Welche Pflanzen bieten schnellen Sichtschutz und sind ungiftig für Hunde?

6 Antworten

Hallo, du müßtest wissen, ob du eine Hecke oder ein Spalier anlegen möchtest. Als Hecken bieten sich Tuja-, Lorbeer- oder auch Buchsbaumhecken an. Wenn du allerdings etwas Rankendes haben möchtest, dann müßtest du erst eine Kletterhilfe bauen. Die Pflanze "je-länger, je lieber" ist eine schnellwachsende Rankepflanze, die 2 x im Jahr wunderschön blüht und duftet, macht allerdings beim Abblühen etwas Schmutz. Dann kann ich dir als schnellwachsende Pflanze den Efeu nennen, der auch im Winter grün bleibt, aber unscheinbare Blüten entwickelt. Dies kann man aber mit Clematis ergänzen, indem man diese Pflanze davor pflanzt und den Efeu dann als Rankhilfe für die Clematis verwendet. Auch die Clematis blüht meist 2 x im Jahr. Diese Pflanzen sind für Hunde alle nicht giftig. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der richtigen Wahl und alles Gute.

Wenn das Efeu alt genug ist um zu blühen, ist es eine wahre Pracht- nicht wegen der eher unscheinbaren Blüten, sondern wegen der Vielfalt an Insekten die diese Blüten anlocken!

An manchen Tagen sieht unsere blühende Efeuhecke aus, wie mit bunten Blüten übersät- so viele Schmetterlinge lassen sich darauf nieder.

Ansonsten kommt noch alles andere was fliegt, um sich am Nektar zu laben.

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Hallo,

oft werden ja Smaragd-Thujas als Heckenpflanzen verwendet. Die pflanzt man etwa in einem Abstand von einem halben Meter, sind sehr schön und wachsen auch recht schnell. Blüten haben die allerdings nicht.

60 m ist ja schon was :-) Was suchst du denn genau? Ein ganzjähriger Sichtschutz ist nicht mit Stauden zu erreichen, denn die haben ihre klaren Vegetationsperioden und ziehen sich einen guten Teil des Jahres wieder ein bzw. zurück. Hecken haben auch nicht zwingend ganzjährig Laub. Immergrüne blieben in dem Fall noch. Die nenne ich persönlich aber die grüne Hölle. Natürlich gibt es sowas als Massenware überall und ist auch recht Problem los. Wacholder, Thuja und die üblichen Verdächtigen.

Was auch ohne Laub recht dicht ist, sind Buchenhecken. Können auch schön in Form geschnitten werden. Als Ergänzung für Frühling/Sommer und Herbst kannst du dann davor Staudenbeete anlegen, die im Lauf der Jahreszeit blühendes bringen.

Immergrün sind Rhodedrenden, die eine herrlich intensive Blühphase haben. Sie können mit immergrünen Azaleen davor gemischt werden und Hortensien als Langblüher für den Sommer. Hortensien verlieren natürlich auch ihr Laub. Diese Varieante bietet sich aber nur bei einem wirklich großen Garten an, denn die Pflanzen sind sehr langlebig und werden voluminös.

Bei uns aus Frankreich kenne ich es, dass da im Spätsommer die Anzeigen der Gartenmärkte immer so Heckenmix anbieten. Verschiedene Sträucher die für unterschiedliche Längen fix und foxi gemischt verkauft werden. Doch viele der Pflanzen sind nicht immergrün. Der Farbenmix der Blätter hat auch einen wahnsinnigen Reiz. Erkungie dich vielleicht mal danach, aber am Besten in einer Gärtnerei mit Baumschule. Die sind doch qualifizierter als Bau und Blumenmärkte.

Wir haben selber für eine noch längere Seite als ihr eine Haselhecke angelegt. Blühend und Sichtschutz stand dabei aber nicht im Vordergrund, sondern Windschutz und Brennholz. Ausserdem Haselstecken zum Maarkieren im Gemüsegarten und für Bastelarbeiten. Haselnüsse fallen auch noch ab. Wächst sehr schnell und treibt nach denRückschnitten im nächsten Jahr sofort wieder hoch aus. Hier kommt zum Schnitt nicht die Heckenschere elektrisch sondern die Motorsäge zum Einsatz.

Die Pflanzen müssten nicht immergrün sein. Der Sichtschutz bezieht sich vor allem auf die Zeit in der man sich meist im Garten aufhält. Thuja etc. kommt nicht in Frage. Nicht gerade mein Fall und zudem glaube ich auch giftig. Auf eine Haselhecke wäre ich nie gekommen. Vielleicht kann man das ja kombinieren. Motorsäge wäre auch vorhanden :-)

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@blue111

Sag ich doch, es geht nichts über ein wohlsortiertes Gerätehaus :-))

Vielleicht gibt es dann ja noch eine fruchtige Alternative für dich. Eine Unterbrechnung des zukünftigen Sichtschutzes mitHimbeer und Brombeerspalieren. Brauchen natürlich Kletterhilfen.

