Wie lange ist Cannabis im Urin nachweisbar?

5 Antworten

Mußte schon öfters Urinproben abgeben, durch Verdünung mit Wasser hat es immer gut funktioniert, d.h. vor dem Test ca 3-4 liter Wasser trinken , einige mal urinieren und dan abgeben, das gleiche vor dem autofahren falls man vermutlich in eine Kontrole kommen könnte, zusätzlich kann man dan noch creatin zur gelb färbung des urins benutzen, obwohl ich mit "weißem" klarem urin auch noch keine probleme hate. Anfangs hat ich meine zweieifel doch dan hab ich es sicher 15mal machen müßen, und es funktioniert, kein einziges mal Positiv ,obwohl ich teilweise kurz vor dem test gekifft habe !

Einleitende Bemerkung: Freue mich, dass neben dem (scham-)haaresträubenden Unsinn, der mitunter über Cannabis in die Welt posaunt wird, hier zunehmend hilfreiche Links von Teilnehmern gesetzt werden. Dank dafür an AlexGay und an Trilobit. Der Juraforum-Link war gut gemeint, radschlaeger, geht aber an der gestellten Frage vorbei.

Zum Thema: Bei einmaligem Konsum liegt die Nachweisbarkeit wie von Dr. Grotenhermen geschildert bei 3 - 5 Tagen. Allerdings gehe ich davon aus, dass Du die 0,5 g nicht alleine geraucht hast, die Mengenangabe daher ohne Bedeutung ist. Bedenkenlos Auto fahren kannst Du theoretisch bereits nach Ablingen der Wirkung, also nach wenigen Stunden, wenn Du nicht mehr "breit, stoned, high oder fett" bist. Du solltest dann jedoch etwaige Verkehrskontrollen großräumig umfahren. Es gibt interessante Untersuchungen, in denen Cannabiskonsumenten als relativ sichere Autofahrer geschildert werden, weil sie unter dem Einfluss der Substanz vorsichtiger als gewöhnlich fahren und eindeutig weniger Kontrollverlust erleiden als beispielsweise Alkoholkonsumenten, aber wenn das am Verkehr teilnehmende "Cannabiskind" bereits in den (Kontroll-)Brunnen gefallen ist, kann eine solche Argumentation bei den Behörden auch gewaltig nach hinten losgehen. Da es bis dato keine allgemeingültigen Nachweis-Grenzwerte beim Cannabiskonsum gibt für eine Beurteilung "noch fahrtüchtig" bzw "nicht mehr fahrtüchtig", ist das Risiko für einen Führerscheinverlust - insbesondere bei Fahr-Anfängern - sehr hoch. Ich rate also dazu das Auto einige Tage stehen zu lassen, bis die o.g. Abbau-Zeiten vorüber sind. Dies gilt umso mehr in Ballungszentren mit hoher Polizeikontrolldichte und wochenends im Umfeld von Großdiskotheken. Es sollte an dieser Stelle noch angemerkt werden, dass das polizeiliche Checken von illegalen Substanzen ein sehr, sehr einträgliches Geschäft ist. Es werden jährlich Millionen an fälligen Gebühren, an Bußgeldern, an MPU-oder Clean-Nachweis-Kosten umgesetzt. Auto fahrende Cannabiskonsumenten werden somit gegenüber Auto fahrenden Gebrauchern von legalen Medikamenten nicht nur rechtlich ungleich behandelt, sondern sie stellen für die öffentlichen Kassen und für den Erhalt von Arbeitsplätzen sogar eine Art von "Super-Melkkühen" dar. Notorische Skeptiker gehen davon aus, dass bei weiter anhaltender Hetze und noch stärkerer Verfolgung von "Kiffern" sogar (zugebarzte) Fußgänger per Hausarrest von der Verkehrsteilnahme ausgeschlossen werden, damit auch die Ortungssender-Industrie ein gutes Stück vom Geldsegen abbekommt...

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Endlich mal eine professionelle, hilfreiche, ernstgemeinte und sachliche Antwort ohne erhobenen Zeigefinger und beleidigende Worte. Und sachlich völlig korrekt - Glückwunsch!!!

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