Wie bekommt man das so hin? (Fotografie)

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15 Antworten

Mit einer Spiegelreflexkamera kann man die Einstellungen manuell verändern. Damit kann man etwa die Tiefenschärfe niedriger machen, wodurch der Hintergrund so verschwommen-unscharf und weich wird. Außerdem kann man die Körnung erhöhen, das macht dieses Muster beim Verschwommenen im 1. Bild. Dinge die sich bewegen scharf aufs Bild zu bekommen geht wenn die Belichtungsdauer sehr kurz ist. Dadurch wird der Moment wie versteinert aufs Bild übertragen. Stellt man zum Beispiel eine lange Belichtungsdauer lange ein, bekommt man sozusagen einen längernen Zeitraum aufs Bild (kennst du diese Fotos die bei Nacht gemacht wurden, wo die Lichter der fahrenden Autos zu leuchtenden Strichen verschwommen sind? Das wäre so etwas).

Mit Photoshop etc kann man das alles natürlich nochmal verstärken oder so etwas künstlich nachstellen, aber so gut wie bei den eigentlichen Kameraeinstellungen funktioniert das natürlich nicht

Der Fotograf hat nur ein lichtstarkes Objektiv mit etwas längerer Brennweite verwendet und mit weit geöffneter Blende fotografiert. Die scharfen Blätter ergeben sich fast Zwangsweise, da man bei weit geöffneter Blende die Belichtungszeit gerne recht kurz wird. Der Zusammenhang zwischen Blende, Belichtungszeit und Tiefenschärfe gehört eigentlich zum kleinen Einmaleins der Fotografie.

Die Tiefenunschärfe erreicht man durch mehrere Einstellungen.

  1. Eine möglichst weit offene Blende / möglichst geringer f-stop
  2. Hohe Brennweite (möglichst hoher optischer Zoom)

Die Blätter sind trotz ihrem Flug nicht verwackelt, wenn die Belichtungszeit/Shutterzeit möglichst gering ist.

Und das sind dann auch schon die Punkte, die es "schwierig" machen.

Objektive mit großer Blende sind generell am teuersten, erst recht, wenn sie bei einer hohen Brennweite noch eine gute Blende haben sollen. (Telezoom Objektive)

Damit man mit einer kurzen Belichtungszeit noch derartig helle/scharfe Bilder hinkriegt braucht man neben einer solchen Blende auch noch einen halbwegs lichtempfindlichen Sensor, welcher ebenfalls den Preis in die Höhe treibt.

Die Theorie hinter so einem Bild ist ganz simpel, das Equipment leider teuer.

Das ganze heißt natürlich nicht, dass es mit "schlechteren" Kameras, eventuell sogar mit iPhone (oder anderem Smartphone) unmöglich ist. Allerdings braucht man dann das passende Hintergrundwissen.

Ich schließe mich denen an, die schreiben, dass man eine weit geöffnete Blende braucht, um den Hintergrund unscharf zu bekommen. Wichtig ist dabei natürlich auch, dass der Abstand zwischen Fotomodell und Hintergrund ausreichend groß ist - und das Fotomodell relativ dicht vor der Kamera steht. In diesem Zusammenhang kann ich denen nicht folgen, die ein Teleobjektiv vorschlagen. Das halte ich für eher kontraproduktiv, weil dann das Fotomodell weiter entfernt stehen muss.

Kann man auch in der Nachbeabeitung machen, sieht aber meist unnatürlich aus. Die werden mit einer Spiegelreflex gemacht worden sein. Da benutzt du eine etwas längere Brennweite, öffnest die Blende und schon hast du es. Und die Bewegung der Blätter einzufrieren erreichst du durch eine kurze Belichtungszeit (evtl. Blitz benutzen).

Das kann nachbearbeitet sein, muss es aber nicht!

Die Kamera kann so eingestellt werden, dass sie eine geringe Schärfentiefe hat. Dies wird normalerweise erreicht, in dem mit einer recht offenen Blende (kleiner Blendenwert) belichtet wird, die Belichtungszeit wird dadurch geringer, der Hintergrund aber unscharf. Nicht jede Kamera lässt solche Spielchen zu, was Blendenwahl angeht.

