Wie bekommt man eine Tür dicht bei Hochwasser?

6 Antworten

Terrassentüren z.B. sind konstruiert wie Fenster, also an allen 4 Seiten mit einem Gummiband abgedichtet. Aber die Bänder sind ja nicht miteinander verschweißt, sondern (i.d.R. in den Ecken) nur gegeneinandergelegt. Diese Türen sind zwar relativ dicht, aber auch nicht hundertprozentig.

Die meisten Türen aber (Haustüren etc.) sind unten glatt, so dass es drunter herlaufen kann.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

wenn die tür nicht so dicht gebaut ist wie die vom einem boot, wird dass sehr schwierig, die wassermasse drückt einfach zu stark auf die tür.

ein möglichkeit wäre etwas schweres an die tür zu stellen, damit der wasserdruck nicht die tür aufbricht, dann würde auch die pumpe etwas bringen.

Hallo wenn dann muss ein OSB Brett direkt außen vor die Türe mit Acryl angebracht werden. Silicon hält besser dnach ist deine Hausfassade ausser bei Beton bescädigt.

Wenn du öfters Hochwasser hast , dann Edelstahlschienen einbauen lassen in ide ein mindestens 3-5 cm Brett ( Wassaerfest Mulltplex etc ) reingeschoben und dann mit außen mit silicon abgedichtet wird.

Kellertüre unten mit Kunstharz abdichten.

Die Komination Naßstaubsauger und Schmutzwasserpumpe hilft, wen wasser eingedrungen ist.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Garnichts. Gegen wirkliche Wassermassen von aussen kannst du nicht viel machen.

Bei starken Regen wo das Wasser nur 1 oder 2 cm steht, kann man eine Plane vor der Tür auslegen und mit Steinen beschweren. Den unteren Türspalt kann man mit etwas verstopfen. Ein langer Gummistreifen oder sowas.

Allerdings bringt dir das nicht viel, da dein Keller und die Tür ja tiefer liegt. Das Wasser was die Treppe runter fließt würde sich stauen.

Man kann schon was machen, es müssen nichtmal teure Hochwasser Schutzsysteme sein. Allerdings hätte man es machen müssen bevor es regnet. Die diy Sachen sind nichtmal teuer, mit 20 oder 30 Euro bist du dabei

Im absoluten Notfall kann man sich mit Pu Schaum behelfen, aber das zu entfernen erfordert einiges an Arbeit.

Wir hatten vorige Woche Hochwasser, selbst hatte ich noch Glück, die Strasse war ein Fluß geworden, die Haustüre lag 40 cm höher und die Kellerfenster blieben trocken, aber es fehlten noch ca. 8 cm, dann wäre es eine Katastropfe geworden. Jetzt denke ich, ich werde mir in den nächsten Tagen Sandsäcke besorgen.

Es wurde ja im Wetterbericht, bei uns angesagt. Man sollte daher bei solchen Voraussagen die Säcke direkt dahin schaffen, wo etwas passieren könnte, nahe beim Eingang damit sie parat liegen.

Hier ganz in der Nähe hat es solche Überschwemmungen gegeben, daß Häuser eingestürzt sind, viele obdachlos wurden und etliche ertranken Laut Wetterspezialisten kann das jetzt öfters passieren.

Aus welcher Stadt kommen Sie? Bei uns in Frechen gab es Stadtteile wo jeder Keller überflutet wurde, und Gebiete wo nur minimal Wasser reinkam.

Bekannten aus Ahrweiler habe ich am Samstag ein paar Sachen vorbei gebracht und mit eigenen Augen mit angesehen was dort passiert ist. Die Brücke nach Dernau ist zerstört, genauso wie alle anderen Brücken.

Das was in den Medien gezeigt wird ist nur ein Bruchteil davon was geschehen ist. Denn es war nicht nur die Ahr und die Erft sondern absolut alle Flüsse. Der Fluss Olef zum Beispiel. In Schleiden und Gemünd sieht es genauso aus wie in Ahrweiler. Der Fluss Vicht, der durch Stolberg fließt ebenfalls.

Das ist unvorstellbar wie viele Menschen betroffen sind. Ich finde deshalb, die Medien informieren uns zu wenig. Es werden immer nur dieselben Orte gezeigt obwohl einfach alle Orte betroffen sind.

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@Marks09

Ich wohne in Belgien kurz hinter der Grenze bei Aachen. Höre ständig hier den Radiosender. An 3 Tagen in der Woche berichtet ein Wetterspezialist und vorige Woche wies er darauf hin, daß die nächsten Tage viel Regen runterkäme. Daß es aber so schlimm würde hatte wohl keiner gedacht. Selbst habe ich noch Glück gehabt. Aber in der Umgebung, die Stadt Eupen, hat es schwer erwischt (Ein kleiner Fluß, die Vesdre und 2 Talsperren direkt dabei), Das berühmte Spa ging unter Wasser an vielen Stellen und Lüttich, 2 kleine Dörfer sind fast vollständig zerstört. Bis jetzt gibt es 31 Tote, es werden aber noch viele Menschen vermißt. Also überall wo Flüsse sind, Seen oder Talsperren, in Deutschland wie hier auch sind schwer betroffen.Die Böden nehmen z.Zt. kein Wasser mehr auf, daher. Hier wird gleich eine Schweigeminute eingelegt und dieser Tag heute wird zum nationalen Trauertag erklärt. Bei Eupen mußte aus einer Talsperre Wasser abgelassen werden, sonst wäre die ganze Stadt überflutet worden. Eupen hat eine Ober- und Unterstadt. Diese wäre voll im Wasser untergegangen, hätte man nicht geflutet. Etliche Häuser sind zerstört oder unbewohnbar. Jetzt räumt man auf und das, was jetzt passiert an manchen Stellen, ist der Hammer: Einige Leute legen ihren eigenen privaten Sperrmüll dazu. Da fehlen mir die Worte.

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