Wer kennt Reha-Klinik Bernkastel-Kues, Moselhöhe und hat Erfahrungen damit?

7 Antworten

Also ich war bisher 2 x in dieser Klinik und würde mkich mit Händen und Füßen wehren, sollte die BfA mich nochmals dort hin schicken. Die Zimmer im Altbau sind eine Zumutung, uralt eingerichtet, man wird vom Krach der Raucher ständig belästigt, beim Essen muß man sich durchkä,pfen um zumindest beim Frühstück oder Abendbrot noch etwas abzubekommen. Ärztlicherseits ging man überhaut nicht auf die Patienten ein, lediglich zum SPort wurde man rund um die Uhr gejagt, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kenne andere Kliniken. Gut, ich erwarte keinen Hotelbetrieb, aber soll mir gehilfen werden, erwarte ich auch ein entsprechendes Umfeld. Ich würde diese Klinik, in die alle aus dem PLZ Bereich "5" geschickt werden lediglich mit einer Note 4

War nach einer MKR m. zwischenzeitlichem vierzehntägigem Aufenthalt zuhause für insgesamt 4 Wochen von Ende 12/12 bis 3. Woche 01/13 in der Klnik Kues (f. KHK u. andere Herzoperierte), einer von insgesamt fünf auf dem Plateau.

Wer keinen 5*-Hotelbetrieb erwartet, wird hier sehr gut bedient. Med. Personal, therapeutisches Personal bis hin z. Frontdesk u. Küche alle sehr kompetent, hilfsbereit u. auch emphatisch. Habe eine Woche Verlängerung auf eigene Nachfrage bekommen, da man sich hier richtig fallen lassen kann u. sich auf seine Genesung konzentrieren kann. War mir das wichtigste Anliegen u. auch erfolgreich. Lediglich die Jahreszeit war suboptimal, da die Umgebung in Frühjahr bis Herbst sicherlich top ist.

Das Gebäude wie auch die Zimmer sind zwar stark renovierungsbedürftig (sagt das Personal selber), aber Alles ist soweit sauber u. funktionell. Bei einer Reha-Klinik erwarte ich nicht mehr.

Das Essen ist gewöhnungsbedürftig, da salz- u. fettarm zubereitet, aber das ist halt f. die Erkrankungen der meisten Patienten auch angemessen. Die Buffets sowie die Mahlzeiten waren aber abwechslungsreich u. reichhaltig, solange man nicht allzu spät zu Tisch erschien u. dann z.B. dass Buffet so gut wie leergeräumt war.

Die Anwendungen dauerten f. meine Leistungsgruppe 25 Min. u. waren mit ausreichend Pausen (i.d.R. 30 Minuten) gut über den Tag verteilt. Die gehaltenen Fachvorträge zu den diversen Krankheitsbildern u. OP-Methoden waren informativ (jetzt weiß ich wenigstens genau, wie mein Ventilschaden behoben wurde).

Das Freizeitangebot ist umfangreich u. im Grunde ist f. jeden etwas dabei. Dürfte im Sommer noch umfangreicher sein. Mitreise u. Unterbringung sowie Verpflegung von Angehörigen ist gg. Zuzahlung auch möglich. Gerade f. manchen älteren Rehabilitanden im Einzelfall vielleicht wichtig. Meistens begleiten die Frauen ihre Männer. Geschlechterverteilung wie bei den Op´s ca. 60% m zu 40% f.

Internet gibt es gg. Zeitgebühr (Wochenkontingente ohne Volumenbeschränkung) via Kabelmodem (100Mbit/s). Fernseher auf den EZ. Aktuelle reg. Tageszeitungen kostenlos am Frontdesk.

Fazit: Bin ohne große Erwartungen in die Reha gegangen, wurde im allgemeinen positiv überrascht u. habe meine selbstgesteckten Reha-Ziele erreicht, wie z.B. signifikante Verbesserungen der Pumpleistung (EF-Wert) u. Gewichtszunahme um 5KG, was mir in der Form in dem Zeitraum zuhause sicherlich nicht gelungen wäre. Sofern notwendig (Gott behüte) würde ich jederzeit wieder hingehen, aber dann bitte nicht im Winter.

War gerade in dieser Klinik und bin seit 3 Tagen zurück, habe 1 Woche verkürzt. Die Standartansage der Leitung:hier schwitzt der Patient und nicht der Therapeut. Die Klinik liegt auf einem Plateau, ca, 4 km bis zur Stadt. Keine Freizeitangebote, Sauna und Schwimmbad dürfen ausßerhalb der Behandlung nicht benutz werden (Ausnahme Sauna am Samstag), keine Cafeteria, nicht mal ein schwarzes Brett für Verabredungen der Patienten untereinander. In den Gruppensitzungen überforderte Therapeuten, in einer Gruppe kam es fast zu körperlichen Auseinandersetzungen (ich hatte Glück).Meine Begrüßung bestand darin: Das Auto kann da (zum AUsladen) nicht stehen bleiben (keine Parkplätze auf dem Gelände). War meine 3. REHA, ich habe schon weit bessere Kliniken besucht, ebenso mein Mann. Im Herbst und Winter stelle ich mir den UAfenthalt schlimm vor, da kann man sicher leicht depressiv werden.

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