Wie setzt man denn da die Schenkelhilfe? Je nachdem, was ich vom Pferd möchte, trete ich satt zentriert oder mit ein bisschen Innen- oder Außentendenz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Pferd da viel Unterschied spürt, wenn ich im Bügel nicht umlasten kann. Klar, beim entlasten wird der Bügelriemen lockerer. Das geht mit Magnet schon so weit und beim zentriert eintreten spannt er sich also, dass die Wade dran ist.

Aber wenn ich nur satter begleiten möchte, trete ich eher außen - der Bügelriemen zieht mich also in die Mitte und meine Außenlast verpufft.

Möchte ich meine Wade wirklich gespannt ans Pferd bringen und nicht so weich wie beim Außentritt, trete ich vermehrt innen - der Bügelriemen zieht mich in die Mitte und meine Innenlast verpufft wieder.

Kann ich den Fuß heben und gezielt innen/außen lasten, so bekomme ich unterschiedliche Wadenspannung hin. Kann ich nicht umlasten, weil mich der Magnet an der Trittfläche hält, diese aber am Riemen hängt und der somit einen Teil meiner Einwirkung "dämpft", werden die Hilfen damit schwammiger. Ergo kann ich gerade einem ungeübteren Reiter noch weniger den Unterschied erklären.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Ingrid Klimke trotzdem noch klar mit dem Schenkel agieren kann, aber für mich wäre das sicher nicht geeignet.

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schlechter Leberwert beim Pferd?

Meine 22j. Stute war in den letzten vier Wochen auffällig faul. Zuerst habe ich mir nichts dabei gedacht: Fellwechsel, dickes Fell, warmes Wetter, ständiger WEtterwechsel....Das Pferd sah ja auch ganz proper aus. Kein Lahmen, kein Koliken, kein Husten, kam gut durch den Fellwechsel, fraß gut, schwitzte nicht....

ABER es fing doch an, mich immer mehr zu beunruhigen. Sie schlich dahin wie ein 500 j. Kaltblüter, dabei ist sie eine Vollbutaraberin. Ich bin darum fast überwiegend Schritt geritten. Und der war SEHR langsam. Und ich habe jetzt, als es einfach nicht besser wurde, die TÄ gerufen.

Sie tippte auf die Leber, da auch das Weiße im Auge, Sklera nennt man das, glaube ich, leicht gelblich war. Jedenfalls ließ ich ein großes Blutbild machen. Alle WErte sind gut, nur die Leberwerte sind besch....
Meine Stute wird nun mit einem Lebermittel behandelt. Hepatok-P In drei Monaten wird dann eine Wiederholung der Blutuntersuchung durchgeführt. Leider habe ich bei Googlen das Mittel nicht gefunden.

Ich habe Null Ahnung, woran es liegen kann. Schimmel im Heu/Stroh kann es nicht sein, da die Pferde noch 24/7 auf der Weide sind und kein Heu/Stroh bekommen. Giftpflanzen auf der Weide wären uns aufgefallen, da bei uns die Weiden zweimal am Tag gründlich abgeäppelt werden. Sollte mal ein JKK zu sehen sein, wird das sofort entfernt. Sie fressen es aber eh nicht. Außerdem müssten dann alle Pferde bei uns Vergiftungserscheinungen haben. Haben sie aber nicht. Ahorn et.. gibt es nicht rund um die Weiden. Wanderer können die Pferde nicht erreichen. Medikamente hat mein Pferd seit fast drei Jahren nicht bekommen. Futtereimer sind alle lebensmittelecht.
Seufz...

Ich reite mein Pferd ca 5 mal die Woche. Seitdem es so dahinschneckte, aber nur noch Tata. Etwas Trab, fast keinen Galopp, fast nur Schritt.

Meint ihr, ich kann das so weiter machen? Oder soll ich sie "stehen" lassen? Bewegung hat sie eigentlich genug auf der großen Weide. Noch! In ca 3 Wochen werden wir die Weide dann wohl schließen. Dann sind die Pferde auf den großen Winterpaddocks und bekommen Heu. (Nicht von heute auf morgen. Sie werden auf Heu umgestellt).
Eigentlich würde ich sie schon noch ganz gerne jeweils 1 Stündchen spazierenreiten, schon, weil der Hund mitgeht und dadurch Bewegung bekommt.

