Wie findet Ihr meine überarbeitete Geschichte?

 - (Schule, Geschichte, Buch)

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In einer kleinen, momentan leblosen Innenstadt liegt Liam bewusstlos auf dem Gehweg. => Das geht auch schöner. Ich nehme mal an es ist nacht? Warum also nicht darauf eingehen. Die nacht hängt schwer und leblos. Selbst die Straßen sind zu dieser Zeit wie leer gefegt. Einzig Liam ...

Seine Augen öffnen sich nur schwer. => das machen die üblicherweise nicht wenn jemand bewussstlos ist, oder wirkte er nur bewustlos.

Der kalte, nasse Boden macht sich am ganzen Körper bemerkbar. => Das klingt etwas klinisch. Ggf. Er spürte die kälte als sie durch seine nasse Kleidung drang.

Daraufhin entdeckt er eine düstere Umgebung um sich herum. => Wie entdeckt man eine düstere umgebung. Entweder es ist düster oder man entdeckt etwas. Entdecken suggeriert sehen oder finden.

Keine Menschenseele weit und breit zu erkennen. => Das ist eher unnötig da du ja vorher schon von der leblosen Innenstadt schreibst.

Langsam und erschöpft richtet Liam sich auf. Kopfschmerzen plagen ihn und er fühlt sich sehr schwach. Vollkommen geschockt bewegt sich sein Blick durch die Gegend. => ok

Überall stehen verlassene Geschäfte eisern aneinander. => Merkwürdiger vergleich. Sind die nur leer im Sinne von keine Kunden oder wirklich verlassn im sinne von leer und heruntergekommen.

Liam entschließt sich, den Weg ins unbekannte zu beschreiten und folgt der Straße, wo sie ihn hinführen vermag. => Satzbau whin sie ihn auch führen vermag. Besser wäre es etwas mehr in sein inneres einzutauchen. Wie viele Straßen gibt es, warum diese richtung? Ggf. er weis das er gehen muss, verletzt und im dunkeln kann er hier nicht bleiben. Die straße auf der er grade noch lag verliert sich vor ihm im dunkeln. Links und rechts kann er noch grade so kleine gassen ausmachen, doch besonders vertrauenwürdig scheinen die nicht. Da fällt ihm etwas ein. "Links" das hatte seine Tante immer gesagt. wenn du dich verläufst geh immer nach links....

Sowas gibt dem leser ne besser vorstellung von der Umgebung und davon warum der Chara was macht. In diesem Fall warum er losgeht, in welche richtung usw.

Diese Stadt ist ihm vollkommen fremd, er fühlt sich irgendwo im nirgendwo. Als er nach mehreren Metern des Weges sein Bewusstsein wieder vollkommen erlangt, erinnert er sich daran, was vorher Geschah. => Man kann sich zwar halb bewusstlos fühlen aber ich unterstelle mal das man nicht wirklich teilweise bewusstlos sein kann. Insbesondere nicht wenn man dazwischen rumgelaufen ist. Ggf nach und nach kehrten seine Sinne zu ihm zurück.

Er ist mit seinem besten Kumpel auf einer Hausparty gewesen... nüchtern. Die Angst die Liam jetzt empfindet, lässt sich im ganzen Körper spüren. Seine Beine werden zittrig und sein Blut pumpt mit jedem Herzschlag durch seine Schlagadern. => Sicher? Bei medizinischem vorgängen usw. ist vorsicht geboten. Btw. Blut wird immer gepumpt. ggf besser. er spürte wir angt und ungewissenheit in ihm aufkahmen und sich ein kalter schweiß langsam ... sein Herz wirkte fast als ...

Was wurde mit ihm veranstaltet? => merkwürdige wortwahlt. Würdest du das sagen wenn dir was passieren würde? Ggf. was war passiert? alternativ angetan.

Ist er Opfer von KO Tropfen?

Hat ihm jemand unbemerkt eine von hinten gescheuert, sodass er ohnmächtig wurde? => dann müsste er jetzt schmerzen im Hinterkopf spüren, ggf nach ner beule tasten oder es mangels schmerz verwerfen. Man denkt ja auch nicht an ein gebrochenes Bein wenn der arm weh tut.

Diese Gedanken lassen ihn nicht los, als wären sie mit Ketten in seinem Kopf befestigt.

