WG-Mitbewohnerin will ihr Zimmer untervermieten während sie im Urlaub ist - würdet ihr es als "normal" ansehen?

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12 Antworten

Ein wesentlicher Teil des Airbnb-Systems ist die Gastfreundschaft der Gastgeber. Und ob ihr wollt oder nicht, ihr seid in diesem Fall auch Gastgeber.

Wenn das also funktionieren soll, dass sich die Airbnb-Gäste wohlfühlen, müßt ihr Euren Teil dazu beitragen. Das ist durchaus eine ordentliche Bezahlung wert. Je nach erzielbarem Preis würde ich an Deiner Stelle 25 bis 50 % der Einnahmen verlangen. Wieviel sie verlangt, ist wiederum ganz einfach über Airbnb zu erfahren. Das kann man beizeiten selbst nachsehen.

Eine weitere wichtige Voraussetzung ist, dass der Vermieter eine Untervermietung grundsätzlich erlaubt. Wenn das erlaubt ist, ist es auch kein Problem, dass das Zimmer praktisch gewerblich vermietet wird, denn genau genommen ist es Euer Besuch.

Vermietung von Wohnräumen über Airbnb kann im Allgemeinen nicht untersagt werden. Es ist Wohnnutzung in einem Wohnhaus. Aber es gibt Städte, die eine Zweckentfremdungssatzung haben. Danach dürfen Wohnungen nicht als "Ferien"-Wohnungen vermietet werden, sondern müssen für dauerhafte Wohn-/Mietverhältnisse verwendet werden.

Das trifft aber nicht auf einzelne, sonst ungenutzte Zimmer in einer Mietwohnung zu. Diese Art der Nutzung kann im Gegenteil dazu beitragen, dass Mieter ihre Wohnung überhaupt halten können, wenn z. B. die Miete stark gestiegen ist, Kinder ausgezogen sind, Partner weg gezogen oder verstorben ist, etc.

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Kommentar von Goodgamer30
10.03.2016, 13:43

Falsch. Solange es nicht im Mietvertrag drinnen steht, kann sie  ihr Zimmer an Untervermieter vermieten.

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Ihr habe gemeinsam eine Wohnung gemietet, somit arrangiert ihr euch letztendlich, wie ihr eure Wohnung aufteilt: Person A nutzt Raum A, Person B nutzt Raum B.

Für eure Potentiellen Untermieter seid ihr beide "Vermieter". D.h. wenn es zu einem Vertrag kommt, kann der nur mit euch beiden geschlossen werden. D.h. solltest du die Idee überhaupt nicht gut finden, kannst du einfach ablehnen und es kommt erst gar nicht dazu.

Fair wäre es, dass ihr euch darauf einigt, die Mieteinnahme 1:1 aufzuteilen.

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Eine Untervermietung der Mietsache, zumal gewerblich, ist ihr untersagt. Darauf würde ich erst sie, dann den Vermieter hinweisen, der dagegen n. § 540 BGB höchst wirksam vorgehen kann: Unverzüglicher Beseitigungsanspruch, Unterlassungsverlangen mit qualifizierter Abmahnung, fristlose Kündigung im Wiederholungsfall :-)

G imager761



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Eine WG ist eine wohngemeinschaft und gemeinschaft bedeutet rechte und pflichten für beide und kein Hotel . Das würde ich nicht machen !!!  Auch kann der Vermieter euch kündigen wenn das rauskommt

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Natürlich ist das nicht ok!

Wenn Sie das macht, solltet ihr natürlich anteilig, genau wie bei den Mietkosten davon profitieren. Aber Achtung: Wenn der Vermieter davon Wind bekommt, kann er euch fristlos kündigen! Außerdem gibt es immer wieder Betrüger die Sachen mitgehen lassen ohne das man es direkt merkt, von daher würde ich mir das sehr sehr stark überlegen, zumal ich es sehr komisch von deiner Mitbewohnerin finden würde, wenn Sie das vermietet obwohl du dort noch wohnst, schließlich musst DU mit den Leuten auskommen, also solltest du auch bestimmen dürfen wer da wohnt.

Du kannst es ja sonst umgekehrt auch mal so vorschlagen und ihr mal sagen, das sie alleine mit 1-2 Typen dort in der Wohnung schlafen kann.

Im Grunde mit Wildfremden!

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Sie vermietet IHR Zimmer unter, also ist es im Grunde genommen IHR Geld. Allerdings wäre es schon ziemlich sozial, wenn sie dir einen Teil abtreten würde. Oder dich zum essen einlädt oder ähnliches. Hast du sie schonmal darauf angesprochen, dass es für dich eine Belastung sein könnte?

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Kommentar von kartiloco
10.03.2016, 13:49

Die "Gäste" nutzen ja nicht nur IHR Zimmer, sondern auch Bad, Küche etc.

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nein, das fände ich nicht in Ordnung. auch wenn es ja erstmal ihr Zimmer ist, aber Du musst Dich mit den Leuten arrangieren, putzt vielleicht auch, hast(wenns dumm läuft) Scherereien..


ne Einladung zum Essen fände ich schon wenig, da sollte eher so was wie 50-50 drin sein. Oder 60-40 (da Ihr ZZimmer).

Oder ganz pingelig: Ihren Mietanteil für diese Zeit rausrechnen und den rest teilen.


Zu allerguterletzt: ich persönlich hätte keine Lust, in der WG Wildfremde zu haben und die MitWohni ist gar nicht da. Und am besten ist mein bereich gar nicht abschließbar.


Hab lange in WGs gewohnt, aber da war Besuch nur da, wenn derjenige selber auch da war.




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Vermutlich zahlt sie ja in der Zeit trotzdem ihren Anteil. Dann macht sie halt guten Gewinn.

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Kommentar von kartiloco
10.03.2016, 13:33

Ja sie bezahlt ganz normal ihren Anteil Miete wie ich auch, alles 50/50.

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Wenn sie den Gewinn versteuert ist das in Ordnung. (Gewinne aus Vermietung und Verpachtung. Die andere Frage ist, ist es vom Hausbesitzer erlaubt , gegen Entgelt weiter zu vermieten

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Nein, fände ich nicht i.O.

Aber diese "Lösungen" solltet Ihr doch VORAB regeln, oder nicht?

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Kommentar von kartiloco
10.03.2016, 13:34

Ja, noch ist auch Zeit um es vorab zu regeln... das Ganze findet erst nächste Woche statt. 

Doch was soll ich sagen? Ist es denn ihr recht dass sie ihr Zimmer untervermietet und dafür die Kohle einstreicht, während sie nicht da ist und ich dann mit den Leuten hier lebe während dieser Zeit?

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Ich würde ihr klipp und klar sagen, daß ich keine wildfremden Menschen in der Wohnung haben möchte!

Daß sie den Gewinn allein einstreichen will, obwohl du die Umstände durch die fremden Leute hast, kommt noch erschwerend hinzu.

Der rechtliche Aspekt wurde schon von anderen hier beantwortet.

Von mir ein klares NEIN!

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