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Mäßige Bewegung dürfte schon nicht verkehrt sein.

Ich würde generell immer auch bei Weidehaltung Raufutter anbieten. Die Lehrmeinung, dass Pferde IMMER Raufutter brauchen hat sich zumindest von 1970 bis heute nicht verändert. Raufutter ist immer die Basis und Kraft- und Saftfutter die Ergänzung. Wenn man eine gute Raufe hat, die es vor Vernässen schützt, dann ist auch egal, wenn die Pferde kaum davon fressen. Aber sie haben dann eben die Möglichkeit, wenn sie spüren, dass sie welches brauchen. Bei uns haben sie rund um die Uhr die freie Wahl, ob sie auf die Koppel gehen wollen - das Durchschnittspferd ist in 24 Stunden 4 Stunden auf der Weide und ansonsten am Heu. Mein Wallach hatte beim Vorbesitzer reine Weidehaltung und bei Kauf Leberwerte, dass der Tierarzt sehr verwundert war, dass das Pferd recht munter gelebt hat damit. Das hatte er danach nie mehr wieder. Da dort ansonsten auch kein Pferd krank war, schätze ich, der hat die reine Saftfutterfütterung einfach weniger leicht weggesteckt als andere. Selbst trockenes Herbstgras ist Saftfutter vom Inhalt her. Es kann, muss aber nicht die Ursache sein.

Was Du jetzt machen könntest zur Optimierung: mal eine umfangreiche Kotanalyse machen lassen von einem wirklich top spezialisierten Labor. Die Standard-Tierarztlabore haben zwar oft auch einige der Verfahren im Angebot, aber da bekommst die Auswertung nicht mit so extrem tiefem Spezialistenwissen belegt. Ich hätte da ein Labor einer Biologin in München im Kopf (Paradocs), weil die eben einfach seit vielen Jahren mit diesen Themen befasst ist, auch an der LMU war. Wenn Du da anrufst, bekommst auch eine sehr tiefgehende Beratung. Um der Leber Erholung zu verschaffen, muss jetzt der Stoffwechsel top laufen und da wäre sie meine erste Ansprechpartnerin.

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Reithose/leggins ohne Grip

Ohne Grip, aber mit Microfaserbesatz.

Ich habe alles: Reithosen mit Lederbesatz, Reithosen mit Knieleder, Reithose mit Grip am Knie, Reithose mit Vollgrip, Reithose mit Microfaser-Vollbesatz. Warum? Weil ich für meine alten Lederbesatzhosen gebraucht eh nichts mehr bekomme, sie mir aber nicht mehr passen. Weil ich neben der Hose mit Microfaserbesatz noch eine mit Smartphonetasche wollte, um es bei Ausritten als Navigations- und Notfallgerät mitzuführen und um es nicht im Auto liegen haben zu müssen am Stall - passiert ja laufend, dass an Sportanlagen Autos aufgebrochen werden, weil man weiß, da ist sowas drin.

Einen Besatz braucht man generell genau dafür, Sitzhilfen gut in den Sattel übertragen zu können. Das bietet mir aber nur die mit dem Microfaserbesatz wirklich zuverlässig. Ohne rutsche ich ein bisschen im Sattel, bis die Gewichtshilfe ankommt, muss also voraus denken, mit dem Grip sind die Hosen so dünn geworden, dass sich die Hose am Bein verdreht und die Hilfe wieder nicht sauber ankommt.

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Ich habe 1994 mit dem Bauingenieurstudium begonnen. Als ich Baustoffkundepraktikum hatte, müsste ich im 4./5. Semester etwa gewesen sein. Da war das gerade im Umbruch.

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Du lenkst überhaupt nicht mit den Schenkeln. Wenn, dann kommt Dir das so vor. Lenken kannst Du grundsätzlich, indem Du Deine Schultern im Vergleich zu Deiner Hüfte drehst, denn wenn Du Dir das Pferd von oben ansiehst, soll es sich biegen. Nehmen wir an, Du möchtest nach links. Dann sollen die Schultern des Pferdes nach links gedreht sein im Vergleich zu seiner Hüfte. Die Schultern des Reiters wirken auf die Schultern des Pferdes, die Hüfte des Reiters auf die Hüfte des Pferdes.

