Welpen im Laufstall?

8 Antworten

Deine Freunde brauchen keinen Laufstall - sondern Liebe und vor allem Zeit für die Welpenerziehung!

In 2 Wochen wird kein junger Hund zuverlässig stubenrein, wenn nicht auch anschließend, über die nächsten Wochen und Monate jemand da ist, der immer reagieren kann, wenn der Kleine sich meldet.

Ein Welpe kann überhaupt noch keine 5 Std. aushalten - das gibt die körperliche Entwicklung noch gar nicht her.

Und so einen vollgekoteten, vollgepinkelten Laufstall, wo der Hund dann auch noch ständig überall durchgetapst ist und selbst dann ganz voll ist, sauberzumachen - Herzlichen Glückwunsch. Da kommt Freude auf - das macht man genau 3mal und dann wird der Hund abgegeben.

Außerdem lernt es der junge Hund so NIEMALS, stubenrein zu werden. Er lernt nur: prima, ich kann in dem Raum, in den ich mich befinde, ständig und immer und überall Pipi machen und häufeln. Das wird sich das ganze Leben dann nicht mehr ändern.


Was soll er denn lernen, wenn man ihn dort einsperrt? Da kann er ja nichts anderes tun als in die Wohnung/ins Haus zu machen. Wie soll er da bitte lernen, dass er seine Geschäfte draußen erledigen soll, wenn er kaum raus kommt obwohl er oft müsste?

Zu deiner ersten Frage: je nachdem wie alt der Hund ist, ist ein Laufstall nicht schlecht. Mir scheint allerdings, als würden deine Freunde ihn zweckentfremden. Wenn man den Welpen kurz oder auch etwas länger allein lässt, ist ein Laufstall praktisch: der Vierbeiner pinkelt nicht die Wohnung voll, macht nichts kaputt, verletzt sich nicht (ich sage nur: wedelnder Schwanz in Steckdose). Doch warum das Tier dort einsperren, wenn man zuhause ist? Was soll das bringen? Einen erwachsenen Hund sperrt man auch nicht den ganzenTag in ein separates Zimmer.

Zu deiner zweiten Frage: Zu diesem Zweck habe ich nie einen Laufstall verwendet und würde es weiterhin nicht tun. Der Hund soll lernen, dass die Menschen seine Bedürfnisse wahrnehmen, ohne dass er jaulen muss o.Ä., und diese auch befriedigen (in diesem Falle mit ihm rausgehen und ihm damit gleich zeigen, dass er zum Geschäft-machen rausgeht!!!). Der Mensch wiederum soll lernen, die Bedürfnisse des Hundes zu erkennen und zu befriedigen (im angemessenen Rahmen, versteht sich). Der Laufstall darf nicht die Aufgabe eines Katzenklos für Hunde erfüllen. Dass man mit Hunden rausgeht, damit sie ihre Geschäfte erledigen, dürfte allgemein bekannt sein. Das sollten sowohl Mensch und Hund schleunigst lernen.

LG, Kuzu

Mein Hund wurde für die erste Nächte in einem Laufstall vor meinem Bett untergebracht (Auslaufgehege von den Meerschweinchen), warum auch nicht. Damit habe ich ihren Bewegungsradius eingeschränkt und da sie sich melden, wenn sie müssen, wacht man auf und kann sie raus bringen.

Natürlich kommt der Hund da nur bei Nacht rein und auch nur, bis er zuverlässig anschlägt. Meine habe ich nach einer Woche zu meiner Tochter ins Zimmer gegeben, weil sie sich da dann auch schon gemeldet hat.

In der anderen Zeit (tagsüber) braucht der Hund nicht im Laufstall zu sein, das wäre nicht richtig, da hat man ja eh die ganze Zeit ein Auge auf dem Hund.

Was möchtest Du wissen?