Wenn es regnet und zugleich die Sonne scheint...

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>Ein Regenbogen ist nur sichtbar, wenn bei Regen die Sonne scheint. Zusätzlich muß auch die Sonnehöhe weniger als 42° betragen. Falls die Sonne höher steht, befindet sich der Sonnengegenpunkt mehr als 42° unterhalb des Horizontes, so daß der Regenbogen nicht über den Horizont ragt. Bei uns steigt die Sonne im Sommer bis an die 60° hoch. Daher wird man im Sommer um die Mittagszeit nie einen Regenbogen sehen können. Die besten Beobachtungsbedingungen herrschen daher in den Abend- und Morgenstunden, in denen der Regenbogen besonders hoch über dem Horizont steht. In den Wintermonaten steigt die Sonne dagegen nie höher als 42°, so daß den ganzen Tag über ein Regenbogen entstehen kann. Generell kann man sagen, daß der Regenbogen um so höher ist, je tiefer die Sonne steht. Steht die Sonne höher als 42°, ist der Hauptregenbogen nicht mehr sichtbar.< Quelle => http://www.meteoros.de/rainbow/rainbow.htm

nur noch eine zusätzliche erkenntnis!

der regenbogen entsteht erst in unserem auge durch dessen besondere konstruktion.

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in wirklichkeit werden wir in einer gewaltigen menge aus buntem licht gebadet und sehen von dieser lichtmenge lediglich einen schmalen bogen.

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>knusperfrau<

den zweiten regenbogen, den du gesehen hast, nennt man nebenregenbogen (seine farben sind auch gegenläufig angeordnet!
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Es gibt immer einen zweiten, schwächeren Regenbogen, dabei handelt es sich um eine Spiegelung. Genaueres müsste man aber im Internet recherchieren.

Übrigens: Es gibt auch "Nebelbögen" bei Vollmond! Dabei reflektieren die Wassertröpfchen im Nebel das Mondlicht. Allerdings hab ich sowas noch nicht gesehen, und es wird wohl sehr selten vorkommen. Aber schau dir einmal das beeindruckende Bild an:

 - (Wetter, Regenbogen)

boh, wie schön! Danke dir für das wunderschöne Bild und für den Nebelbogen :-)!

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Diese Nebelbögen gibt es öfters und sie sind auch farbig, wenn auch lange nicht so intensiv.

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Der regenbogen ist ein teilweise subjektives Phänomen. Wie kleine Prismen zerlegen die Regentropfen das von der Sonne kommende mehr oder weniger weiße Licht und streuen so farbiges Licht in alle vom Prisma vorgegebenen Richtungen. Da es viele Regentropfen gibt, die oft einen kleinen Unterschied zwischen Einfallswinkel und Ausfallswinkel haben, können auch zwei Personen , die einige Meter von einander entfernt stehen den Regenbogen sehen. Genau genommen sehen diese beiden Personen zwei verschiedene Regenbögen, die aus den Lichtbrechungen jeweils anderer Prismen (Regentropfen) geformt wurden. Auch wenn du den Regenbogen länger beobachtest siehst du eher einen Film mit vielen einander ähnlichen Regenbögen, da die Regentropfen ja nicht still stehen, sondern weiter fallen. Während unsere Filmtechnik aus vielen stehenden Bildern eine Bewegung "vortäuscht" ist es beim Regenbogen genau umgekehrt. Unser Auge sieht etwas statisches das einzig aus beweglichen Komponenten besteht. Das einzig statische in diesem Fall ist unsere Betrachtungsposition und selbst wenn wir uns bewegen, der enge Fokus, den unsere Augen auf ihre Umgebung haben. Wir sehen sowieso nur Licht, das direkt in unsere Augen fällt. Wäre das anders, der Nachthimmel wäre blendend weiß. Und deshalb sehen wir auch nur einen, bzw durch manchmal auftretende optische Effekte zwei Regenbögen übereinander. Ein ähnliches Phänomen sind die sogenannten Nebensonnen, die ebenfalls nur bei tief stehender Sonne auftreten. Durch Prismeneffekte kleiner Wolken, so die Wissenschaft, hat die Sonne plötzlich links und rechts verwaschene und schwächer strahlende Nachbarn.

Bei einer solchen Wetterlage, musst Du die Sonne "im Rücken" haben, damit Du den Regenbogen sehen kannst.

regenbogen sieht man nur wenn zwischen sonne und dir regen ist ... dadurch werden die lichtstrahlen gebrochen und ein wunderschöner bogen entsteht