Was auch passiert ist, egal wie gedemütigt oder beschämt er wurde, jetzt gibt es kein zurück mehr, nur noch das Geheimnis des Abends.=> Huch wo kommt der sprung her? Grad waren wir noch auf der suche nach nem möglichen Gewaltverbrechen und jetzt sind wir bei bpeinlichen Youtube videos. Wäre das wirklich eine der hauptsorgen wenn du grade weiß der himmel wo aufgewacht bist?

Liam hält die Augen auf, irgendwo muss sich doch noch jemand anderes herum treiben.

Die Zeit scheint zu bremsen, denn Schritt für Schritt lässt sich immer noch kein Ziel erkennen. => huh? Zeit bremst nicht, sie kann aber scheinbar oder augenscheinlich still stehen. Welches Ziel?

Frage:

Warum hat er noch nicht geschaut ob in irgend einem Fenster licht brennt, ob über den Geschäften wohnungen sind sollte ja an klingelschildern stehen. Da wären ja ggf Menschen die die Polizei rufen könntne. Wo ist das Handy das er suchen und ggf vermissen würde oder nen öffentliches Telefon wenn es etwas früher spielt?

Oha da hast du ja viel gefunden. Da sieht man, dass ich noch eine menge lernen muss bevor ich mich ernsthaft ans schreiben rann mache

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@Ombladje882

Teil 2 ist noch wüster.

Ich fasse nur mal kurz zusammen:

  • Woher kommt das Auto plötzlich. Da Liam ja grade wieder steht und monologe führt kann es ja nicht geparkt sein wenn da Menschen aussteigen. Die sitzen nachts üblicherweise nicht stundenlang in unbeleuteten autos. Zudem sieht man scheinwerferlicht zuerst oder hört die reifen auf der nassen straße ggf quitschen oder ein schlittern auf Kopfsteinpflaster.
  • 1 Mädchen... ernsthaft? Wie sehen die aus, wie kannst du die benennen? Die größere, die kleinere, die im Roten kleid... alles besser als 1 Mädchen. nd was machen Mädchen nachts in nem Auto. Wenn se das gefahren sind sind sie doch wohl 18+ und damit junge frauen. Mädchen suggeriert max. 16 oder ein sehr jugendliches aussehen.
  • Der Dialog ist steif und eher unpassend in der Situation. Wie würdest du reden wenn ein nasser Typ, ggf mit Blut auf der Kleidung, ggf nach alk richend (wir wissen ja noch nicht was passiert ist) dich nachts anspricht. Würdest du ggf nen schritt zurück weichen? Dich hinter deiner freundin verstecken? Den Weg zu Polizei zeigen oder wortlos verschwinden? Insbesondere wenn wir hier ne kleinstadt haben wo sowas ggf nicht üblich ist.
  • Sein Kopf redet? Entweder du willst ne Komödie daraus machen oder du willst auf Psychologische Probleme ansprechn. Letzteres solltest du ganz anders anfassen. Oder denkt er bloß ? Dann können seine gedanken darum kreisen, warum ...
  • "für die bist du ein aufgegessenes Brot Wert " ??????
  • Jetzt eskaliert er ziemlich. 0 auf 15. Erwartet worden wäre nach der vorhrigen angst jetzt ggf resignation. Verzweifelung o.ä. Er hat kein Handy, keine Ahnung wo er ist und 2 kichernde gören bringen ihn so in Rage das er sich prügeln will?
  • flitzt ist etwas niedlich wenn die freundin grade zu staub zerfallen ist. Rennen tuts auch.

Mach dir mal nen Bild von deinem Liam, was mag er, was hasst er, wovo hat er angst, was motiviert ihn, welche Probleme hat er usw.

Und dann versuche mal ihn innerhalb dessen konsistent zu halten. Dein Liam hüpft durch die emotionen wie ein Hase. 0 auf 100 in einer Sekunde.

Überleg dir einfach wie sich die situation und die veränderungen auswirken würden. Hat er angst vor dem dunkeln würde alles anders ablaufen als wenn er frauen hasst. Wenn er wirklich verschiedene persönlichkeiten hat sollte das ausgebaut werden. Wenn er keine hat muss er konsistenter werden.

