Wer hat Erfahrung mit Lungenoperation

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5 Antworten

Es ist ein Schatten zu sehen links, ob das aber ein Tumor ist, naja kann man drüber streiten. Wenn mit Kontrastmittel das CT gemacht wurde, dann sollte ein Tumor eigentlich heller erscheinen. Ich glaube eher nicht, dass das ein Tumor ist (vielleicht eine Zyste ider sowas), aber die OP wird es zeigen. Auf dem Bild ist auch eine Wirbelsäulenverkrümmung sichtbar, aber das nur nebenbei bemerkt.

Wurde eine PET-Untersuchung durchgeführt? (Diese Untersuchung kann häufig helfen, Krebs von anderen Veränderungen zu unterscheiden, ausserdem gibt sie oft sehr wichtige Hinweise, ob irgendwelche Lymphknoten verdächtig sind.

Soll eine Probe entnommen, oder Der "Herd" entfernt werden?

Das sind Fragen, die du dem Operateur stellen solltest.

Eine Lungenoperation ist für viele Patienten etwas 'anstrengend', manchmal braucht man für einige Tage danach noch Schmerzmittel, gelegentlich tritt wegen der Gewebereizung auch Husten auf, der natürlich angesichts der OP-Wunde bzw. Narbe auch schmerzhaft sein kann.

In meiner Familie gab es eine -krebsbedingte- LungenOP, welche längere Zeit eine Atemtherapie erforderte ("Atemgymnastik").

Dass das Rauchen sofort! eingestellt werden sollte, ist eigentlich selbstverständlich, wird allerdings nur von einem viel zu kleinen Teil der Patienten befolgt, mit entsprechenden Folgen wie verzögerte Wundheilung etc.

Nein es wurde keine PET-Untersuchung vorgenommen. Ich möchte keine Gewebeprobe oder ähnliches vorher vornehmen lassen. Nach Aussage des Arztes, wird ein kleiner Schnitt vorgenommen. Dann soll die Stelle wo sich der Rundherd befindet entnommen und sofort auf Krebs untersucht werden. Sollte es sich nicht herausstellen das es Krebs ist, dann kann alles wieder zugemacht werden ansonsten naja. Es liegt ja bereits ein CT-Gutachten vor, welches kein weiteren Hinweise auf irgendetwas ergänzendes aussagt (Lymphknoten, Wasser ect.). Danke

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Habe die OP gut überstanden. Dennoch leide ich noch an den Folgen der Heilung wie z.B. Engegefühl im Brustkorb d.h. kann noch nicht tief durchatmen - Taubheitsgefühl an der Brust und um das Narbengewebe. Übrigens es war kein Krebs sondern irgendeine Entzündung. Bin noch krank geschrieben und erhalte nun Physio und Atemtherapie, gehe jeden Tag mehrmals spazieren. Wie erging es der Person in deiner Familie, die eine Lungen-OP hatte was für Nachwirkungen hatte diese? Stelle diese Fragen, da ich erst Anfang Juni einen Termin beim Lungernarzt habe. Über das Ärzteteam meiner Krankenkasse erhielt ich den Hinweis, dass auch eine Blockade an der Brustwirbelsäule speziell bei Herz- und Lungen-OP für das Engegefühl verantwortlich sein kann. Leider habe ich hierfür erst Ende Mai einen Termin beim Orthopäden. Ich weiß, dass ich Geduld haben muss aber manchmal könnten auch Hinweise sehr nützlich sein. Im Krankenhaus konnte man mir noichts genaues sagen. Danke vorab.

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Jede Lungenoperation ist mit Schmerzen verbunden

Der chirurgische Eingriff wird in der Re-gel über einen seitlichen Schnitt am Brustkorb durchgeführt. Das Aufspreizen der Rippen mit einem mechanischen Sperrer verursacht nach der Operation z.T. erhebliche Schmerzen. Durch moderne Verfahren der anschließenden Schmerzbekämpfung können diese aber so weit minimiert werden, dass Sie davor keine allzu große Angst haben müssen. Über dieses Thema sollten Sie mit Ihrem Narkosearzt sprechen, der Ihnen die entsprechenden Ratschläge geben wird.