Klar sind Kombinationen möglich. Du kannst doch immer vor dem Natursichtschutz Hecke ein schmaleres oder breiteres Staudenbeet anlegen. Zumindestens steht dir eine ausreichende Menge Platz zur Verfügung. Und Boden läßt sich verbessern im Laufe der Zeit. Auch kannst du mit kleinen Wällen oder abgestuften Hochbeeten für die Blühpflanzen arbeiten. Warum nicht auch ein paar Meter für 2 Gemüsehochbeetkästen abzwacken? Salat pflücken ohne bücken!

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@Merzherian

Also Platz ist auf alle Fälle genügend vorhanden. Gibt es denn bestimmte Tricks wie man den Boden verbessern könnte. Ist sozusagen mein erster richtiger Garten und ich bin sozusagen noch in der Trainingsphase :-) Ich bin Euch echt dankbar für Eure Vorschläge. Bin jetzt schon um einiges weiter wie vorher. Hab sogar schon einen Plan gemalt. Ist vielleicht etwas übertrieben aber so fällt mir das ganze leichter und es macht mir jetzt richtig Spaß schon jetzt unseren Garten zu planen :-)

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@blue111

Hallöle, ne garnicht übertrieben finde ich das. Wenn ich dir einen Tipp geben darf, den ich von meinem Großvater vor 44 Jahren zusammen mit meinem ersten eigenenen Stück Garten bekam :-)) Leg dir dein eigenes Gartenbüchlein an. Ein Kalender in dem man gut was reinschreiben kann. Ein Hefter, was dir halt gefällt. Darin notiere dir welche Samen, Pflanzen wann gesät / gepflanzt. Wann geblüht geerntet. Gutes Blüh/Ernte Ergebnis. Wenn du zu einem Staudengarten kommst, dann notiere dir, wo unbedingt im Herbst Wurzelballen geteilt werden müssen, weil die Pflanze sonst zu groß wird. VOn der Pflanze siehst du meist im Herbst nicht mehr viel und Stauden gedeihen mit regelmäßiger Wurzelteilung einfach besser.

Wenn du in Richtung Gemüsegärtlein wanderst oder deine Hochbeete hast, dann kannst du notieren, was wo stand, denn es ist unklug hintereinander die gleiche Pflanze anzubauen. Zum einen lockt jede Pflanze unterschiedliche Schädlinge an und bei immer gleichem Bewuchs würden die laut DANKE rufen. Dann entnehmen Pflanzen dem Boden unterschiedlich viel Nährstoffe. Starkzehrer wie Kohlarten haben ein anderes Bedürfnis als Schwachzehrer wie Salate und Kräuter. Andere Pflanzen wieder, wie die Lupine, geben dem Boden wertvolle Nährstoffe zurück und haben auch ihren Platz im Garten. Alles sowas kannst du notieren und daraus Erfahrungen für die nächsten Jahre sammeln. Für Samentüten kann man gut einen alten Karteikasten mit einfacher Regiestrierung nehmen. Die leeren Samentüten mit Hinweis, wo gesät wurde beim entsprechenden Buchstaben rein, was gut ist, bleibt drin, was nicht gefiel fliegt raus. Nächstes Jahr weißt du, welcher Samen gut war.

Boden kann verbessert werden, ja klar. Doch zuerst solltest du dir wirklich im klaren sein, welchen Boden du hast. Eine Bodenprobe analysieren lassen kostet nicht die Welt. Aber mit den Wertren und Informationen kannst du deine Gartenwelt verändern. Bei einem feuchten lehmigen Boden kannst du zuerst schauen, ob es sich um Staunässe handelt und dann in entsprechender Tiefe für besseren Abfluß durch Drainage sorgen. Dann neuen Mutterboden dem Garten geben. Solltest du bestimmte Pflanze wie Azaleen, Rhodedendron, Hortensien pflanzen, schon die 3 bevorzugen 2 unterschiedliche Erdarten. Aber nicht verzagen. Dies alles kann dir jeder gute Gärtner erläutern und unterschiedliche Erden gibt es auch in Baumärkten.