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@Ombladje882

Teil 3

  • Er hat grade jemanden getötet, den ersten Mord in seinem Leben und ist wieder absolut cool ?
  • Warum muss der otruf ihn weiterleiten? Er wird doch die nummer der mutter wissen und hat er inzwischen nen plan wo er ist?
  • Was ist mit mädchen 2? Die würde der Polizei doch alles erzählen.
  • Muss er nicht ne aussage machen über seinen abend vor dem ereignis? Wo er aufgewacht ist? Die beule? Da muss er doch was unterschreiben?
  • Wie wäre es mit nem arzt?
  • Was ist mit den leuten zu denen M1 und 3 wollten?
  • Hat die mutter oder haben die mädchen kein innenleben in das wir schauen? Oder das man erraten/interpretieren kann? "Sie wirkte als ob ...."
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@dieLuka

Das Handy des Mädchen hatte eine Sperrfunktion, die es nur erlaubt ein Notruf zu tätigen, weshalb er seine mutter nicht direkt anrufen konnte.

Das mit dem Mord, weshalb er cool bleibt, wird im laufe der Geschichte beantwortet.

Mädchen 2, die Gefühle der Mutter oder von Liam habe ich absichtlich nicht umschrieben. Damit möchte ich erreichen, dass die Geschichte nicht zu lang gezogen wird und die Handlungen somit weiter im Vordergrund stehen.

Wenn ich meine Geschichte lese, empfinde ich alles für nachvollziehbar und kann dem Geschehen folgen. Das möchte ich auch erreichen. Ich habe nicht gewusst, dass die Geschichte jedoch so fehlerhaft ist und andere Leute sich so unzufrieden damit geben.

Aber gut, ich bedanke mich für deine Kommentare sehr. Ich denke ich kann viel von dir lernen. Ich arbeite an mir :-)

MfG

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@Ombladje882
Das Handy des Mädchen hatte eine Sperrfunktion, die es nur erlaubt ein Notruf zu tätigen, weshalb er seine mutter nicht direkt anrufen konnte.

Dann schreib das. Es gibt informationen die enthalten werden weil se sonst alles verraten aber sowas mach es flüssiger. Wenn man sich immer fragt warum macht der jetzt ... ist das nicht so schön.

Das mit dem Mord, weshalb er cool bleibt, wird im laufe der Geschichte beantwortet.

Es passt dennoch nicht ganz zum Charakter. Gibt uns doch nen einblick. z.B. das es ihn selbst erschreckt wie wenig ihn das stört. o.ä.

Mädchen 2, die Gefühle der Mutter oder von Liam habe ich absichtlich nicht umschrieben. Damit möchte ich erreichen, dass die Geschichte nicht zu lang gezogen wird und die Handlungen somit weiter im Vordergrund stehen.

Es gibt auch zu schnell. Du rennst durch die Story zulasten des Lesegefühls. Du kennst deine Charas und weist wie die ticken. Wir nicht. Wir brauchen so infos um uns das vorstellen zu können. Ich könnte anhand deiner Story wder sagen wie Liam aussieht, noch wie die Mädchen noch sonst was.

Bisher hast du ggf 2.5 Seiten max. geschrieben und bis weiter als manche nach 10.

Wenn ich meine Geschichte lese, empfinde ich alles für nachvollziehbar und kann dem Geschehen folgen. Das möchte ich auch erreichen. Ich habe nicht gewusst, dass die Geschichte jedoch so fehlerhaft ist und andere Leute sich so unzufrieden damit geben.

Ich vermute mal du bist noch recht jung. Da ist das doch normal und ich hab schon deutlich schlimmeres gesehen.

Das Problem ist das du die Infos alle in deinem Kopf hast. Du musst dich in den Leser versetzen. Wir wissen nur was du uns sagst. Manches kann man erahnen und lässt sich so erkennen, aber nicht alles.

Stell dir vor du schreibst einen Film und alles was du nicht beschreibst sehen wir nicht.

Mal als vergleich. Greif mal irgend ein buch das du nicht kennst und lies die ersten 5 Seiten. Was weist du nun über die Handlung, die Charactere, wo die sind usw. Was kannst du über die Persönlichkeit der Charactere sagen?

Viel Erfolg.

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@Ombladje882

Diese Gedanken lassen ihn nicht los, als wären sie mit Ketten in seinem Kopf befestigt.

Oh ne... Schwulst. Und du hast es mit den eisernen Häusern, was. Auch wenn dir der Vergleich gut gefällt. Er ist schwülstig und kitschig. Und falsch.

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"Ich teile euch die Geschichte jetzt zum letzten mal mit."

