Neubepflanzung einer Hecke - Mit welchen Kosten muss ich in etwa rechnen?

4 Antworten

Hey du!

Ich habe mal bei https://www.hecken-helge.de nachgeschaut und da landest ungefähr bei 1.500€. Das gute ist halt, dass die Lieferung inklusive ist, daher finde ich hier den Preis eigl am besten, da man sich halt die Lieferung spart. Hoffe ich konnte helfen.

LG

Woher ich das weiß:Recherche

Oh, vielen Dank für deine Antwort, auch wenn meine Frage schon fast 3 Jahre zurückliegt. 1500€ wäre wirklich nicht schlimm, aber darf ich fragen, wie du diesen Preis dort ermittelt hast? Und ich gehe mal davon aus, dass dies nur der Preis für die Hecke selbst ist und die Pflanzung in Eigenleistung erfolgen muss.

Wie groß sind die Pflanzen bei Anlieferung?

1
@Franz577

HAbe meine PLZ eingegeben und die Länge halt, weicht bei dir besitmmt etwas ab, aber dafür ist der Versand halt inklusive. Jap pflanzen muss man schon selbst, aber das muss man ja eh überall dafür bräcuhte man ja sonst gala bauer :D LG!!

0
@OlliE94

Ja, das kommt bei mir schon auch in etwa hin.

Nur hab ich halt das Problem, dass die alte Hecke noch vorhanden ist.

Absägen kann ich sie selber, aber die ganzen Wurzelstöcke rausmachen sicher nicht.

Und wenn ich sie drin lasse, müsste ich die neue Hecke etwas versetzt planzen.

Da würd ich mir schon lieber professionelle Hilfe holen.

0

Als Sichtschutz eignet sich auch Kirschlorbeer. Ist auch immergrün, wächst recht schnell und man kann sie auch eher wild wachsen lassen. Im Frühjahr trägt er kleine weiße Büten. Ich weiß aber nicht, ob die etwas empfindlicher bei starker Trockenheit sind. Aus ökologischer Sicht sind sie aber komplett sinnlos, da die Beeren giftig sind. Tuja ist das auch nicht besser.
Ich persönlich bevorzuge ja gemischte Hecken, die stärker blühen und in denen sich auch die immer weniger werdenden Vögel wohl fühlen, aber die sind im Winter dann nicht mehr so ein starker Sichtschutz. Dazu setze ich dann halt einen immergrünen Strauch an eine Stelle an der es besonders nötig ist und pflanze alles mögliche andere drum herum.

Ja, also es sollte schon eine immergrüne Hecke sein.

0
@Franz577

Versuche es doch mit Liguster. Wächst wohl auch sehr dicht und die Beeren können von den Vögeln gefressen werden. Oder Berberitze oder Eibe.
Das mit dem Kirschlorbeer ist aus Sicht der Vögel wohl gar nichts, v.a. wenn es eine so große Hecke ist - war eine blöde Idee.

0
@Bergwart

Und Liguster wächst auch dicht, hoch, stabil und ist immergrün?

0

statt Thuja (Nadelholz das nimmer nachwäschst, wenn man mal "ins Braune" geschnitten hat) würde ich Hainbuche nehmen.

Das ist zwar keine Immergrüne, aber auch im Winter ist die so dicht, dass Du schon ganz genau hingucken muss um mehr als einen Schatten zu erkennen...

Liguster macht das gleiche, gibts immergrün und "so halb" (der einhemische wirft die meisten Blättchen ab...)

aber sowas (Laubholzhecke) wächst nach jedem Schnitt noch verzweigter dass das "1 Million" Ästchen auf den Laufmeter sind = das ist ganzjährig quasi blickdicht.

Kosten: das Stöcke roden kannst Dir IMHO sparen, wenn dazwischen genug Platz zum Pflanzen der neuen Bäume ist - Stöcke unter der Hecke jucken niemanden...

Je größer desto teurer - kleine Hainbuchen (oder andere Bäume) kosten 1 EUR/Stück, große deutlich mehr...

Pflanzen kann man selber - spart Geld - oder Pflanzen lassen (spart Zeit...)

am günstigsten ist Benjeshecke: Grünschnittwall, der sich mit der Zeit von selbst begrünt... = kostet aber mehr Platz in der Breite und ist für den pingeligen "unordentlich" - ökologisch aber bestens: Quartier für Vögel, Insekten, Spitzmäuse und Igel inclusive...

Man könnte die neue Hecke also pflanzen oder pflanzen lassen, ohne die Wurzeln der alten Hecke zu entfernen?

Tut man sich da beim Pflanzen nicht schwer, wenn überall noch die Wurzeln drin sind?

