Wer haftet für verloren gegangenes Päckchen?

7 Antworten

Ich schließe mich den anderen hier an und kann mit eigener Erfahrung bestätigen, dass der Käufer in diesem Fall leider das Nachsehen hat und selbst haftet, weshalb ich persönlich bei Privatverkäufern immer den versicherten Versand wählen würde. (Bei gewerblichen Verkäufern ist die Lage anders, das ist aber für dich jetzt uninteressant.)

Auch Ebay selbst gibt diese Information so aus: http://pages.ebay.de/rechtsportal/private_vk_5.html

Schreibe eine höfliche Nachricht zurück, in der du dem Käufer dein Bedauern mitteilst und ihn auf die Lage hinweist. Sollte er dir daraufhin eine ungerechtfertigte Bewertung geben, kannst du diese von Ebay entfernen lassen.

LG HrObstsalat

Am besten informierst du ihn so, wie FordPerfect es vorgeschlagen hat, dann sollte es keine Missverständnisse geben:

Zurückschreiben mit Kopie der DHL-Quittung (Scan) als Versandbeleg, und Verweis auf Risikoübergang gem. § 447 BGB.

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Es war bisher keine einzige vollkommen richtige Antwort dabei.

Wie die meisten hier richtig argumentieren, geht mit Abgabe des Päckchens das Risiko auf den Käufer über. 

So weit, so gut.

Du hast aber das Problem, dass du die Aufgabe des Päckchens vermutlich nicht beweisen kannst. Wie auch, wenn es keinen Nachweis darüber gibt?

Wenn der Käufer ernst macht, hast du schlechte Karten

Was veranlasst Sie, zu glauben, dass der Fragesteller keinen Einlieferungsbeleg hat? Ich habe davon nichts in der Frage gelesen.

Und die Frage hieß ja auch nur:

Wer haftet für verloren gegangenes Päckchen?

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"Warenschulden sind Holschulden"...heißt: der Käufer muss die Ware beim Verkäufer abholen. Wenn er (der Käufer) sich die Waren zusenden lässt, dann auf eigene Gefahr. Der Erfüllungsort der Ware ist der Wohnort des Verkäufers. § 447 BGB

Muss ich als Verkäufer die Versandart angeben?

Hallo, ich habe einen Käufer über Ebay Kleinanzeigen der mir mit Polizei und Anwalt droht weil anscheinend der unversicherte Maxbrief nicht eingetroffen ist. Ich habe die Ware im wert von 230€ als unversichert versendet weil es keine absprachen über die Versandart gab und oder nach einem Versicherten Versand gebeten wurde. (Ja unsinnig von mir)

Ich habe jedoch einen Zeugen der bezeugen kann wie ich die Ware versendet habe, da ist ja die Rechtsprechung eindeutig.

NUN sagt aber der Käufer folgendes:

''da du mich vor dem Versand nicht informiert hast, das du bei einem Warenwert von 230€ UNVERSICHERT versendest, wirst du trotzdem für den Schaden aufkommen. Hätte ich einen unversicherten Versand verlangt dann, dann würde ich das Versandrisiko tragen, das ist so richtig. Das habe ich aber nicht. Und jetzt kommt das wichtigste, bei einem Wert von 230€, kann der Käufer ohne falsche Annahmen zu machen, von einem versicherten Versand auch ohne Absprache ausgehen. Auch der Polizist hat das gleiche gesagt bei dem ich mich schon vorbereitend erkundigt habe. Wer ohne Information unversichert versendet, und das auch noch ohne mein Verlangen, handelt fahrlässig, das heist, meine Anzeige wird auf jeden Fall durch gehen, auch vor Gericht werde ich Recht bekommen, denn ich habe alle Nachrichten, und in keiner teilst du mir mit das du unversichert versendest, was bei diesem Wert normal ist. Dieser Paragraph §447 BGB trifft hier nicht zu''

Ist das Korrekt? bin ich jetzt ernsthaft der Blöde in diesem Fall?

Ich bin für jede hilfreiche Antwort dankbar.

LG

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