Das klingt wie eine Drohung. ;)

Puh, bei dem Text sind Hopfen und Malz verloren. Es fehlt an Allem, was einen guten Text ausmacht und der Text hat mit Prosa nichts zu tun. Ich kann in einem Forumsbeitrag nicht die Arbeit erledigen, die Deutschunterricht und fünfhundert Seiten Schreibratgeber leisten müssen. Und ich will es auch gar nicht. Ich weise daher nur auf ein paar grundsätzliche Dinge hin. Es gibt keinen einzigen Satz, der so stehen bleiben kann. Aber wenn ich jeden einzelnen davon auseinandernehme, sitze ich morgen noch hier. Und wenn ich dann noch erkläre, woran dein Text als Ganzes scheitert, sitzen wir noch eine Woche.

Die ausufernde Nutzung von Adjektiven und Adverbien rauben einem ohnehin kraftlosen Text den letzten Saft. Kurze stilistische Einführung: Adjektive und Adverbien sind die schwächsten Wörter. In 90 % der Fälle kommt ein Satz ohne sie besser aus, wird kompakter und damit prägnanter. Schon gar nicht sollte man mehrere davon aneinander ketten.

Es fehlen die Eindrücke, die aus einer narrativen Zusammenfassung eine szenische Darstellung machen. Das Gefühl des kalten Bordsteins, Geräusche, der Geschmack von Blut im Mund etc - Eindrücke, die Liam wahrnimmt, wenn er aufwacht. Die Verwirrung, wenn er dann durch die Straßen irrt etc. etc. All das musst du vermitteln, nicht bloß nennen. "Show - don't tell" sagt man dazu. Beispiele und Erklärungen dazu findest du im Netz sicher genügend, wenn du danach suchst.

All diese Platzhalter "kalt und nass oder "er fühlte sich miserabel" "alles war ihm fremd" bleiben leer. Lerne, Emotionen zu vermitteln. Ein Text setzt sich zusammen aus Handlungen, Beschreibungen und narrativen Zusammenfassungen. Mit diesen Begriffen solltest du dich eingehend auseinandersetzen, bevor du überhaupt anfängst. Bis zum "Dialog" passiert alles hinter geschlossenen Vorhängen statt auf der Bühne. Der Dialog ist ein unrealistischer Flachwitz und genauso klinisch tot wie der ganze Rest davor und danach.

"Der kalte, nasse Boden macht sich am ganzen Körper bemerkbar"

-> am halben Körper wohl kaum. Und was heißt: Der Boden macht sich "bemerkbar"? Räuspert er sich? Solche Beispiele finden sich im Text dutzendfach. Achte auf treffende Formulierungen!

Details, Details, Details! Wo sind die Details, die einen Text lebendig machen?

Deiner Geschichte fehlt es an Atmosphäre und Glaubwürdigkeit.

Szenische Spannung ist ebenfalls gleich Null mangels Verständnis dafür, wie man sie erzeugt oder wie man Tempo im Text schafft. Es fehlt ja schon am Verständnis dafür, wie man Sätze überhaupt aufbaut. Rechtschreibung, Stil und Sprachgefühl sind eine Katastrophe.

Sorry für die harten Worte. Aber mehr bleibt mir dazu nicht zu sagen.

Besorge dir einen guten Schreibratgeber. Dann gehen dir viele Lichter auf. Danach viel üben, das Gelernte so gut wie möglich anwenden und die eigenen Texte kritisch auf Herz und Nieren prüfen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

richtig. Viele Adjektive sind ein Merkmal eines kitschigen Textes.

