Nun, ich habe solch ein Verhalten noch nirgendwo beobachtet, kann aber vielleicht ein paar Vermutungen äußern. Die Hunde mit denen ich im allgemeinen zu tun habe, sind sehr kommunikativ. Das heißt sie finden immer einen Weg, mir etwas mit zu teilen. Meine erste Vermutung wäre, dass dein Hund dir damit sagt: Das ist mein Futter, ich finde es gut, dass das da ist und ich fresse es auch. Also der Besitzanspruch zusammen mit der Rollenverteilung, einem Dankeschön und der Aussage, dass alles in Ordnung ist. Habt ihr denn ansonsten eine Art Begrüßungsritual? Hunde können so etwas entwickeln. Wenn der Hund von dir oder anderen Mitbewohnern nicht begrüßt wird, sondern außer Acht gelassen, dann kann es auch sein Hinweis sein, dass er da ist und sich als Rudel-, bzw. Familienmitglied empfindet. Die Kommunikation Hund -Mensch entwickelt sich um so besser, je früher sie geübt und angewandt wird. Hunde können aber auch durch selbstständig"erfundene" Verhaltensweisen kommunizieren. Sie kommunizieren aktiv.

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Da musst du jetzt aber die Definitionen erst mal rausrücken bevor jemand mit dieser Frage etwas anfangen kann. ich bin auf dem Dorf groß geworden, lebe seit Jahren in der Stadt und mein Viertel, das doch eher Multikulti ist, wird von rechtslastigen Menschen als Ghetto bezeichnet. Trotzdem kann man hier leben und wenn dann mal wer mit einer Waffe irgendwo auftaucht dann ist es jemand von auswärts. Ich würde aber, wenn ich mir das leisten könnte, am liebsten aufs Land ziehen und dort als Selbstversorger leben. Als was würdest du mich denn jetzt bezeichnen?

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Ich denke dass Wettkampf nicht unbedingt negativ sein muss, aber er stärkt eben vor allem die Eigenschaften die du in einer Konkurrenzsituation benötigst.
Mag auch sein, dass er das Zielbewusstsein in dir stärkt, was aber bei einseitiger Befürwortung auf der Strecke bleibt, ist die Fähigkeit zur Kooperation, teils auch die Teamfähigkeit. Konkurrenzsituationen werden oft zum Selbstläufer, egal ob es die "Härte" im Sport ist, oder der in der 3. Generation immer noch laufende Nachbarschaftsstreit. Wettkampf trainiert uns für solche Situationen und wenn Wettkampf das einzige ist, was wir an Sozialverhalten lernen, werden wir über kurz oder lang ziemlich einsam werden.

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Nun, das kommt immer auf den Betrachter an. Schließlich gibt es noch keine abschließende Definition für "Mann". es gibt viele solche Definitionen, die nebeneinander benutzt werden. Das reicht vom Monster Mann bis zum "guten (Gott) Vater", von der Bestie über den Blockwart bis zur "Memme".
Definitionen für Menschengruppen sind schlicht sehr ungenau. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Männer gibt, die, falls sie dort überhaupt etwas lernen können, in einem SozPäd Studium ihren Horizont gewaltig erweitern können. Andere werden das wohl für unmännlich halten, wobei man sich schon fragen muss was daran unmännlich sein soll. Ich weiß nicht ob du für dich selbst, eine Freund oder nutr allgemein fragst, aber ich würde tatsächlich versuchen, jeden Menschen, den ich treffe, das bezieht auch mich selbst ein, zunächst einmal so zu nehmen wie er ist.
sobald ich einen anderen Menschen in Kategorien einteile kann ich nicht mehr von ihm lernen und er nicht mehr von mir. Natürlich ist das "in eine Schublade stecken" heute weit verbreitet, da wir nicht nur draußen, sondern auch im Internet quasi tausende von Menschen treffen, für die wir keine Zeit haben um sie wirklich kennen zu lernen. Allerdings verhindert die Kategorisierung von Menschen ein wirkliches Kennenlernen. Letztlich kennst du niemanden wirklich, nicht einmal dich selbst.
Und wenn du Soz Päd studieren willst, dann tu das einfach. Wenn du herumfragst bekommst du jede Antwort die du willst, egal was du willst. Das bringt dich nicht weiter. Du wirst herausfinden müssen was du willst.

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Als Superstar wird man meist nicht geboren und ein junger Mensch muss sich erst finden, dann einen konsequenten Weg gehen und damit auch noch eine Menge Erfolg haben wenn er ein Superstar sein will. Das dauert. Und so gibt es die meisten Superstars um die 30, was deine Zahlen ja auch belegen. Gib den Superstars von morgen etwas Zeit.

