisch keine geeignete Kandidatin für das Piercing war: Nicht bei jeder Frau kann man jedes Intimpiercing stechen! Ein erfahrener Piercer, der sein Handwerk versteht, und der vor dem Piercen eine gewissenhafte Voruntersuchung durchführt, kann meistens gut abschätzen, ob Nerven im Weg sind oder nicht und so gegebenenfalls vom Stechen abraten. Also wenn so etwas schief geht liegt es meistens an der mangelnden Kompetenz des Piercers! Daher solltest du solche fortgeschrittenen Piercings nur von einem seriösen, erfahrenen Piercer stechen lassen.

Die gängigen Intimpiercings - Klitorisvorhaut (vertikal oder Horizontal), Christina oder Ringe an den Schamlippen sind jedoch nicht gefährlicher als Ohrlöcher; und die Klitorisvorhaut verheilt zudem viel schneller als das Ohrläppchen.

Intimpiercings im Schleimhautbereich - wie eben die an der Klitorisvorhaut - benötigen nicht einmal spezielle Pflege: Der eingene Urin reicht als Reinigung. So gesehen sind die also sogar besonders pflegeleicht.

Fazit also: Von einem erfahrenen Profi gestochen sind Intimpiercings eine ziemlich sichere Sache.

Hi, also ein Intimpiercing ist bei einem erfahrenden Piercer gestochen, der sich entsprechend mit der Anatomie auskennt und auch den Mut hat nein zu sagen, wenn das Wunschpiercing aufgrund derselbigen nicht gestochen werden kann, genauso gefährlich oder ungefährlich wie jedes andere Piercing.

Leider gibt es hier scheinbar Leute die keine Ahnung haben und sehr viel Langeweile und versuchen sich durch völligen Blödsinn in kluge Worte und vermeintliche Fachbegriffe verpackt zu profilieren.

Also einen DTV gibt es nicht! Es gibt den DOT-EV, allerdings ist auch der nicht maßgeblich für alle Tätowierer, da nicht alle Tätowierer diesem Verein beigetreten sind, da er irgendwann nichts mehr gebracht hat, also eine rechtsverbindliche Institution ist das nicht, halt nen Verein in dem sich einige Tätowierer zur Vertretung ihrer Interessen zusammengeschlossen haben.

Das selbe gilt für den EAPP European Association for Professional Piercing, wenn man sich mal die News anschaut passiert da auch nicht wirklich viel, aber da gibt es über die ne Haftpflichtversicherung für Piercer, zumindest hab ich das von denen mal zugeschickt bekommen.

Eine EU weite Zulassungsvorschrift existiert genauso wenig!

Was nun der Pathologe damit zu tun haben soll - weiß hier glaub ich keiner, wenn es so weit ist dann ist es entweder völlig egal, wie ein Piercer pierct oder es enorm was schiefgegangen beim Piercen - wie beim allseits bekannten SSP (Schädel-Schläfen-Piercing) mit einer 45 Magnum.

Der Rest entstammt genauso dem Märchenland und der pathologischen Phantasie des Schreiberlings - was er damit allerdings bezweckt - wer weiß?!

In Deutschland gibt es leider, aber auch glücklicherweise zur Zeit weder eine anerkannte Ausbildung zum Piercer oder Tätowierer und somit auch keine Zulassungsbeschränkungen oder -bescheinigungen.

Leider - weil so jeder ein Gewerbe anmelden kann und sich Tätowierer oder Piercer nennen darf, ob er nun Ahnung hat oder nicht.

Glücklicherweise - weil es damit auch keine übertriebene Paragraphenreiterei gibt die meistens nur ne Menge Geld kostet.

In anderen EU Ländern, wie z. Bsp. Österreich ist das anders - dort gibt es eine Prüfung zum Piercer, dort gibt es auch gewisse Piercings die man sich ohne Einverständnis der Eltern mit 16 Jahren stechen lassen darf und Intimpiercings erst ab 18 und manche Intimpiercing dürfen neuerdings gar nicht mehr gestochen werden - aber alles ohne Gewehr - wegen der Gewaltlosigkeit!

Gruß Piercer vom Crazy Ink Tattoo Berlin http://www.crazy-ink-tattoo.de

Super, tolle Antwort! Leider ist Berlin zu weit... Kennst Du jemand guten im Raum Ulm? Danke :-)

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Huhu :-)).

Auch im Intimbereich gibt es zig verschiedene Piercingarten, ich hoffe das weißt du ;-)).

Wenn es richtig gestochen wurde und gut gepflegt wird gibt es da keine Gefahren, das ist nicht mehr und nicht weniger gefährlich als die meisten anderen Piercings auch :-)).

Intimpiercings sind toll, erstrecht wenn sie noch zusätzlich reizen (es geht nicht um den optischen Reiz, du weiß was ich meine^^).

Grüße :-)).

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