Je größer die Blende desto unschärfer wird der Hintergrund. Abhängig vom Abstand des Gegenstandes stellst du die Blende ein. Wenn du sehr nah am Objekt bist, brauchst du eine sehr große Blende (1.2/1.4/.18). Je weiter du weg bist desto kleiner kann die Blende werden.

Jede Spiegelreflex läst diese Einstellungen zu. Es ist hier vielmehr das Objektiv das entscheidende Kriterium.

Auf www.dofmaster.com kann man ganz einfach sehen wie sich der scharfe Bereich verschiebt, wenn man verschiedene Blenden und Abstände wählt.

Kann mich diesen nur anschließen

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naja auf einer digitalkamera sucht man die einstellung: Nahaufnahme, um sachen im vordergrund scharf zu bekommen.

Das 3. Bild ist Bearbeitet würde ich mal sagen. also erst normal fotografiert und anschließend wurde nur das mädchen in einem bearbeitungsprogram scharf hervorgehoben, der rest unscharf gemacht. Und natürlich schwarz weiß ^^

Das geht mit PhotoScape ganze einfach zu machen.

Du braucht immer nur zwei Fotos dazu. Dann bei diesem Programm auf Clone Stamp gehen und so kannst Du Dich in jedes andere Bild einsetzen.

Ist allerdings eine Nachbearbeitung dann.

http://www.chip.de/downloads/Photoscape_31968029.html

Lieben Gruß, sheltie

Kann man so machen, in diesem Beispiel sieht man aber am Bokeh, dass es so fotografiert wurde.

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Die Blätter oder generell bewegt Objekte bekommst du mit einem Blitz scharf. Wenn der Hintergrund unscharf sein soll, dann dreh mal an der Blende. Geht von warsch. 40 -14 (von Kamera zu Kamera unterschiedlich). Ansonsten, probieren geht über studieren. Einfach mal andere Einstellungen ausprobieren.

Damit der Hintergrund unscharf wird braucht man

  • Eine weit geöffnete Blende (niedrigsten Blendenwert)
  • einen möglichst großen Bildsensor in der Kamera

Nachbearbeitet wurde sicher nur Kontrast, Farbe, Helligkeit und Vignettierung!

Um die fliegenden Blätter einzufrieren, brauchst du eine recht kurze Belichtungszeit, je nach Lichtverhältnis die ISO-Zahl hochstellen, damit man später auch etwas sehen kann, und die Blende sowieso öffnen, wegen des Hintergrunds!

→ Hierbei den manuellen Modus (auf dem Modusrädchen das "M") benutzen!

Das mit den fliegenden Blättern ist z.B. mit einer hohen ISO Empfindlichkeit und einer geringen Belichtungsdauer machbar. Bei den anderen liegt's an der Blende.

Brauchst halt ne gute Spiegelreflex-Kamera.

hab ne canon 500D, kenn mich aber noch nicht so ganz damit aus.

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@lacrima93

Damit sollte es klappen. Kauf dir am Anfang ein gutes Buch zur digitalen Fotografie. Das hilft ungemein :)

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@Nachtrabe

Die kurze Bel.-Zeit kommt auch durch eine offene Blende und speziell bei diesem Bild durch Spotmessung bzw. mittenbetonte Belichtungsmessung auf die Bluse zustande. Das sieht man, dass die weiße Bluse nicht überbelichtet und der Hintergrund sehr dunkel ist.

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@Hasibert

Bei Matrix-/Integralmessung ohne Korrektur wäre der Hintergrund heller und die Bluse deutlich überbelichtet.

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Ne gute kamera (und ausrüstung) und gute photoshopkenntnisse

Wieso Photoshop-Kenntnisse?

Was man hier auf den Bildern sieht, kann man alles mit der Blende und der richtigen Belichtungszeit machen, nix Photoshop

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mit einer guten kamera ist das ganz leicht ;)

Blende weit öffnen (Tiefenschärfe).

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