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Hallo Schoolboy,
ich denke es macht nicht viel Sinn eine Artikulationsweise überall anzuwenden. Es gibt viele hochintelligente Menschen die aber wenig Einfühlungsvermögen in eine Situation haben. Wenn bei einer Freundin etwa ein lieber Verwandter gestorben ist und sie trauert und du kommst dann mit einer intellektuellen Diskussion über den Tod, geht das wahrscheinlich ins Auge. Andererseits hast du richtig beobachtet, dass trainierte Redner zwar allgemeinverständlich sprechen, aber oft Fremdwörter wie Klunker in ihre Rede einwerfen und diese , als ein Begriff gesetzt, dann verwenden um ihren Redezweck zu erreichen. Das Konzept funktioniert bei einer Trauerrede oder in der Politik. Bei letzterer erweckt man mit dieser Mischung folgendes Bild von sich selbst: Gebildet aber volksnah, Fähig komplizierte Sachen (Fremdwort!) einfach und auf deutsch zu erklären, also sympathisch und nicht abgehoben. In einer Trauerrede wird man auch nicht sagen das der Verstorbene mit jedem Krach anfing, sondern eher andeuten, dass sein Leben ein Kampf war. Das wird und kann in mehr als einem Sinn verstanden werden. Es gibt also neben der dir geläufigen, "gewachsenen" Sprechweise noch viele andere, die entweder beruflich oder schulisch geprägt wurden. Auch das Lernen von Fremdsprachen führt manchmal zur Übernahme von Fremdwörtern oder Satzkonstruktionen, weil sie viel einfacher als im Deutschen, einen komplexen Zusammenhang benennen. Einer meiner Grundsätze ist, dass jede Sprache auch eine bestimmte Art zu denken darstellt. Schließlich strukturiert die Sprache das Denken. Nur deshalb funktioniert Sprache auch, weil sie der wichtigste Weg ist, Gedanken zwischen Menschen zu übertragen. Ich hatte mal eine Arbeit, bei der ich ständig zwischen Deutsch, Englisch und Französisch wechseln musste, was zur Folge hatte, dass ich teilweise in den anderen Sprachen dachte, weil bestimmte Gedanken z.B. in Französisch viel einfacher auszudrücken waren. Englisch erschien mir wie eine Sprache die auf "Verhandlungen" spezialisiert wurde und komplexe Zusammenhänge gut vereinfacht darstellen kann. Französisch wurde einerseits zu eine Wissenschaftssprache par excellence entwickelt, andererseits war es aber mehrere Hundert Jahre lang die internationale politische Sprache. Ein Konsul oder Botschafter musste Französisch wie seine Muttersprache beherrschen. Heute verschwimmen die Sprachbilder sehr. Von Deutsch als Wissenschaftssprache ist fast nichts mehr übrig geblieben. Spätestens seit dem 2. Weltkrieg spielt Deutsch als internationale Wissenschaftssprache keine Rolle mehr. Natürlich spielt die innovationsfeindliche deutsche Industrie als Auftraggeber der Wissenschaft dabei ebenfalls eine Rolle. dafür bekommen wir durch Zuwanderung jede Menge neue Impulse, falls wir den sprachlichen Neuschöpfungen die zu erwarten sind, positiv gegenüber stehen. Du siehst, Sprache ist keine statische Angelegenheit, sondern wandelt sich entsprechend der Bedürfnisse. Als Beispiel könntest du den Simplicissimus in der Originalsprache zu lesen versuchen. Das kann man verstehen, ist einem aber wegen der für uns seltsamen Schwerpunkte der Sprache oft zuwider. Nachdem die Renaissancesprache von Shakespeare, von den deutschen Klassikern ins Deutsche übersetzt, der deutschen Sprache aus dem Schwulst des Barock geholfen haben und nur wenige Jahrzehnte später ein Hochdeutsch als gemeinsame Offizialsprache der Länder des deutschen Bundes eingeführt wurde, startete in Deutschland eine kulturelle Blüte, die zu vermehrter Konzentration auf Bildung führte und damit auch die Grundlage einer weltweiten Spitzenposition in der Wissenschaft schuf. Damals war es nicht nur für amerikanische Forscher wichtig, Deutsch zu lernen. Von dieser Spitzenposition gibt es heute aus diversen Gründen nur noch traurige Reste.