Drehst Du nun die Schultern und lässt Deine Zügelfäuste genauso vor Dir stehen wie auf der Geraden, wird automatisch die innere Hand etwas weiter nach hinten, die äußere etwas weiter vor kommen. Außen durchhalten (also einfach nur die Hand geschlossen stehen lassen) bewirkt, dass das Pferd nicht über die Schulter driften kann wie ein frontgetriebenes Auto auf glatter Fahrbahn. Hier macht dieser stehende Zügel dicht. Würdest Du den los lassen, würde das Pferd zwar in seiner Wirbelsäule nach innen gebogen sein, aber noch lange nicht dem nach laufen, sondern damit an der Wand entlang schrammen, wenn wir jetzt mal von einem sauberen Zirkel in der Halle ausgehen. Das verwahrend eine Handbreit hinter dem Gurt liegende äußere Bein sorgt dafür, dass das heckgetriebene Pferd nicht ausbricht hinten, wenn man beim Bilde des Autos bleiben möchte, sprich, dass der Hintern des Pferdes nicht rum läuft, um wieder gerade hinter die Schulter zu kommen, sich biegen ist schließlich je nach Trainingszustand mit Aufwand verbunden. Da der verwahrende Schenkel nur zum Wirken kommt, wenn er beständig anliegt, ist da nichts mehr mit treiben, man treibt mit ihm eigentlich nur den ersten Galoppsprung, da man zum Angaloppieren in einer Phase treiben muss, wo das innere Hinterbein am Boden steht, man darauf also bestenfalls ein komisches in den Galopp Gehopse bekommt, das keiner braucht. Treibt man diesen einen Sprung mit dem äußeren mindestens begleitend mit, springt das Pferd von vornherein einen sauberen Dreitakt, wenn man das nicht durch andere Fehler verhindert. Eigentlich brauchst Du ihn aber gar nicht, wenn Du einfach "Galopp sitzt". Das Pferd wird es sich unter Dir bequem machen, indem es das läuft, was Du sitzt.

Ja, eine Schenkelhilfe kann den Rumpf seitwärts verschieben, aber das hat man vergessen, Dir im Schritt ordentlich zu erklären, bevor Du galoppieren sollst - eine Reihenfolge, die sich mir nie erschließen wird, wenn man die schwunghaften Gangarten schon hinzu nimmt, so lange der Reiter noch nicht automatisch macht, sondern denken muss, was jetzt zu tun ist.

Galopp ist eine unsymmetrische Gangart. Auch beim Geradeaus reiten gibt es einen Links- und einen Rechtsgalopp. Deshalb gibt es im Prinzip dieselben Hilfen. Das gut gerittene Pferd führt nach der ersten zielsicher gesetzten Hilfe so lange gleichmäßig das Geforderte aus, bis die nächste Hilfe ihm sagt, was es anders machen soll. Da kann man dann auch die Hilfen zurück nehmen, z. B. wenn man Strecke galoppiert und sich neutral verhalten. Braucht das Pferd wieder Unterstützung, muss es die eben wieder bekommen.

Was versteht man unter "fetzen"? Zügig galoppieren? Im Galopp den Dreitakt auflösen? Letzteres macht mit meinen Pferden niemand. Auch ich nicht, denn das bringt dem Pferd nichts und mir auch nicht. In der Vielseitigkeit wird selten im Geländeritt der Dreitakt aufgelöst. Die Pferde müssen perfekt an den Hilfen stehen, da kann man sowas nur auf sehr langen Galoppaden auf sehr gutem Boden machen und die Pferde müssen auch in der Dressur und im Springen punkten. Wenn man so reiten kann, dass man das Auflösen zulassen kann, dann überlegt man nicht mehr, was man dabei macht, sondern tut es aus voller Überzeugung zum Pferd individuell passend. Insofern für Dich gerade eine sehr hypothetische Frage, denn wenn Du mal so weit bist, wirst Du spüren, was genau dieses Pferd braucht und bis Du das spürst, reitest Du sauberen Dreitakt und nichts anderes, möchtest Du Deine Gesundheit und vor allem die des Pferdes erhalten.

