Wer kann die deutsche Aussprache erklären? Bisher noch niemand gefunden

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6 Antworten

Der Unterschied liegt in der Herkunft der Wörter: In Wörtern deutschen Ursprungs ist das e in der Buchstabenfolge ie ein reines Dehnungs-e, d. h. es zeigt an, dass das i lang auszusprechen ist, z. B. Biene oder Fliege. In Wörtern romanischen Ursprungs steht im Wort der Originalsprache an der Stelle des ie die Buchstabenfolge ia, z. B. Italia, folia, die als zwei Vokale, also als zwei Silben, ausgesprochen wird. Der letzte Vokal in mehrsilbigen deutschen Wörtern ist normalerweise ein unbetontes e; die Lehnwörter haben sich der deutschen Sprache entsprechend angepasst. Die getrennte Aussprache der Vokale ist im Deutschen aber erhalten geblieben.

Laut Wikipedia "Zu beachten ist, dass diese Buchstabenkombinationen innerhalb eines Wortes nicht immer als Di- und Trigraphen zu lesen sind, sondern zum Teil auch getrennt:

aa, ee, oo, ie werden meist in Wörtern, die aus mehreren Vollvokalsilben bestehen (außer am Wortende und in der letzten Silbe vor -r(e)), getrennt gesprochen – insbesondere, wenn der zweite Vokalbuchstabe zu einem Suffix gehört: Kanaan, zoologisch, Orient; ideell, Ideen, industriell, Industrien. Am Wortende und vor -r(e) dagegen als Langvokal: Idee, Zoo, Industrie; Galeere, regieren, Klavier. Die Aussprache von ie ist in dieser Position aber oft, die von ee manchmal uneindeutig: vgl. Studie/Partie, Premiere, Azalee," 

Es ist wie immer, alles nur ausnahmen wahrschreinlich :(

Da wirst Du keine richtige Erklärung finden. Ist bei Ortsnamen ganz extrem zB Waren wir in Urlaub und ich fand den Otsnamen Häschendorf niedlich warum das wurde ich gefragt das heißt nicht Häs chen dorf sondern Häschen dorf. Na ja alles eine Sache der Interpretation.

Jede Sprache entwickelt ihr Eigenheiten, soetwas wirst du auch in anderen Sprachen finden.

Hat sich einfach so mit der Zeit entwickelt.

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