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Wenn ich keine Lust hätte, wären mir bestimmt auch Gründe eingefallen warum. Schließlich gibt es ja Gründe für das keine Lust haben. Diese müssen ja nicht in der Freundin begründet sein, sondern sind wahrscheinlich eher deine Gründe. Müde, krank, oder viel Stress woanders, so dass du dich auf euer Treffen gar nicht freuen könntest etc. Man muss nicht lügen um abzulehnen und ein Grund der deiner Freundin einleuchtet, wird auch nicht zu einem Zerwürfnis zwischen euch führen. Es gibt auch Menschen die einen alternativen Vorschlag machen, etwa eine Woche später , dafür eine gute Aktion, gemeinsam irgendwo hin fahren etc.

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Spaß wäre etwas, worüber du auch lachen kannst. Wenn es für ihn Spaß bedeutet, ist er schlicht pervers. Wahrscheinlich ist es aber eher eine Schutzbehauptung, weil er sich nicht eingesteht, dass er mit seinen Aggressionen nicht umgehen kann.
Trennung wäre für dich wahrscheinlich hart, aber zusammenbleiben könnte härter werden und zwar nicht nur für dich, sondern auch für euer Kind.

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Hallo Kessko,
es gibt in unserer Gesellschaft ein Ideal das weit über "Schönheitsideale" hinaus geht.
Wenn Du dir Werbeplakate, -sendungen oder auch Telenovelas anguckst, wer sind dann immer die Guten? "Gut" aussehende Menschen mit langen Nasen. Knubbelnase gilt schon als doof, auch wenn man ansonsten dem Ideal entspricht.
In der Kolonialzeit haben die Chinesen die Europäer als Langnasen bezeichnet, nicht weil es in Europa keine Knubbelnasen gäbe, sonder weil hierzulande Menschen mit langen Nasen Führungsqualitäten unterstellt wird, was die Chinesen daran erkannten, wer ihre Gesprächsführer, also die Expeditionsführer waren. Da ich selbst auch nicht gerade dünn bin, ist es mir in Afrika immer wieder einmal passiert, dass ein lächelndes kleines Kind zu mir kam und meinen Bauch gestreichelt hat. Dort ist ein dicker Bauch noch ein Zeichen für Glück und Wohlstand. Unser Ideal ist eher das des hungrigen, gierigen Kriegers. Und das wird natürlich in der Werbung kolportiert, deshalb rennen pummelige Jungs in Muckibuden und deshalb entwickeln viele "Langnasen" eine gewisse Arroganz, die Ihnen von anderen Langnasen als Führungsqualität bescheinigt wird. Das afrikanische Beispiel zeigt aber, dass solche Ideale, bzw Vorurteile gesellschaftlich geformt werden und gerade in einer Gesellschaft, die sich einige Jahre mit den Gedanken an Herrenmenschentum und Arierunfug befasst hat, sind solche Vorurteile für alle Betroffenen Schicksale, die sie in Rollen drängen die sie eigentlich gar nicht haben wollen. So entstehen Gesellschaften, in denen niemand glücklich sein kann.

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Innere Probleme spürst Du. Wenn du sie nicht spürst, hast du wahrscheinlich keine, oder sie sind in deinem Leben noch nicht "lösungsreif". Egal ob mit oder ohne Sex.

Menschen reifen, wachsen altern und entwickeln bestimmte Aspekte ihres Menschseins nicht "automatisch", sondern dann, wenn die Gelegenheit dazu da ist.
Diese muss sowohl seelisch, als auch körperlich vorhanden sein und auch das soziale Umfeld muss stimmen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Menschen, die eine üble Erziehung über sich ergehen lassen mussten, beim Thema Sex nur an Leid und Fremdbestimmung denken und wenn dann noch von außen die Forderung kommt diese Menschen müssten Sex haben weil sie sonst nicht glücklich sein könnten, oder anderweitig nicht perfekt wären, stehen diese Menschen unter dem Druck, Sex haben zu müssen, obwohl er mit so viel schlechten Gefühlen belastet ist. Deine Frage lässt sich nicht allgemein und für jedes Individuum beantworten. Wir alle erleben die Welt anders. Und dieses anders erleben nimmt im Lauf unseres Lebens zu, da unsere Erlebnisse uns prägen. Dagegen an zu arbeiten ist verdammt mühsam. Besser ist wenn Du dich auf die Dinge konzentrierst die du kannst und magst, sie verbesserst, so dass du damit eine (psychologische, eventuell auch finanzielle) Lebensgrundlage geschaffen hast. Wenn Du etwas intensiv betreibst, förderst und weiter entwickelst, stößt du beinahe automatisch auf Menschen, die ähnliche Interessen, Neigungen und Lebensansichten haben. Wenn nach einer verkorksten Kindheit dann überhaupt noch Sex eine positive Rolle in deinem Leben spielt, dann vielleicht in einem Umfeld von Menschen, die ähnlich ticken wie du. Sex unter Druck ist zumindest für den unterdrückten Partner meist keiner.