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Zum einen: das klapp-Ende vom Bügelschloss immer beweglich halten. Deshalb immer wieder auch öffnen und schließen. Schaffst du das nicht mehr, kann es dein Sattler für dich so richten, dass es danach wieder geht und dann schadet es gar nicht, es einmal pro Woche zu bewegen. Wenn du nichts an Höchstschwierigkeiten reitest, was ein geschlossenes Schloss erfordert, ruhig offen lassen. Schließen muss man es eigentlich nur, wenn einem offen der Bügelriemen schon bei Überwindung gewisser Hindernisse abhanden kommen würde.

Zum anderen: ob man den Riemen einfach rein hängen kann, hängt auch damit zusammen, wie der Sattel in dem Moment hängt, denn wenn die Kissen da hin gedrückt werden, hat man einfach weniger Platz. Hat man den Platz auch dann nicht, wenn der Sattel auf einer Stange hängt, ist es wieder mal eine Aufgabe für den Sattler. Mein Sattler kontrolliert Schlösser etc routinemäßig bei jeder Sattelkontrolle mit, weil die Leute es oft schlicht und ergreifend vergessen.

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Was mich an dem Ross irritiert: 3,5 Jahre, roh vom Züchter.

Was kann diese Konstellation bedeuten?

Der Züchter möchte ja auch wirtschaftlich Erfolg mit seiner Zucht haben.

Wenn er ein Pferd bis zum Alter von 3,5 Jahren hat, konnte oder wollte er es nicht früher verkaufen. Setzt darauf, dass der Wert des Pferdes um mehr ansteigt als es ihn in der Zwischenzeit kostet. Bestehen also Zweifel daran, dass das Pferd pro Jahr späterem Verkauf 6.000 Euro mehr einbringt, lohnt sich ein früherer Verkauf mehr. Ein Fohlen nicht verkaufen, sondern noch drei Jahre behalten, muss also immerhin 18.000 Euro etwa ziemlich sicher mehr einbringen als der schnelle Verkauf.

Warum kann er es nicht verkaufen, wenn es ein Pferd mit gutem Pedigree ist? Zu wenige Käufer am Markt? Nicht so wahrscheinlich seit Corona, wobei es im Absetzeralter vor Corona war. Gesundheitliche Mängel bzw. Exterieurmängel? Schon wahrscheinlicher.

Warum will er es möglicherweise nicht verkaufen? Vielleicht, weil das Pferd Potential hat, das unter dem Sattel viel mehr Geld erzielt? Wenn dem so ist, warum ist es dann noch roh mit 3,5? Auch wenn er auf gute Zuchteignung setzt, sollte er das Pferd auf die Stutenleistungsprüfung vorbereiten.

Würde in deiner Beschreibung "angeritten" stehen, könnte ich eine Preisschätzung überlegen. So jedoch suche ich nach dem sprichwörtlichen Haar in der Suppe. Die Logik sagt mir, da muss eines sein.

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Ach, um einen Isländer geht es? Da ist die Sache mit der Anpassbarkeit nochmal eine ganz andere Hausnummer. Wegen der Rückenlänge schon alleine ist man da auf wenige Modelle festgelegt. Sonst sitzt du mit Last auf den freien Rippen, die nicht am Brustbein enden. Das wäre fies für's Pferd.

Daher bestenfalls die Besitzerin fragen, was sie von der Anschaffung eines Sattels hält. Das ist das einzige, was du tun kannst. Und möglicherweise ihr einen Zuschuss dazu geben.

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Bei vernünftiger Haltung und halbwegs sinnvollem Training kann jedes gesunde Pferd 40 km laufen, auch im Distanzsport. Allerdings lassen Haltung und Training immer mehr zu wünschen übrig. Wie Hunde auch immer mehr übergewichtige Sofakissen werden, sind auch über 90 % der in Deutschland lebenden Pferde übergewichtig, dafür aber besonders schlecht trainiert. Der Fokus der Menschen liegt einfach mehr auf einer Art zu füttern und zu hätscheln, die sehr ungesund ist als darauf, das geliebte Tier lange gesund zu erhalten. Man könnte bei vielen Tieren von "zu Tode geliebt" sprechen. Schade.

