Welches mineralfutter bekommt dein Pferd/würdest du es empfehlen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mein Mineralfutter würde ich natürlich empfehlen, sonst wäre es ja purer Unsinn, es zu füttern. Oft sind Produktempfehlungen im Internet sehr verpönt, aber ich möchte auch gar nicht zu sehr auf das Produkt eingehen als viel mehr auf Eigenschaften:

Wichtig beim Mineralfutter sind zwei Eigenschaften:

1) Es sind organische Verbindungen zugegeben, nicht so viele anorganische. Das macht es teuer, aber eben auch verwertbar. Was hilft es mir, eines mit anorganischen Verbindungen zum halben Tagesdosispreis zu bekommen, wenn es nur 1/5 so gut aufgenommen werden kann? Im Endeffekt spare ich dann nicht.

2) Das Ca-P-Verhältnis muss passen, es ist entscheidend dafür, wie das Zeug verstoffwechselt wird. Man sagt, beim Pferd wären 1:1 bis 3:1 gut, wobei bei 1,2:1 der optimale Wert liegt. Das betrifft aber die komplette Tagesration und je nach Boden, auf dem das Zeug wächst und Fütterungsmenge können Heu und Hafer das auch verschieben. Grade Hafer hat eine Menge Phosphor, weshalb Pferde, die aufgrund ihres Stoffwechsels oder ihrer Leistung überhaupt oder mehr Kraftfutter bekommen, ein Mineralfutter brauchen, das definitiv nicht zu phosphorlastig ist.

Beides erfüllt weiß ich von den Mineralfuttern von Iwest, Dr. Weyrauch, Natural Horse Care. In einem Vortrag an der Uni wurde mal gemeinsam überlegt, dass wohl rund 5 Produkte am Markt sind, die ein günstiges Ca-Ph-Verhältnis haben.

Näher kenne ich vor allem die Iwest-Produkte, weil unsere Pferde einfach gut damit klar kommen und die anderen auch nicht bei einem günstigeren Tagesdosispreis liegen. Das Magnostable wird nicht von allen Pferden so gut gefressen (unsere beiden nehmen es beispielsweise nicht gut an). Es ist das Freizeit-Ruhe-Mineralfutter, sagt man. Das Magnolythe ist mehr auf Sportpferde "getrimmt", enthält noch Aminosäuren, Elektrolyte und eine andere Zusammensetzung an Spurenelementen und Vitaminen. Letztendlich füttere ich den Freizeitpferden Magnolythe und merke, dass die Zusammensetzung auch dem alternden Pferd gut tut, es bewegt sich gern und gut damit und somit hilft mir das Mineralfutter, mein Pferd fit zu halten. Es ist das erste Mineralfutter, mit dem mein Wallach vernünftige Leberwerte hat, weshalb ich auch den Preis zahle, der mich nicht grade zu großem Jubel veranlasst. Andererseits muss ich von dem 30 bis 40 Gramm am Tag geben, von anderem musste ich 120 bis 150 Gramm am Tag geben, der Tagespreis ist also im Endeffekt schon wieder derselbe.

Meine (13 Jahre, wird leicht gearbeitet, robust gehalten) bekommt das Micro Kräuter Mineral von Lexa und im Fellwechsel bekommt sie Leinöl dazu. Die schreiben auf Anfrage auch eine kostenlose Fütterungsempfehlung. Ich bin damit soweit ganz zufrieden. :)

Um Dir weiter helfen zu können, wäre es allerdings hilfreich, zu wissen, wie Dein Pferd gehalten und gearbeitet wird, wie alt es ist, wie es um die Gesundheit steht und so weiter. :)

Abgesehen von dem MiFu - wieso Öl? Ein Pferd kann nur sehr geringe Mengen an Öl verdauen, weil es keine Gallenblase hat.

Diese geringen Mengen sind für gewöhnlich schon im täglichen Futter (Heu, Stroh, ggf Hafer) enthalten.

Der Überschuss wird über die Haut ausgeschieden, was zu diesem Speckschwartenfell führt. Das ist also nur Belastung für den Organismus. 

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@LyciaKarma

Im Fellwechsel brauchen viele Pferde mehr Energie als sonst. Leinöl ist ein guter Energielieferant und reich an vielen ungesättigten Fettsäuren, die sich durchaus positiv auf den Organismus auswirken. Als Kur ist es also oftmals sinnvoll. Natürlich muss die Dosierung individuell auf das jeweilige Pferd (Fütterung, Leistung ect.) abgestimmt werden. Eine Überdosierung kann sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken und führt zudem zu Verdauungsproblemen. Allerdings ist Leinöl im Gegensatz zu einigen anderen Ölen gut verträglich. Meine bekommt, wie gesagt, während des Fellwechsels, täglich einen EL davon in ihr Mineralfutter und damit kommt sie sehr gut zurecht. Ohne das Öl wurde ihr Fell im Fellwechsel eher glanzlos, sie wirkte müde und schlapp.

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@LyciaKarma

Soweit ich lesen konnte, habe ich nur gesehen, woran es liegt, dass das Pferd wieder glänzt. Aber vielleicht hab ich was übersehen.

Auf jeden Fall habe ich von der Ölfütterung bisher nur Gutes gehört, aber der Artikel gibt ja schon zu denken. Hast Du vielleicht noch weitere Seiten, die noch mehr Auskunft geben parat? Ich finde nur die positiven Aspekte, wenn ich das Thema google. 

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Meiner (7 Jahre, normalerweise täglich gearbeitet, Offenstall) bekommt ab und zu das Iwest Magnostable. 

Kann ich sehr empfehlen. Iwest und Weyrauch sind meines Wissen die einzigen Marken, die wirklich gesundes und sinnvolles Mineralfutter herstellen. 

Derby spielt durchaus in der gleichen Liga.

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