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Nein. Mit 24 Jahren hast Du ein rechnerisches Fünftel der von den Wissenschaftlern für menschenmöglich gehaltenen Lebenszeit schon "verbraucht".
Und ja, es gibt Menschen die sind mit 30 so alt, dass ihr schon vorbei sein könnte.
Lebensjahre sind nicht das was ein Leben reich und schön macht.
Geld ist ist es auch nicht unbedingt. Auch ein Haufen Freunde macht nicht immer Lebensqualität aus. Wesentlich ist, dass du in und mit deinem Leben etwas tust, das dich weiter bringt. So lange wir lernen, wachsen wir auch. Und wenn wir uns unsere Lernfelder selbst aus suchen, nach unseren Interessen und Bedürfnissen, lernen wir auch gerne. Und damit wird unser Leben auch interessant und abwechslungsreich.

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Vielleicht gibt es eine Menge Kommenta-Toren, die mit Menstruation selbst nichts zu tun haben und diese nicht mit einem "praktischen Ansatz" betrachten, sondern von den diversen Tabus, die immer noch in vielen Gehirnen herum schweben alarmiert, sehr aufgeregt sehr praxisfremde Ideen dazu äußern müssen.

Ich denke, dass man die Entscheidung zu diesem Thema den Betroffenen überlassen sollte, da diese damit am meisten Erfahrung haben sollten. ich zumindest möchte keiner Frau vorschreiben, wie sie ihre Menstruation handhabt.

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Ja

So etwas lässt sich kaum vermeiden, da wir zum einen nicht in unser Gegenüber u7nd dieses auch nicht in uns hineinsehen können. Etwas anderes sind bewusste und/oder gezielte Verletzungen.

Mobbing ist oft nur halbbewusst, aber durchaus gezielt. Egal welche Art Verletzung, die Betroffenen fühlen sich nicht gut. Vor kurzem habe ich auf einer Party ein "geniales" Missverständnis produziert und mir damit den Gastgeber, sowie seine Freunde offenbar zum Feind gemacht. Meine Versuche dieses Missverständnis aufzulösen wurden durchwegs ignoriert. Schade, eigentlich mag ich diesen Menschen sehr gerne.

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Leber ist einfach gesagt, es kann auch eine Gallenkolik sein etc... auf jeden Fall bedeutet das zum Arzt gehen und abklären lassen, schon allein um den blöden Gedanken aus dem Kopf zu kriegen. Und den Witzbold mit dem "Vorschlag" Darmkrebs ignorieren.

Rechts in der Bauchhöhle befinden sich Leber, Gallenblase, der 12-Fingerdarm = der Anfang des Dünndarms mit den "Eingängen" von der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Ansonsten natürlich eine Teil des Dünn und des Dickdarms und der Blinddarm. da solcher Schmerzen zumindest theoretisch auch von der Wirbelsäule her "ausstrahlen" können wären auch pubertätsbedingte Wachstumsasymmetrien möglich, also dass Teile des Körpers sich schneller umbauen als andere. Also ein weites Feld für Unkenrufe, für vielleicht eher harmlose Ursachen. Wenn es dich beschäftigt, geh zu Fachleuten, = Ärzte und lass das abklären. Dann kann man wenn nötig etwas tun, oder dich beruhigen.

Und damit wäre das Thema durch.

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Die vorigen Antworten beantworten deine Frage, da kann ich auch nichts hinzufügen. Ich finde aber, dass das eine gute Frage war. Wie so vieles in unserer Welt ist auch das Leben (auf der Erde) theoretisch unendlich. Wie die Praxis aussieht, ist es das wohl nicht unbedingt.

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Das ist jetzt gar nicht so einfach. Nach allem, was du schreibst, wärst du gar nicht in der Lage cool zu bleiben, großmäulig oder überlegen zu reagieren.

Vielleicht ist es eine Möglichkeit auf solch idiotische Anwürfe mit Fragen zu antworten. Ignorieren geht ja anscheinend nicht mehr. Was du brauchst, scheint eine gehörige Portion Resilienz zu sein. Resilienz bedeutet, dass du dein Ding machst, egal was die anderen dazu sagen. Natürlich setzt das voraus, dass du "dein" Ding hast, also weißt was du willst, wen du willst und wer dir am Arsch vorbei geht. Unterscheide zwischen Freunden und anderen. Du wirst es niemals allen recht machen können und es besteht auch keine Verpflichtung, dich so zu verhalten, dass jeder dich mag. Und wie du schon erfahren hast klappt das ja auch nicht.