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Ist zwar nur geraten, aber da in 90 % der Fälle zutreffend, kann es ein Hinweis sein: das linke Vorderbein und/oder in Ordnung bringen lassen, dass dem Pferd nicht mehr so wichtig ist, auf dem rechten Vorderbein stehen zu dürfen. Sie heben in aller Regel dann einen Huf nicht gerne, wenn der gegenüber oder gleichseitig unter dem Mehrgewicht zu sehr weh tut.

Und in wieder 90 % der Fälle ist eine schlechte Hufbearbeitung die Ursache.

Wird die Ursache behoben, ist auch Umlasten zum Hufe geben kein Problem mehr.

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Ähnlich wie unser Kopfhaar ca 1 - 2 cm/Monat. Aber natürlich macht erneutes Scheuern das wieder zunichte. Daher und damit das Pferd nicht vom Juckreiz genervt ist, Ursache finden und abstellen.

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Beim Sport-BH verschwimmen die Definitionen ja deutlich und es gibt so vieles, dass man eigentlich nur unterscheiden könnte, indem man sagt, das Bustier ist etwas zum rein schlüpfen von unten, der BH etwas zum Öffnen - und DAS ist nicht das Kriterium, nach dem ich meine Unterwäsche aussuchen würde, sondern danach, wieviel Halt ich gerne möchte, ganz individuell nach meinem Empfinden und welches Teil mir damit am angenehmsten ist.

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"Gut" ist ja sehr relativ. Mir ist wichtig, dass es lange hält, mit einer Hand zu tragen ist und geschlossen, sowie leicht zu reinigen ist. Taschen finde ich äußerst unpraktisch, weil die gerne "zu fallen" und man dann immer wieder zwei Hände braucht, um etwas darin zu suchen.

Meist sind die Pferdesachen überteuert. Kaufe eine Bürste im Baumarkt, die für Polster gedacht ist und Du zahlst 5 bis 10 Euro. Kaufe die gleiche Bürste im Reitsporthandel und Du bist bei 25 Euro. Es gibt etliche Hersteller, die für Reiter identische Sachen herstellen wie für den Baumarkt und schon sind die Sachen teurer, nur weil vielleicht noch irgendwo ein Pferdekopf drauf gedruckt ist und die über den Reitsporthandel vertrieben werden. Pferd = Luxus im Marketing. Wer sich ein Pferd hält, will aber oft auch mehr zahlen für das Zeug. Das mit den Bürsten habe ich schon in etlichen Ställen gemacht: einfach eine gekauft, die es auch für Pferde gibt, meine aber aus dem Haushaltssortiment. Mit in den Stall genommen, geschaut, wer eine solche hat und meine Haushaltsbürste daneben gelegt. Sie wurde verwechselt. Wenn ich gesagt habe, es sei auch eine Pferdebürste, war die toll und gut und schön. Wenn ich dann aber gesagt habe, dass es eine Haushaltsbürste ist, wollten dieselben Leute sofort irgendwelche "Unterschiede" finden, strichen über Borsten, die sie bisher gleich fanden und plötzlich wurden die der Pferdebürste als viel besser dargestellt - obwohl sie nachweislich und lt. Auskunft Hersteller völlig identisch sind, nur die Charge für den Reitsporthandel noch einen entsprechend anderen Aufdruck bekommen hatte. Strange, aber die Leute sind so.

Daher suche ich immer nach gleich- oder höherwertigen Dingen woanders. Baumärkte oder so große Einkaufsmärkte mit größerer Haushaltsabteilung sind gute Quellen für solche Dinge, wobei ich tatsächlich eine Pferde-Putzkiste habe. Als ich sie geschenkt bekommen hatte, habe ich nachgesehen, was sie gekostet hat, aber das ist so lange her, dass ich es nicht mehr weiß. Das ist das Standard-Modell von Loesdau und das einzige aus diesem Discounter, was offenbar ein ewiges Leben hat: https://www.loesdau.de/putzbox-loesdau-71032.html. Die habe ich jetzt (in anderer Farbe natürlich, weil die ja immer wieder neu aufgelegt werden) seit 1998.

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Das beurteilt man eher am spüren als auf Bildern.

Wenn man in die Hocke geht, dürfen sie nicht in der Kniekehle kneifen, sonst werden sie bei der Nutzung zu schnell kaputt und weh tut's auch.

