wie bekomme ich mein Kind vom Heim zurück?

8 Antworten

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Hallo,bevor ich dir meinen Rat schreibe,möchte auch ich darauf hinweisen,dass ich ja nur diese kurze Zusammenfassung deiner Lebensumstände der letzten 2 Jahre habe.Es mag von daher sein,dass ich nicht mit allem richtig liege.Ich gehe aber mal davon aus,dass du, wenn du hier um Rat bittest,eine offene und ehrliche Antwort von jedem erwartest, sonst hilft man dir ja nicht.Deshalb will ich dir auch ehrlich schreiben,was ich mit dem momentanen Kenntnissen über diese Sache denke.Ich meine das aber keineswegs böse oder will dich verletzen,sondern nur ehrlich sein: Also, dir nun einfach so zu raten zum Anwalt zu gehen,kann ich nicht.Mir sind ein paar Dinge aufgefallen.Du schreibst alles ziemlich nur aus deiner Sicht und wenn man genau liest,nimmst DU die Opferrolle ein und alle anderen oder die Umstände sind schuld.Deine Begründung dafür,dass dein Sohn im Heim ist,ist,dass dein Kind im KIGA auffällig geworden ist,auf Grund der Trennung vom Vater.Sei mir nicht böse,aber das alleine gesehen ist kein Grund. Wenn dein Kind auffällig wird,aus welchen Gründen auch immer, "forscht" man nach woran das liegen kann.Kennt man den Grund,in deinem Fall Trennung der Eltern nicht verkraftet,kann man daran arbeiten.Zunächst kann man sich im KIGA Rat holen,sollte das in deinem Fall nicht möglich gewesen sein,kann man auch zum Kinderarzt gehen und die Auffälligkeiten schildern.Die haben eigentlich immer Anlaufstellen.Dann gibt es aber auch noch diverse Beratungsstellen,Kinderpsychologen u.s.w.Das Nahe liegenste wäre natürlich auch erstmal gewesen,zusammen mit dem Kindesvater eine für dein Kind gerechte Umgangslösung,sprich Besuchszeiten u.s.w. rauszufinden.Und vor allen Dingen mit dem Kind sprechen,ihm erklären,dass Mama und Papa sich nicht mehr verstehen,er aber auf keinen Fall schuld daran hat!Leider geht aus deiner Frage auch nicht hervor,ob dein Kind überhaupt noch die Möglichkeit hatte,seinen Vater zu sehen.Sollte,das nicht der Fall sein,gilt aber dennoch das gleiche.Heutzutage gibt es soviele Anlaufstellen.Gut,du warst in der Ausbildung,und ich weiß,dass man als alleinerziehende Mutter da ne Menge Stress hast,das rechne ich dir auch hoch an.Aber das Wohl des Kindes sollte am Wichtigsten sein,und so hattest du ja nun auch Rennereien mit Ämter u.s.w.Du hast dir ja auch scheinbar proffessionelle Hilfe geholt,es geht auch hier leider nicht hervor,wer und warum man dir geraten hat,das es dein Kind im Heim besser hat,aber das könnte mir raten wer wolle,ich geb doch mein Kind nicht Freiwillig ins Heim!.Versteh nicht,was gut daran für ein 5-jähriges Kind sein soll,nun auch noch von der Mutter genommen zu werden,wenn es schon den "Verlust"des Vaters erleiden musste?Und wenn du doch schon prof.Hilfe hattest,warum konntet ihr nicht zusammen arbeiten,in dem der Kleine bei dir blieb?Versteh mich nicht falsch,das sieht nun alles nach ne Menge Vorwürfe aus,soll es abeer gar nicht sein,denn das würde ich mir auf Grund der Tatsache,das ich dich nicht kenne,nicht anmaßen.Allerdings sind das halt einige Ungereimtheiten,die da auf mich wirken und was ich eigentlich damit sagen will ist:Es gibt soviele Trennungskinder und ja die meißten leiden leider sehr darunter,aber die wenigsten (Gott sei Dank)kommen deswegen in ein Heim.Ist es wirklich nur deshalb gewesen? Dann schreibst du noch,JETZT möchte ich ihn wieder holen.Warum gerade jetzt?Warum nicht z.B.früher?Du kannst dein Kind nicht einfach aus gewohnte Umgebungen reißen,auch wenn der Kleine es selbst will,muss das nicht unbedingt gut für ihn sein.Er hatte ja schon genug dramatische lebensänderungen!Du schreibst das Heim kommt mit immer neue Argumente,was sind das denn für Argumente?Sind es vielleicht wirklich ARGUMENTE?das alles kann ich nicht beurteilen,aber dir und deinem Kind zu liebe solltest du dir darüber mal ehrliche Gedanken machen.Und liege ich wirklich völlig falsch,kann ich dir nur eines raten:Wende dich erstmal ans JA,denn wenn du das Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht hast,könnt ihr sicher GEMEINSAM mit dem Heim eine Lösung finden.Ich wünsche dir und vor allem deinem Kleinen alles Gute!