Der Körperzustand des Patienten ist ein wesentlicher Faktor für einen möglichst kurzen und komplikationsarmen Heilungsverlauf

Selbst “technisch gut operable” Tumoren können nicht operiert werden, wenn der allgemeine Körperzustand und die Lungenfunktion dies nicht zulassen. Insbesondere ist die Einstellung des Nikotinkonsums zu fordern. Ich selbst habe viele Patienten erlebt, die schon ein bis zwei Wochen nach Beendigung des Rauchens eine deutliche Verbesserung der Lungenfunktion aufgewiesen hatten und so überhaupt erst behandelt werden konnten. Wundern Sie sich deshalb auch nicht, wenn die Operation nicht gleich am ersten Tag nach der stationären Aufnahme erfolgt. Vielleicht rät Ihnen auch der – in einer guten Thoraxchirurgischen Klinik immer präsente Pneumologe (internistische Lungenfacharzt) – zu einer siebentägigen intensiven Phase mit Atemtraining. Nutzen Sie diese Zeit, sie kommt Ihnen nach der Operation zu gute. Auch wenn Sie bereits am ersten oder zweiten Tag operiert werden sollten, müssen Sie sich mit den Techniken der Atemgymnastik (Atemübungen, Inhalation, Atemtrainer) vertraut machen, weil dieses bereits am Operationstag beginnt und später jeden Tag intensiv weitergeführt wird. Auch der Ernährungszustand spielt eine entscheidende Rolle: Selbstverständlich hat ein dicker Patient ein höheres Operationsrisiko wegen der damit verbundenen und bekannten Probleme (Herzerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen). Andererseits ist aber auch erwiesen, dass eine zu große Gewichtsabnahme vor und nach der Operation ein eigenes Risikoprofil darstellt und z. B. vermehrte Heilungsstörungen des Luftröhrenstumpfes nach sich zieht. Gerade nach dem operativen Eingriff sollte deshalb auf eine hochkalorische Ernährung geachtet werden, die natürlich vitaminreiche Kost beinhaltet.

Lungenchirurgische Eingriffe können wie alle Operationen auch Komplikationen nach sich ziehen

Es gibt eine ganze Reihe von chirurgischen und internistischen Nebenwirkungen, die den Heilungsverlauf beeinträchtigen können. Im Aufklärungsgespräch vor der Operation werden Sie darauf detailliert hingewiesen und Sie sollten in einem solchen Fall das Vertrauen nicht verlieren. Immerhin ist zu bedenken, dass viele unserer Patienten neben dem Lungentumor schwerwiegende Nebenerkrankungen haben. Dies betrifft vor allem Durchblutungsstörungen des Herzens und des Gehirns sowie Stoffwechselerkrankungen wie etwa die Zuckerkrankheit. Auch operativ bedingte Komplikationen können eintreten und so kann beispielsweise ein nicht geheilter Luftröhrenstumpf den Krankenhausaufenthalt erheblich verlängern und in seltenen Fällen sogar eine zweite Operation erforderlich machen. Auch die bei jeder Lungenoperation eingelegte Thoraxdrainage (dünner Schlauch zur Ableitung von Luft und Sekret) muss manchmal statt der geplanten drei bis sieben Tage länger belassen werden. Ich habe oft beobachtet, dass Patienten mit einem komplikationsträchtigen Verlauf den Mut verlieren und damit einen Teufelskreis in Gang setzen, der durch die Folgekomplikationen (z.B. Lungenentzündung bei mangelhafter Bronchialreinigung) auch tödlich enden kann. Andererseits gibt es viele Patienten mit einem starken Willen und v. a. dem entsprechenden Rückhalt in der Familie, die auch langdauernde Komplikationen gut überstanden haben und geheilt entlassen werden konnten. Bei all den genannten Problemen muss die Wahrhaftigkeit zwischen Patient und Arzt im Mittelpunkt stehen. Es geht weder darum, eine lebensbedrohliche Erkrankung zu bagatellisieren, noch darf es zu einer Überbetonung der Behandlungsrisiken führen. Es ist aus zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten hinreichend belegt, dass Patienten mit einem Lungenkrebs eine reelle Heilungschance haben können, Voraussetzung ist allerdings ein relativ frühes Tumorstadium und der Wille des Patienten, sich einer zugegebenermaßen belastenden Therapie zu unterziehen.

