Wie fühlen Männer sich, wenn die Freundin abtreibt?

15 Antworten

Schwierige frage :-/

ne damalige freundin von mir hat auch mal abgetrieben, aber ich hab immer dieses gefühl gehabt das es nicht direkt ihre entscheindung war die sie getroffen hat, sondern das sie eher auf die menschen in ihrer umgebung geachtet hat (familie, verwandte) sie wollte einfach niemanden damit enttäuschen, das bloß niemand falsch von ihr denken soll. Sie war ne muslima und noch nicht verheiratet dazu kam das ihr freund das kind zuerst nicht wollte das hat ihr noch einen stoß gegeben. Nachdem sie es getan hat ist sie dran kaputt gegangen heute geht es ihr gott sei dank gut, aber sie hat es nie vergessen. Von ihrem freund hat sie sich getrennt, aber von seiner traurigkeit haben wir nichts gesehen. Vielleicht ist er auch einfach nur so ein mensch, der es nicht zeigt. Man sollte was solche themen angeht nichts von sich geben, wenn man keine ahnung hat. Sie hat ihn sehr geliebt und er sie auch, aber manchmal ist das leben halt so.

  • Diese Frage ist pauschal natürlich ganz und gar nicht zu beantworten, da es mannigfache Gründe und Szenarien für Schwangerschaftsabbrüche und partnerschaftliche Verhältnisse gibt.
  • Bedenke vor allem, dass Männer zunächst immer ein Gefühl der Ohnmacht empfinden, denn die Entscheidung zum Austragen oder Abbruch liegt zu 100% bei der Frau. Das ist sicherlich auch richtig so und unvermeidlich, aber trotzdem ist es für den Mann immer ganz würdelos und schrecklich, einem anderen Menschen dermaßen ausgeliefert zu sein und sein Schicksal nicht mehr selbst in der Hand zu haben. Das gilt eigentlich bei jeder ungewollten und selbst bei vielen zumindest ungeplanten Schwangerschaften. Die Folgen für das eigene Leben sind bei einem Mann fast so groß wie bei einer Frau, aber er ist derjenige, der keinerlei Freiheitsgrade mehr hat. 
  • Der zweite zentrale Punkt betrifft natürlich die Wert- und Moralvorstellungen, einschließlich religiöser Überzeugungen. Wer Schwangerschaftsabbrüche moralisch verurteilt, wird natürlich ganz anders reagieren als jemand, für den ein Abbruch ein natürliche Recht darstellt und moralisch vertretbar ist. Das gilt für Männer wie Frauen gleichermaßen.
  • Bei ungewollten Schwangerschaften von Teenagern überwiegt fast immer die riesige Erleichterung, sich sein Leben doch noch nicht verpfuscht zu haben. Fast alle Teenager sind einfach nur froh und erleichtert, wenn sie doch nicht ungewollt Vater werden. Dies gilt übrigens nach einem Abbruch auch für die überwältigende Mehrheit der Frauen: Erleichterung überwiegt.
  • Sehr ähnlich sieht die Lage auch aus bei allen ungewollten Schwangerschaften mit Affären, Freundschaft-Plus, außerpartnerschaftlichen Sexualkontakten aller Art. Wenn man mit der Frau keine Familie gründen möchte, ja nicht einmal eine Beziehung haben möchte, folgt auf einen Abbruch einfach nur Erleichterung.
  • Anders sieht es aus bei ungewollten Schwangerschaften in liebevollen Partnerschaften. Da kann der Mann genauso hin- und hergerissen sein wie die Frau. Wenn die Lebenssituation nicht passt, dann kann ein Abbruch die richtige Lösung sein, es kann aber auch sein, dass der Man sich durchaus mit der Vaterschaft hätte anfreunden können und traurig ist, dass seine geliebte Freundin dies anders sieht.
  • Sehr selten sind Fälle, in denen der Ehemann zum Beispiel gerne noch ein Kind gewollt hätte, sie aber partout nicht mehr möchte und die Schwangerschaft abbrechen lässt. 
  • Insgesamt sind postabortive psychologische Traumata bei Männern extrem selten. Männer verarbeiten solche Erfahrungen gut. Umgekehrt sind die psychologischen Langezeitfolgen ungewollter Vaterschaft ungleich drastischer, können sie doch das ganze Leben beeinflussen, nicht selten gar verpfuschen.

Danke :-) für die mühe die du dir gemacht hast und die ausführliche Antwort.

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Grundsätzlich ist und bleibt das Thema Abtreibung stets eine Frage die beide quasi Verursacher von dem Dilemma sprich den jeweiligen Mann und die jeweilige Frau betrifft. Letztendlich aber bleibt es auch immer der Frau derweil es sich auch um ihren Körper handelt überlassen, in dieser Frage das sozusagen letzte und alles entscheidende Wort zu haben.

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