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Stilistisch liest sich das teilweise mehr wie eine Zusammenfassung als wie Prosa.
Würde dir da mehr Mut zum sprachlichen Austoben empfehlen. Auch wenn solche Sachen wie "Was wurde mit ihm veranstaltet?" eher erzwungen und merkwürdig klingen. In meinen Augen. So als würde man auf Biegen und Brechen versuchen, das ganze durch ein paar umgangssprachliche Dialektwörter aufzulockern.
Das ist ein bisschen wie bei einem Film. Da ist die Story auch uninteressant, wenn der Film nicht gut aussieht. Aber vom Himmel ist ja bekanntlich noch kein Meister gefallen.
Vom Ansatz her finde ich es gar nicht schlecht. Sowas wie, dass er den nassen Boden am ganzen Körper spürt, könnte man zB noch erweitern. Mehr auf sowas eingehen. Die Metapher ist ja schonmal da (denn den Boden spürt man natürlich nicht tatsächlich am ganzen Körper, man ist ja nicht platt....und selbst ein Blatt Papier hat ne Rückseite :D), nur etwas unglücklich ausgedrückt.
Aber gerne mehr auf sowas eingehen. Wie sieht es in dem Protagonisten aus? Was denkt er. Wie fühlt sich die Welt mit den Dingen, die wir alle kenne, für ihn spezifisch an? Wie drückt er das aus? An was erinnert ihn das, was er erlebt?
Ein bisschen mehr Persönlichkeit und Details eben. Einfach ein bisschen aus dir selbst schöpfen, oder aus anderen, die du kennst, oder aus anderen Büchern, Filmen, Videospielen, Hörbüchern, Songtexten, was es halt so gibt...
Ein guter Künstler schreibt ab. Und zwar so, dass es keiner merkt. :)
Aber von irgendwo schreibt man immer ab...ob man es nun weiß oder nicht.
Aber von diesem Zusammenfassungsstil musst du weg. Man kann sich nur sehr schlecht in die Lage der Figur hineinversetzen, wenn du alle Eindrücke stichpunktartig veranstaltet. Er lag da. Dann machte er das. Dann passierte das. Er tat dieses. Er fragte sich jenes.
Ein bisschen bildhafter erzählen.
Zum Beispiel als die beiden Mädchen aus dem Auto steigen. Das ergibt schon sehr viel mehr Atmosphäre, wenn man zusätzlich noch kleine Details erfährt. Wie das Auto aussieht (das könnte Aufschluss darüber geben, woher sie kommen...zB von einer Party in einer Limousine), in welchem Zustand sie sind (betrunken, ausgelassen, lachend)...eben Dinge, die man auch in Wirklichkeit wahrnehmen würde, wenn man in so einer Situation wäre. Das gibt der Sache viel mehr Leben. zB "2 Mädchen in knappen Outfits und High Heels klettern albern lachend aus einer schwarzen Stretch-Limousine, die locker eine Requisite aus einem Highschool-Film hätte sein können. Stichwort prom night. Liam geht eilig auf die beiden zu. "Tschuldigung, lange Story aber, ich muss grad dringend wen anrufen und ich hab mein Handy nich bei." 1. Mädchen "Äääh, wie siehst du denn aus?" Sie zieht die linke Augenbraue so weit hoch, dass es schon fast surreal wirkt. In diesem Moment fällt Liam auf, wie merkwürdig er auf die beiden wirken musste. Als wäre er gerade Statist in einem Horrorfilm gewesen, dessen Set sich urplötzlich in Luft aufgelöst hatte. "Ich hab mich verlaufen und muss dringend wohin" fleht er. Das Augenbrauen-Mädchen fällt ihrer Freundin fast in die Arme. Ihre Fahne kann man bis nach Polen riechen, denkt Liam. "Du bist doch jetz aber kein Junkie, der mir mein Handy abziehen will, oder?" Sie gibt sich alle erdenkliche Mühe, nicht besoffen zu wirken, mit mäßigen Erfolg." etc...
Einfach ein bisschen mehr ausschmücken alles.
Am Szenario und so hab ich nix auszusetzen...

Danke für die Tipps, die helfen mir weiter :-)

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In einer kleinen, momentan leblosen Innenstadt liegt Liam bewusstlos auf dem Gehweg. Seine Augen öffnen sich nur schwer. Der kalte, nasse Boden macht sich am ganzen Körper bemerkbar. Daraufhin entdeckt er eine düstere Umgebung um sich herum. Keine Menschenseele weit und breit zu erkennen. Langsam und erschöpft richtet Liam sich auf. Kopfschmerzen plagen ihn und er fühlt sich sehr schwach. Vollkommen geschockt bewegt sich sein Blick durch die Gegend. Überall stehen verlassene Geschäfte eisern aneinander. Liam entschließt sich, den Weg ins unbekannte zu beschreiten und folgt der Straße, wo sie ihn hinführen vermag. Diese Stadt ist ihm vollkommen fremd, er fühlt sich irgendwo im nirgendwo. Als er nach mehreren Metern des Weges sein Bewusstsein wieder vollkommen erlangt, erinnert er sich daran, was vorher Geschah. Er ist mit seinem besten Kumpel auf einer Hausparty gewesen... nüchtern. Die Angst die Liam jetzt empfindet, lässt sich im ganzen Körper spüren. Seine Beine werden zittrig und sein Blut pumpt mit jedem Herzschlag durch seine Schlagadern. Was wurde mit ihm veranstaltet? Ist er Opfer von KO Tropfen? Hat ihm jemand unbemerkt eine von hinten gescheuert, sodass er ohnmächtig wurde? Diese Gedanken lassen ihn nicht los, als wären sie mit Ketten in seinem Kopf befestigt. Was auch passiert ist, egal wie gedemütigt oder beschämt er wurde, jetzt gibt es kein zurück mehr, nur noch das Geheimnis des Abends. Liam hält die Augen auf, irgendwo muss sich doch noch jemand anderes herum treiben. Die Zeit scheint zu bremsen, denn Schritt für Schritt lässt sich immer noch kein Ziel erkennen.