Danke für den Hinweis. Den Artikel kanne ich schon. Würde gerne die Erfahrungen von den Betroffenen Menschen erhalten. Jemand der so etwas selbst noch nicht erlebt hat, kann schlecht darüber berichten. Aber dennochmal danke.

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Eine Operation sit natürlcih immer mit Riskien verbunden. Wer so Raubbau an sienem Körper betriebt wie du, muss sich dann auch nicht wunern wenn man die Quittung bekommt. Schau zu das du einen Erfahrenen Chirugnen bekommst (hier ist ne liste http://www.leading-medicine-guide.de/Lunge-Allergie/Lungenchirurgie) der Eingriff ist keine Kleinigkeit. Trotzdem viel Glück, sonst kann ich dir nichts raten.

So ein Kommentar können nur ungebildete Menschen von sich geben. Und ausserdem lautete die Frage "Wer hat Erfahrung mit Lungenoperation" und nicht "Wer mehr hat blöde Antworten" .

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Hallo,

Grundsätzlich solltest du dir keine Sorgen machen. Wir leben im Jahre 2014, technologie und Wissen sind weit fortgeschritten. Deine Nervosität ist menschlich! Jedoch solltest du dir immer vor Augen halten, dass dir diese Menschen helfen.

Komplikationen kann es überall im Leben geben, muss es jedoch nicht. Neben den allgemeinen Chirurgischen komplikationen, können einzelheiten auftreten, jedoch werden nicht umsonst 90% mit 1,2-0,7 Abitur zum Medizin Studium zugelassen.

Diese Menschen können ihren job!

Vielleicht ist es auch ein Aneurysma.

Nach der Operation, können schmerzen vorhanden sein. Lass es einfach auf dich zu kommen :)

Alles gute und gute besserung!

Danke für die schnelle Antwort.

Ich weiß erst seit 1 Woche, dass ich da etwas habe und das es operiert werden muss. Es kommt mir wie ein Alptraum vor. Ich kann es einfach noch nicht realisieren. Klar bin ich froh, dass alles so schnell für mich getan wird aber dennoch habe ich tierische Angst. Gestern erklärte mir der Anästisist - wie alles soweit ablaufen wird bzw. ablaufen kann und da wurde mir schon mulmig. Ich weiss, dass sich manchmal Dinge schlimmer anhören als es dann tatsächlich wird.

Am Montag war ich zur Abklärung im Krankenhaus. Gestern wurde ich dort aufgenommen. Es erfolgte noch eine erneute Röngtenaufnahme. Die OP sollte heute stattfinden. Dann meinte der Chefarzt, dass die OP aus zeitlichen Gründen auf Montag verschoben wird - also wieder nach hause und Sonntagabend wieder rein. Die Nerven spielen schon ein wenig verrückt. Hoffe so sehr, dass alles GUT verläuft.

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@kriki64

Nach der Lungenoperation wurde mir mitgeteilt, dass es kein Krebs war. Nachdem das entnommene Lungenteil gründlich untersucht wurde kam heraus, dass es irgendeine Entzündung war (welche es war, konnte nicht festgestellt werden).

Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis.

Und möchte allen damit sagen, dass es nicht immer Krebs sein muss obwohl es sehr danach aussieht.

Jetzt muss nur noch alles verheilen - tut alles noch sehr weh (nehme IBU 400 und Tramadol ein).

Liebe Grüsse an alle hier im Forum.

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jedoch werden nicht umsonst 90% mit 1,2-0,7 Abitur zum Medizin Studium zugelassen.

Erstens ist der Prozentsatz mit dem von dir genannten Abitur unter den Medizinern deutlich geringer, Zweitens sagt die Abiturnote sehr wenig bis gar nichts über die Qualifikation des Facharztes aus, der letztlich die OP durchführt.

u.a. aus diesem Grund wurden ja die weiteren Zulassungskriterien wie TMS, Auswahlgespräche etc. eingeführt

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@beamer05

Da hast du grundsätzlich recht, ja. Dennoch wird es schwer mit 1,6 zugelassen zu werden. Es sollte auch lediglich ein wenig die Angst nehmen und keine auf fakten basierende Antwort werden :P

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