Ich kenne den Sachverhalt nicht ganz genau, aber ich denke, wenn du deine Auflagen erfüllst und auch dein soziales Umfeld und die Lebensbedingungen passen, müsste es eigentlich schon gehen, dass du dein Kind aus dem Heim rausholst. Allerdings ist da der ASD sehr streng, was solche Sachen angeht. Ich muss nochmal betonen, dass ich den Sachverhalt nicht 100%ig kenne, aber wenn wirklich alles passt und der ASD nicht kooperiert, würde ich mit einem Anwalt und einem Gerichtsverfahren beim Familiengericht drohen.Ich denke,dass du dabei gute Chancen hättest, da du ja sowohl über das Sorgerecht als auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind hast. Allerdings muss auch der Vater des Kindes damit einverstanden sein, dass du das Kind zu dir holst, solange er über das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht verfügt, ansonsten könnte das mit dem Familiengericht wieder schwer werden. Ich wünsche in jedem Fall alles Gute und viel Erfolg bei der Klärung der Angelegenheit.

Wenn du das Sorgercht hast samt Aufenthaltsbestimmungsrecht,dann frage ich mich, wie es dazukommt, dass dein Kind im Heim Ist? Kinder kommen nur in ein Heim mit richterlichem Beschluß.Dies geht über das Jugendamt mit viel Papier und Berichten und Beurteilungen.Also mußt du zuerst zum Jugendamt und erklären was du willst.Die müßen sagen oder begründen, warum du sie nicht bekommst.Ich vermute,man will die Kinder nicht ständig aus geborgenen Situationen herausholen.Man will den Kindern Sicherheit bieten und eine Grundordnung!Kann es sein,dass du oft instabil bist?

so wie ich das verstanden habe,hat sie das Kind mehr oder weniger freiwillig ins Heim gegeben.Sie schreibt:Vorrübergehender Aufenthalt im Heim wurde mir empfohlen. Das hört sich nicht danach an,als hätte man ihr das Kind zwanghaft mit richterlichem Beschluß genommen...

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Überfordert mit meinem Sohn, seiner schule und dem Alltag wie geht es weiter?

Hallo liebe Leute ,

Mein Sohn 7 Jahre alt hat ADHS diagnostiziert bekommen ,und geht in eine Erziehungschule mit der wir beide unzufrieden sind jedoch das Jugendamt die Schule für gut hält.

Mein Sohn wird von Kindern geschlagen im Taxi fängt es schon an bis zum Schulschluss. Er schlägt dadurch auch und schon wieder würde er heute nach Hause gebracht.

Zuhause ist es auch so er will sich nur Benehmen wenn er dafür etwas bekommt auch so ist es ein mega anstrengendes Kind da er immer bei den Erwachsenen sein möchte und keine eigene Kreativität hat ,er sitzt einem einfach auf der nase und provoziert auch für extra auch für die Aufmerksamkeit.