Schließlich sieht er doch jemanden, 2 Mädchen steigen aus einem Auto aus. Liam eilt schnell zu ihnen. Er fragt:“Hey Mädels, ich habe mein Handy nicht mit und muss dringend zuhause anrufen.“ 1 Mädchen:“ Äh, was ist denn mit deinen Klamotten passiert?“ Liam:“ Ich habe mich verlaufen und muss dringend abgeholt werden.“ 1 Mädchen:“ Du bist aber kein Drogen Junkie und willst mein Handy klauen oder?“ 2 Mädchen:“ Lass weg von diesem Opfer, die warten schon.“ Liam:“ Nein ich nehme keine Drogen, ich muss nur kurz telefonieren, bitte.“ 2 Mädchen:“ Verpiss dich jetzt!“ 1 Mädchen:“ Sorry wir müssen weiter haben keine Zeit.“ Vor Liams Augen machen sich die Mädchen auf den Weg. Er hört noch ein leises kichern von den Zweien vor ihm. Plötzlich aber hört er noch eine Stimme. Nicht von vorne, nicht von der Seite und auch nicht von hinten, sondern von seinem Kopf. Kopf:“ Das ist unmenschlich, einfach nur unmenschlich, diese Mädchen sind eiskalt und von Gott verlassen! Die würden dich hier auf der Stelle verrecken lassen, für die bist du ein aufgegessenes Brot Wert!“ Noch nie hat Liam wegen einer Abfuhr so viel Hass und Rache verspürt, wie jetzt. Er streckt sein Arm in die Richtung der Mädchen und balltet seine Hand Augenblick schnell zu einer Faust. Und Zack, das eine Mädchen löst sich in schwarzen Staub auf. Ihre Kleidung und Handtasche gleiten zu Boden. Die Freundin schreit auf und flitzt so schnell sie kann so weit weg wie möglich. Liam ertastet eine kleine schwarze Kugel in seiner geballten Faust.

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Vollkommen unbeschreiblich verzieht sich Liams Gesichtsausdruck. Ohne groß nachzudenken, steckt er sich die Kugel in die Tasche, geht zu den Wertsachen des aufgelösten Mädchen und hebt ihr Handy auf. Ganz in ruhe und kontrolliert wählt er nun den Notruf. Nachdem jemand abgehoben hat, erzählt er seine Situation, ausgenommen dem Vorfall mit den Mädchen. Sehr erfreut konnte er zu sich nach hause weiter geleitet werden, um zuhause nach einer Abholgelegenheit zu fragen. Seine Mutter fährt anschließend sofort los. Angekommen bei Liam begleitet sie ihn besorgt ins Auto und fragt alles aus. Immer wieder erwähnt sie, dass Liams bester Kumpel, mit dem er vorher auf der Party gewesen ist, kein guter Freund sei. Die ganze Autofahrt blieb Liam ruhig und fasste sich kurz. Dabei hat er nichts von dem unerklärlichem Vorfall erwähnt. Zuhause angekommen, verkriecht Liam sich in seinem Zimmer, holt die Kugel raus und schwebt bis zum Einschlafen in seinen Gedanken.

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Der kalte, nasse Boden macht sich am ganzen Körper bemerkbar.

Wie? Durch Pfeifen?

Daraufhin entdeckt er eine düstere Umgebung um sich herum.

Viel zu schnell. Eben war er doch noch bewußtlos. Da ist nichts mit "Entdecken." -Entdecken ist ein aktiver Prozess, aber noch liegt er doch auf dem Boden. Also entdeckt er gar nichts. Er nimmt höchstens wahr.