Wenn man aufrecht steht, dürfen sie die Kniescheibe nicht berühren.

Mir wurden in der Tat auch schon Stiefel von Fachverkäufern zu lang angemessen. Da wurde dann vom Hersteller auf Kosten des Händlers nachgebessert.

Es gibt ja diese "die setzen sich noch"-Aussagen. Denen sollte man sehr deutlich widersprechen. Ein guter Stiefel setzt sich nicht und einen minderwertigen wird man doch hoffentlich nicht verkaufen. Mein Königs Komet, zum Abitur 1994 vom Opa bekommen, im Durchschnitt über all die inzwischen 27 Jahre pro Woche 2,5 Tage im Einsatz, wurde bisher mit einem Reißverschluss und einem Einsatz versehen, weil ich nicht mehr die Beine einer 19-jährigen Hochleistungssportlerin habe, wird ca alle drei Jahre mit einer neuen Glattledersohle besohlt, aber gesetzt hat er sich bisher keinen halben cm.

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Ich fand es völlig unrentabel. Ich hatte es abgeschlossen, als ich im Krankenhaus erfahren hatte, dass ich 16 Wochen liegen musste. Da standen Aachen, Lumühlen und noch ein paar große Turniere bevor. Trotz Abo bekam ich immer beim Start interessanter deutscher Teilnehmer Werbung, die genau dann wieder vorbei war, wenn die nicht mehr eingeblendet waren.

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Ja, das ist eine Ausschreibung des Behindertensports, nur an hiesige, also deutsche Teilnehmer gerichtet und nur an welche, die diesen Spotgesundheitspass innehaben und in der AJA Mitglied sind. Also so, wie es da steht.

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Wichtig ist, dass sie es schnell erfährt, denn sie muss ja Ersatz suchen. Wenn ihr keine Kündigungsfrist explizit vereinbart habt, gilt die gesetzliche. Das dürften 3 Monate zum Monatsende sein. Da der Juni schon angebrochen ist, wärst du also noch den Juli, August und September gebunden, es sei denn, die Besitzerin gesteht dir ein früheres Vertragsende zu.

Wenn ihr keine Form der Kündigung (Textform, Schriftform) vereinbart habt, dann geht es auch mündlich. Textform kann jeder elektronische Weg sein, Hauptsache, da steht Text zu lesen, Schriftform ist ein Brief mit Unterschrift. Wenn du nicht volljährig bist, müssen deine Eltern den Vertrag geschlossen haben und müssen auch kündigen. Ich persönlich würde immer mindestens Textform wählen, denn viele belastet so eine Kündigung so sehr, dass am Ende was verdreht wird und etwas anderes raus kommt als geplant. Selbst wenn es mich nicht belastet, kann es mein Gegenüber belasten, derjenige dreht sich das zurecht, was er hören möchte und ich habe keinen Beweis dafür. Dass man nette Worte findet, damit man sich auch danach wieder unter die Augen treten kann, ist bei Text- und Schriftform genauso wichtig wie mündlich und oft sogar einfacher, weil man Formulierungen nochmal überdenken kann und nicht sofort antworten muss.

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Wofür? Pferd einstellen? Ganzjährig Unterricht nehmen? Urlaub machen?

Und wie nah ist grenznah in deiner Relation? Ich bin jahrelang 55 km einfach zu meinem Pferd in den Stall gefahren, anderen sind 10 km zu weit. Das ist ja sehr individuell.

Für Urlaub haben Stallkollegen mal Gutes vom Hausruckhof in Ampflwang erzählt.

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1. Die, deren Metrum zum Takt des gezeigten Pferdes passt. Am besten mit dem Metronom (wer kein mechanisches hat, nimmt heute eine App) so oft Video ansehen und nachjustieren, bis auf jeden Klack ein Galoppsprung kommt und dann mit dieser Tempoangabe die Datenbanken durchforsten.

2. Auswahl unter Berücksichtigung von 1. aus einer Sammlung, die die Lizenz zur Verwendung in einem Video sehr preisgünstig oder kostenlos beinhaltet. Bei bekannten Hits aller Genres liegen die Lizenzkosten pro Jahr im vierstelligen Bereich. Weiß nicht, ob sich das für privat lohnt.

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