Ich weiß einfach nicht weiter bin auch so schön psychisch belastet das ich mir nicht vorstellen kann den Alltag zu meistern und zu arbeiten ich bin einfach Kaputr und hilflos . Mit der Erziehung meines Kindes überfordert und eine Familienhilfe hatten wir schon auch sind wir im Kontakt mit den Jugendamt wegen der schule dieses Jugendamt zählt das und deshalb sind wir im Kontakt mit denen .

Ich möchte mein Kind ins Heim geben ,ja ich will diesen Schritt wagen bevor alle Nähte platzen.

Nicht aus dem Grund das ich überfordert bin und nicht aus dem Grund weil es immer Probleme gibt mit meinem Sohn gibt , sondern weil die ganze Situation aussichtslos ist und ich keine Energie mehr habe und einfach nicht mehr weiter weiß .

Hat jemand Erfahrung ,mit Kind ins Heim kam es wieder wie läuft das ganze ab etc.

Und nein ich schiebe meine Kind nicht ab nur weil es gerade schwer ist , es gibt einfach schon zu lange Probleme auch zwischen mir und meinem Sohn seit er im Kindergarten ist und 3 Jahre alt war seit dem hat sich schon einiges verbessert aber trotzdem ist nichts so wie es sein sollte .

Was meint ihr dazu, am besten nur Leute mit Erfahrung ?

LG und danke an die hilfreichen kommis vorab .

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Welche Aufgaben übernimmt das Kinderheim für die Eltern?

Hallo zusammen,

ich habe eine sehr persönliche Frage. Ich bin Mutter eines achtjährigen Jungen. Mein Sohn hat große Schulprobleme (Aversion, Versagensängste, mangelnds Selbstvertrauen), welche sich bei Ihm in Schulverweigerung gepaart mit Wutausbrüchen zeigt. Auf Beschluss des Amtes soll er nun zum Beginn des 2. Halbjahres in einer Förderschule aufgenommen werden. Da es leider in näheren Umgebung keine Plätze mehr gibt, soll er zusätzlich zum Schulwechsel werktags in einem Kinderheim aufgenommen werden. D.h. er würde die Ferien, Wochenenden usw. ganz normal zu Hause sein. Ich möchte betonen, dass der Grund für das Kinderheim ausschließlich die Entfernung zur aufnehmenden Schule ist und nicht etwa Probleme in der Familie. Das Kind soll also nicht vor uns geschützt werden.

Soweit so gut - oder auch nicht gut. Jetzt habe ich diesbezüglich aber eine Frage. Da das Kind die Woche über fremdbetreut wird, übernimmt das Heim logischerweise sorgerechtliche Pflichten. Also alles was mit Ernährung, Gesundheit etc. zusammenhängt. Natürlich wollen wir unsere elterliche Sorge nicht komplett an das Heim abgeben, sondern in Wesentlichen Fragen selbst die Rechte und Pflichten wahrnehmen. Also z.B. - auch wenn es banal klingt - aber Routine Untersuchungen beim KiA, Impfungen, Therapien etc. wollen wir gern in unserer Hand lassen und das Entscheidungsrecht nicht an das Heim abgeben.

Im Gegenzug wollen wir natürlich trotzdem, dass in Notfallsituationen (keine Ahnung Kind fällt vom Klettergerüst und bricht sich ein Arm), dass das Heim befugt wird, in solchen Fällen im Sinne der Eltern zu handeln.

Der vom Heim zur Unterschrift mitgegebene Vertrag differenziert in diesen Punkten unseres Erachtens nach nicht, sondern pauschalisiert eher.

Und jetzt die Frage: Gibt es jemanden der ähnliche Erfahrungen gemacht hat? Falls ja, wurde dann ein differenzierender Zusatzvertrag aufgesetzt oder wie habt Ihr das geregelt? Und was sollte man denn alles zusätzlich regeln?

Vielen lieben Dank für eure Antworten!

Grüße!

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