Wer bezahlt Zeitarbeitsfirmen?

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Das Unternehmen, das sich von Zeitarbeit Mitarbeiter holt, zahlt dem Zeitarbeitsunternehmen einen Stundenverrechnungssatz. Davon wird dann der Lohn des Mitarbeiters bezahlt, Sozialversicherungsbeiträge sowie andere laufende Kosten. Die internen Mitarbeiter der ZA-Firma mnüssen bezahlt werden sowie Büroräume, Telefon, Strom ect. Ausserdem gehen Beiträge weg zur Berufsgenossenschaft. Weiterhin muss das Zeitarbeitsunternehmen Rücklagen bilden, denn die Mitarbeiter wollen auch bezahlt werden bei Urlaub, Krankheit ect. Das, was nach alledem übrigt bleibt, ist der Bruttogewinn. DIesen muss das Zeitarbeitsunternehmen bzw. der Besitzer auch noch versteuern. Für die Firmen, die Mitarbeiter zusätzlich benötigen, lohnt es sich trotz allem noch. Beispiel: Ein Unternehmen zahlt der ZA-FIrma für einen Mitarbeiter 20 Euro/Std (Facharbeiter) Würde er einen eigenen einstellen, würde dieser evt. 12 Euro/Std. brutto verdienen. Dazu käme der Arbeitgeberanteil Sozialversicherungsbeiträge von ca. 20 % /2,40 Euro), so dass dem Unternehmen nur an Lohnkosten der Mitarbeiter 14,40 Euro/Std. kostet.Dazu kommen weitere Kosten wie Lohnfortzahlung bei Krankheit, Urlaub, zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld ect. Da ist man schnell bei über 20 Euro/Std., die das Zeitarbeitsunternehmen für den ausgeliehenen Mitarbeiter erhält. Ausserdem hat das Unternehmen die Möglichkeit, den ausgeliehenen Mitarbeiter von heute auf morgen abzumelden. Er müsste im Eventualfall nicht gekündigt werden, keine Kündigungsfristen, keine eventuellen Gerichtsprozesse ect. Bei Auftragsengpässen ist der Mitarbeiter der ZA-Firma raus aus dem Unternehmen und kostet diesem kein Geld mehr. Jeder weiss, wenn er z.B. sein Auto in die Werkstatt bringt, was eine Werkstattstunde kostet. Jeder weiss auch, dass diese höher sein muss, als das, was ein Werkstattbesitzer seinen Mitarbeitern an Lohn bezahlt. Nur bei Zeitarbeitsfirmen denken viele, dass die Differenz zwischen den Stundenlöhnen und dem, was die Firma bezahlt, automatisch in die Tasche der Zeitarbeitsunternehmen wandert. Wenn man logisch nachdenkt, weiss man, dass nicht nicht so ist und nicht sein kann. Wenn ich bei einer ZA-Firma arbeite, muss ich mir auch mal ein bisschen Hintergrundwissen aneignen.

In der Regel funktioniert Zeitarbeit in Deutschland auf den Grundlagen der Arbeitnehmerüberlassung. D.h. der Arbeitnehmer wird von der Zeitarbeitsfirma eingestellt und dann gegen eine Entleihgebür an ein anderes Unternehmen verliehen. Die Entleihgebür ist dabei höher als der Bruttolohn des Arbeitnehmers. Die Differenz ist dann der Ertrag der ZAF.In manchen Fällen gibt es andere Regelungen in der die ZAF eine feste Prämie für einen schwer zu findenden Spezialisten bekommt in die die Entleihgebür schon eingerechnet ist.

die firma, an die du ausgeliehen wirst, zahlt an die zeitarbeitsfirma und die zeitarbeitsfirma zahlt dann deinen lohn.

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