Wer übernimmt Kosten für einen Holzofen?

8 Antworten

Der Mieter braucht für eine solche Maßnahme stets die Zustimmung des Vermieters. Ich würde als Vermieter bei Eingriff in die Bausubstanz eine solche Maßnahme grundsätzlich ablehnen - es sei denn, der Mieter bezahlt die Investition und ggf. anfallende Kontrollen selbst. Und ich würde dem Mieter auch ganz klar sagen, dass er bei Auszug das alles ohne Kostenausgleich drinlassen darf oder den Ursprungszustand wieder herzustellen hat (also alles entfernen), wenn er keinen Nachmieter findet, der an ihn eine Abstandszahlung zahlen will. Bei Einzelöfen, die von einem Ofenbaumeister (!) gesetzt werden, ist übrigens keine Kontrolle durch den Schornsteinfeger gefordert.

Keine Veranlassung irgendwelche Kosten zu übernehmen. Wenn der Mieter das will, kann er - mit Erlaubnis des Vermieters - einen Ofen einbauen lassen. Ein Anspruch auf diese Erlaubnis besteht m.E. nicht, ausser die Zentralheizung genügt nicht den Anforderungen, oder wird z.B. nachts heruntergefahren um Energie zu sparen und der Mieter hat dafür am Morgen eine kalte Wohnung. Ein gutes Mietverhältnis beinhaltet jedoch auch Verständnis und Entgegenkommen von beiden Seiten, deshalb sollte sich so ein Einbau - der ja sicherlich für das Wohlbefinden des Mieters relevant ist - auch in gegenseitigem Einvernehmen regeln lassen. Den Kamin zu bezahlen, wäre ohnehin schon ein grosses Entgegenkommen vom Vermieter. Eine schriftliche Vereinbarung über laufende Kosten und eine evtl. Übernahme oder Rückbau nach Mietende sollte auf jeden Fall getroffen werden.

Warum willst du irgendetwas von den Kosten tragen??? Der Mieter will doch den Kamin, also soll er ihn auch bezahlen. Wenn du clever bist, machst du noch eine Vereinbarung, dass alles bei Auszug für den Wert x in dein Eigentum übergeht (z.B. über 5 Jahre abgeschrieben).

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