Verabschiede dich von der Idee, dass das Leben ein Ponyhof ist und suche gezielt nach Menschen die du zu Freunden haben willst und versuche das Gequatsche von Leuten die für dich nicht maßgeblich sind, zu ignorieren. Sei kein Blümchen das gepflückt oder zertrampelt wird, sondern suche dir deine Freunde aus und lass die Dummschwätzer dabei außen vor. Es mag für dich in deiner Situation schwer begreiflich sein, dass dieser Mob, der eine Schwäche an dir gefunden hat und wie ein Haufen Hühner in der Wunde rumpickt auch eher mit der Intelligenz von Hühnern arbeitet, selbst wenn sie das eigentlich besser könnten. Du bist offensichtlich sehr sensibel. Das ist in deiner Situation von Nachteil, allerdings ist es auch ein Gabe die genau das widerliche Verhalten deiner "Follower" bei dir verhindert. Und damit gehörst du nicht unbedingt zum grölenden Mob, sondern bist etwas besonderes.

Das solltest du sehen, und nicht den Mist mit dem dich deine "Kameraden" bewerfen.

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Egal wo du hingehst, du nimmst diese Erinnerungen mit. Vor sich selbst kann man nicht weglaufen. Also solltest du vielleicht als Neuanfang erst einmal sehen, was dein Anteil an deiner dunklen Situation ist und diesen für dich, wenn es dir nötig erscheint auch mit Hilfe anderer, klären. Das ist der erste Schritt zu einem Neuanfang. Und ob dieser unbedingt mit einem Ortswechsel einhergehen muss ist nicht sicher.

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Das hat bestimmt mit einem tradierten Rollenbild zu tun. Allerdings gab es immer wieder Frauen, die sich ebenfalls und oft auch prägend in diesen Fachgebieten getummelt haben. Für die Wissenschaft fällt mir spontan Marie Curie ein, die Medizin wurde in früheren Zeiten hauptsächlich von Frauen gehandhabt, bevor die Kirche im Verbund mit einigen Universitätskoryphäen eine sprichwörtliche Hexenjagd gegen Kräuterweiber, Gesundbeter und andere Heilerinnen (wobei auch einige männliche traditionelle Heiler betroffen waren) anzettelten. Dass sich diese Hexenjagd bis ins 18. Jahrhundert halten konnte, lag auch daran, dass das Vermögen der Verurteilten eingezogen und unter dem Denunzianten, der Kirche und der weltlichen Obrigkeit aufgeteilt wurde. Am Ende dieses Massakers war die Medizin in männlicher, universitär organisierter Hand und Frauen machten nur noch Hilfsarbeiten.
Im frühen Mittelalter gab es auch schon den "Hightec-Beruf" des Müllers, den auch Frauen ausübten. Damals war die Müllerin nicht die Ehefrau des Müllers, sondern hatte das Geschäft samt der Technik auf eigenes Risiko und eigenen Verdienst.
Wenn du z.B. an Elisabeth von Thüringen oder andere heilkundige Frauen denkst, die zwar aus dem Adel stammten, sich aber nicht in snobistischem Chauvinismus badeten, sondern der Not ihrer Untertanen etwas entgegen setzten. Solche Frauen wurden, wenn adlig, oft heilig gesprochen und so von der Kirche vereinnahmt. Arme Frauen hingegen hatten diese Möglichkeit im Gedächtnis des Volkes weiter zu leben nicht und wurden vergessen. Der Mann war Sieger dieser Auseinandersetzung der Geschlechter, aber bestimmt kein Gewinner. Denn eine Gesellschaft in der eine Gruppe die andere unterdrückt, kann nie so produktiv, brillant und fortschrittlich sein wie eine Gesellschaft die allen ihren Mitgliedern die Möglichkeit zur Entfaltung gibt.

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Nun es ist bestimmt ein Reflex. Als ich in Köln wohnte und viel U-Bahn fuhr konnte ich immer wieder beobachten, wenn so ein selbstbewusster Dreikäsehoch auf dem Schoß seiner Mami saß und sein Lächeln in die Runde verschenkte, da gingen den drumherum sitzenden Rentnern und Rentnerinnen, den anderen Mamis und auch meiner Wenigkeit die Herzen auf. Alle lächelten nicht nur, sondern begannen sich zu unterhalten, hatten in ihren grauen Alltag eine unerwartete Portion (Lebens-)Freude bekommen.
Alt zu Jung ist nie eine Einbahnstraße, wichtige Dinge wie Lebensfreude und Hoffnung können Kinder eben viel besser als Erwachsene vermitteln.

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