Wie findet ihr den Beruf Fahrlehrer?

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6 Antworten

OHNE die "entsprechende kraftfahrerische Erfahrung" ist das Nichts: Ich habe mich für diesen Beruf SEHR interessiert, NACHDEM ich schon viele Jahre als Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr unterwegs war UND durch einen inzwischen gestrichenen Paragraphen im Fahrlehrergesetz eine meiner Schwestern "privat" schulen durfte. Dann habe ich mich um eine Schulung zum "beruflichen Fahrlehrer" bemüht und festgestellt, dass das recht teuer  und mit einem vorübergehenden Wohnsitzwechsel verbunden gewesen wäre. Weiterhin kostet die Ausbildung nicht gerade wenig und die Kosten für den Wohnortswechsel hätte man ebenfalls "an der Backe." Während der privaten Schulung habe ich dann gemerkt, dass es sich um einen echten"Stressjob" handeln kann; denn als Fahrlehrer ist man "per Gesetz" der Fahrzeugführer: Wenn also ein Fahrschüler EXTREMEN Mist während einer Lehrstunde "baut" ist der Fahrlehrer derjenige, der die Punkte kassiert und eventuelle Strafzahlungen(OwiG) zu leisten hat. Ich habe bemerkt, dass man trotz enger guter Beziehungen zum Fahrschüler auch  bei nur seltenen Fahrstunden schon einiges an Stress aushalten können muß. Wenn du zu Beginn der Fahrlehrerausbildung nicht hundertprozentig fit im "Rückwärtsfahren" mit Anhängern oder Aufliegern bist, sind die Kosten für diese Ausbildung rausgeschmissenes Geld.


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Von Fahrlehrer würde ich abraten. Du bist 17 und hast gerade erst mit dem Autofahren angefangen, natürlich ist es dann interessant. Das lässt nach ein paar Jahren etwas nach ;)
Außerdem ist der Beruf sehr anstrengend, man sitzt viel und recht eingeengt, und hat teilweise kaum ein Privatleben. Das merke ich bei meinem ehemaligen Fahrlehrer. Man ist ständig unterwegs, weil man sich an die Schüler anpassen muss, die teils bis 16 Uhr oder länger Unterricht haben.

Wenn du gerne was mit Menschen machst und an Physik usw. interessiert bist, würde ich dir vorschlagen vllt Lehramt zu machen in Richtung dieser Fächer, oder eben in den Tontechnischen oder Technischen Bereich zu gehen (wie dir bereits vorgeschlagen wurde).

Falls du auch damit nicht ganz zufrieden bist: Die Agenturf für Arbeit bietet Beratungen für Schüler an. Außerdem gibt es bei denen zahlreiche Lexika über Berufe, auch thematisch sortiert. Das kann auch sehr hilfreich sein, denn oft denkt man bei der eigenen Berufswahl nur an die bekannten Berufe und vergisst andere, die nicht so populär sind aber durchaus was wären.

Was ich damals gemacht habe waren Freiwillige Praktika in meinen Ferien über Beruf die mich interessiert haben. Hat mir sehr weitergeholfen!

Ich hoffe, das hilft auch dir weiter!

LG nikachocolate

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Du weißt aber schon, dass du als Fahrlehrer nicht selber fahren darfst, sondern nebendran sitzen musst während verängstigte Nervenbündel neben dir unglaublich schlecht und gefährlich fahren und du hast die volle Verantwortung :'D? Zudem verdienen Fahrlehrer ziemlich schlecht.

Spontan würde ich vorschlagen, Maschinenbau, Elektrotechnik oder ähnliches zu studieren, dann kannst du mal Autos bauen (und testen :P) und verdienst gut.

Du könntest auch in den Bereich Robotik gehen, das ist sehr spannend und abwechslungsreich. Ausbilder, Dozent oder Berufsschullehrer, oder auch Berater für Firmen kannst du mit diesen Sachen auch noch machen, dann hast du mit Menschen zu tun und kannst lehren ohne Lehrer zu sein. Gerade Berufsschullehrer für technische Sachen werden händeringend gesucht.

Oder du machst eine Ausbildung im Bereich KFZ-Mechaniker, Elektriker, Autohändler ;) 

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Frag doch mal deinen ehemaligen Fahrlehrer, ob du mal eine Art Praktikum machen kannst. Da erfährst du am ehesten, was der Job alles mit sich bringt. 

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Wenn du dich für Technik, Physik und Musik interessierst, mach doch was im Tontechnischen bereich :)

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Also Fahrlehrer is nichts...
Du kannst automechanik oder wie das heißt studieren und bei automarken einsteigen, ist eine große branche vorallem Tesla

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