Keine Menschenseele weit und breit zu erkennen

Das ist kein vollständiger Satz. Keine Menschenseele war war weit und breit zu sehen.

Liam entschließt sich, den Weg ins unbekannte zu beschreiten

Schwulst hoch zehn. Oder ist er ein Antarktisforscher, der verzweifelt versucht, HIlfe zu holen, aber vermutet, dass er nicht zurückkommen wird.

er fühlt sich irgendwo im nirgendwo Schwulst.Schlagertext. Kommt jetzt Helene Fischer um die Ecke. Irgendwo im Nirgendwo ... und Barfuß in der Nacht.

Als er nach mehreren Metern des Weges sein Bewusstsein wieder vollkommen erlangt Viel zu schnell. Erst war er noch im Nirgendwo im Irgendwo, und jetzt ist er sofort wieder klar? Beschreibe das doch erst mal länger. Vor allem den Übergang von dem verwirrten Dämmerzustand - der muss doch Angst machen - solltest du beschreiben. Und. "das Geheimnis des Abends" klingt auch schwer nach Helene Fischer.

Gescheuert ist Umgangssprache. Das kannst du in der wörtlichen Rede machen, aber nicht in Beschreibungen.

Diese Gedanken lassen ihn nicht los, als wären sie mit Ketten in seinem Kopf befestigt. Wie bitte? Bescheuerter Vergleich. Genauso beknackt wie die eisernen Häuser.

Alles ist viel zu schnell beschrieben. Mädche 1 und Mädchen 2... geht gar nicht. Beschreibe doch in etwa die Mädels: das Mädchen im roten Kleid. die Blonde, ihre Freundin, das langhaarige Mädchen. etc...

Nicht von vorne, nicht von der Seite und auch nicht von hinten, sondern von seinem Kopf.

Wenn schon, dann *aus* seinem Kopf (auch nicht gut). besser: aus seinem Inneren.

Er streckt sein Arm in die Richtung der Mädchen und balltet seine Hand Augenblick schnell zu einer Faust

Es ist doch klar, dass das Faustballen nicht langsam geht. " und er ballt seine Hand zu einer Faust." Mach nicht so viele überflüssige Adjektive.

und *zack...* Umgangssprache. Du musst beschreiben, was passiert. Nicht zack. Wusste Liam, dass das passieren würde, oder war er selbst überrascht davon. Was geht in ihm vor, wenn er das sieht? Überraschung, Triumph, Entsetzen? Flitzen ... ist Umgangssprache.

Vollkommen unbeschreiblich verzieht sich Liams Gesichtsausdruck.

Wie bitte? Du bist ein Autor und musst das beschreiben. Ist er überrascht, ist er geschockt, weiten sich seine Augen, wird er blaß, reißt er den Mund auf zu einem Schrei?

Nimm´s mir nicht übel. Der Rest ist ... Wen ruft er an? Wer nimmt ab. Mit wem redet er dann am Telefon. Mit jemandem? Wer ist das? Der Onkel, die Polizei, die Klassenlehrerin ein Taxifahrer. Du musst beschreiben, wer der jemand ist. Wer kommt ihn dann abholen und bringt ihn zu seiner Mutter? Was redet er mit diesem Menschen - Onkel, Tante, Polizist - Ach so... nur der Anruf wird weitergeleitet? Wieso? Seine Mutter kommt ihn also abholen. Das geht aus dem Text nicht klar hervor.

begleitet sie ihn *besorgt *ins Auto Wieder so ein überflüssiges Adjektiv. Klar, ist sie besorgt, aber das musst du beschreiben. Sie kommt schnell angefahren, nehm ich an. Sie bremst mit quietschenden Reifen, springt aus dem Auto, sie fasst ihn an der Schulter: "Liam, um Gottes willen, was ist passiert?" Was antwortet er? Kumpel ist Umgangssprache und hat in einer Beschreibung nichts verloren.

Die ganze Autofahrt blieb Liam ruhig und fasste sich kurz.

Zu kurz. Was tut die Mutter? Nimmt die das einfach so hin? Sagt die nichts dazu, dass er so verschlossen ist?

schwebt bis zum Einschlafen in seinen Gedanken.

Wie? Er schwebt. 1 m über der Erde?. Du meinst wohl eher: er ist bis zum Einschlafen in seinen Gedanken verloren.

Und so weiter.

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