Eigentlich könnte ich noch viel schreiben, doch auch meine Zeit ist nicht unendlich. Noch ein Tipp, schaff dir Gartenbücher an. Richtige Bücher, nicht unbedingt die sogenannten Fachzeitschriften. Nimm dir an einem Regentag Zeit und schaue dir intensiv verschiedene Angebote im Laden an. Manchmal findest du in Antiquariaten auch sehr gute. Gut muß nicht teuer sein. Und die Bücher sollten auf deine Pflanzen ausgerichtet sein. Was brauchst du etwas über Obstgehöze wenn du gar keine hast :-)) In dem Sinne, Frohes Weiterschaffen.

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http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/ziergarten/sichtschutz-die-besten-heckenpflanzen-39781

Die optimale Heckenpflanze für die jeweiligen Boden- und Standortverhältnisse zu finden, ist nicht ganz einfach. Wir nennen die elf besten Bäume und Sträucher für geschnittene Hecken – mit allen Vor- und Nachteilen.

Wer einen preiswerten und Platz sparenden Sichtschutz für seinen Garten sucht, der landet früher oder später bei der geschnittenen Hecke, denn Hecken sind langlebiger als Sichtschutzwände aus Holz und preiswerter als Mauern. Die einzigen Nachteile: Man muss die Heckenpflanzen ein bis zweimal pro Jahr in Form bringen und braucht je nach Pflanzgröße ein paar Jahre Geduld, bis der Sichtschutz vollkommen ist.

Hecken pflanzen

Wenn Sie eine Hecke pflanzen wollen, dann sollten Sie jetzt im Herbst noch aktiv werden. Die Heckenpflanzen wurzeln dann bei günstiger Witterung noch bis zum Winteranfang ein und wachsen im nächsten Jahr schneller als eine Hecke, die erst im Frühjahr gesetzt wird.

Heckenauswahl

Um die richtige Hecke zu finden, müssen Sie zunächst ein paar wichtige Fragen klären: Wollen Sie eine schnell wachsende Pflanze, die dann aber zweimal pro Jahr geschnitten werden muss? Oder lieber eine etwas teurere Hecke, die auch mit einem Schnitt pro Jahr gut aussieht, für die gewünschte Heckenhöhe aber ein paar Jahre länger braucht? Haben Sie einen problematischen Boden, auf dem nur anspruchslose Gehölze wachsen? Soll die Hecke auch im Winter blickdicht sein, oder darf sie im Herbst die Blätter verlieren?

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir in der folgenden Fotogalerie die elf wichtigsten Heckenpflanzen ausführlich vor.

Der Ranunkel Strauch wächst sehr schnell, kann und muß wie eine Hecke geschnitten werden und ist ein Frühblüher (gelb). Blüht bis in den Juni hinein, danach wächst es grün nach. Das ist die schnelle Lösung..

Wir haben hier eine Mischung aus Ranunkel, Flieder, Forsythie und anderen Frühblühern. Das wurde vom Vorgänger so angelegt. Eine breite Hecke, die schön blüht. Zwischendrin Himbeeren..

Schön wäre ja, wenn man denn neu anlegt, auch etwas für die heimischen Vögel zu tun.. Also zB zwischendrin einen Feuerdorn oder Pfaffenhütchen, wobei letzteres beim Verzehr giftig ist (habe aber noch keinen Hund erlebt, der dort dran rumknabbert..).

Das mit den Frühblühern ist eine gute Idee. Ich hab mir überlegt für die Vögel eventuell zwischendrin Wildrose zu pflanzen.

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@blue111

Ja, und wenn Du die Idee von weiter oben noch aufgreifst und noch Haselnuss mit anpflanzt (haben wir auch), tust Du auch noch den Spechten und Eichhörnchen was Gutes.

Wildrose finde ich auch toll, gutes Hummel- und Bienenfutter! Duftet außerdem und blüht später als die anderen.

Der Flieder muß natürlich nicht geschnitten werden... Nur die ersten Blüten, damit die zweiten kräftiger nachkommen... Außerdem Schmetterlingsfutter.. Glaube ich.

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@aotearoa01

Und Schlehen und Weißdorn....! Ersteres ergibt leckeren Likör :) und der Weißdorn blüht im Frühjahr sehr früh und macht sich gut zwischen den gelben Ranunkeln ;)..

Ich komme richtig ins Schwärmen, 60m, die verplant werden wollen. Das hätte ich auch gern...

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@aotearoa01

Also ich muss sagen ich bin sehr froh über Eure Vorschläge. Ich war Anfangs ziemlich überfordert mit 60 m. Es sind ja nicht nur die 60 m sondern auch der Garten ist sehr groß und bis auf ein paar kleine Obstbäume und 2 Weigelien ist er relativ nackt. Das muss ich natürlich ändern :-D Möchte ja einen Wohlfühlgarten :-D

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