0
@Franz577

Im Endeffekt musst Du abschätzen, was mehr Arbeit ist: Stöcke roden oder dazwischenpflanzen... - Hinweis: im Wald ist das immer ersteres (also bleiben die Stöcke) und je kleiner die neuen Pflanzen, desto einfach kann man dazwischen Pflanzen :-))

= welchen Abstand haben denn die alten Pflanzen?

0
@myotis

Die alten Pflanzen haben in etwa einen Abstand von 30 bis 50cm zueinander.

0
@Franz577

dann probier doch mal, ob Du dazwischen mit Spaten oder Grabgabel ein Loch in Größe eines (hohen) Blumentopfs reinbekommst = wenn ja, reicht das doch - wenn nein, meinst Du der Aufwand fürs Stöckeroden wäre geringer, als ein Pflanzloch mit der Hacke oder so zu "meiseln"? :-)

0
@myotis

Naja, zumindest in Bezug auf die Zeit und den manuellen Arbeitsaufwand schon. Zum Roden der Stöcke käme ja jemand mit einem Minibagger, denn das alleine in Handarbeit auf einer Länge von ca. 40 Metern zu machen, wäre ja Wahnsinn und ich möchte nicht wissen, wie lange ich dafür brauchen würde.

Insofern wäre es schon deutlich einfacher, die Stöcke roden zu lassen und dann auf freier Fläche komplett neu zu bepflanzen.

Kostet zwar etwas mehr, aber das steht ja in keiner Relation zum manuellen Arbeitsaufwand.

Oder siehst du das anders?

0
@Franz577

nein sehe ich ganz genauso - es war aber ja nach kostengünstigen Alternativen gefragt :-)

und wenn ich an die Praxis im Wald denke - wenn man nicht eh gleich auf Naturverjüngung setzt (setzen kann oder will) - dann käme dort niemand überhaupt auf die Idee, Stöcke zu roden, egal ob von Hand oder Maschine....

Die Stöcke hätten den Vorteil dass a) mit der Zeit Biomasse verrottet (=Humus) b) diese schon tief in der Erde isr und c) die Wurzelkanäle von den Wurzeln der neuen Pflanzen genutzt werden...

= Fazit: ich würde die Stöcke lassen und die neuen Pflanzen (mein Vorschlag war ja Hainbuche) dazwischen setzen, feddisch :-)

1
@myotis

Ok, das klingt vernünftig.

Hatte jetzt zwischenzeitlich auch nochmal ein Gespräch mit einem Gärtner, der mir auch zu Hainbuche geraten hat, aber schon meinte, daß die Stöcke raus müssten.

Wenn er bei mir zum Ausmessen vorbeikommt, weil er für das Angebot ja die Anzahl der Pflanzen berechnen muß, dann spreche ich das nochmal an.

Er meinte allerdings, daß es sowieso erst im Herbst möglich wäre, weil man Hecken während der Brutzeit ja nicht fällen dürfe (was mir allerdings auch bekannt war).

0
@Franz577

das mit der Brutzeit ist ein guter Hinweis und spricht ggf. für die Seriösität des Gärtners - dass der Gärtner aber sagt, die Stöcke müssen raus (muss er leider abrechnen...) auch für seine Geschäftstüchtigkeit... :-)

und siehste: Hainbuche! :-)

0
@myotis

Naja, Geschäftstüchtigkeit, so kann man es auch nennen.

Ich würde es aber als unseriös bezeichnen, jemandem zu etwas zu raten, was nicht unbedingt sein muß.

Und letztlich schützt er sich ja selbst, wenn er keine Hecke in einem Zeitraum fällt, in dem es nicht erlaubt ist.

Es ist ja nicht nur eine Empfehlung, sondern steht unter Strafe, oder?

0
@Franz577

na ich sehe, wir meinen schon das gleiche :-)

natürlich bleibt er auch auf der sicheren Seite, es könnt' ihm ja auch egal sein - ich will ihm das nicht negativ anrechnen...

das mit dem Stöcke roden: ich kenne den Fall vor Ort ja nicht, aber ich würde sie drin lassen, hab ich ja geschrieben... - habe aber auch noch nicht getestet, dazwischen was reinzupflanzen...

unseriös ist vielleicht etwas zu hart, wenn man so will, ist 99% dessen, was in Gärten gemacht wird nicht "unbedingt nötig"! :-))

lass Dir doch ein Vergleichsangebot mit und ohne Stockrodung machen - bzw. erklären, warum er es für nötig erachtet...

Hainbuchen - wenn die Wahl auf diese fällt - haben ganz gerne nährstoffreichen Boden, von daher mag ein Nadelholzvorbestand nicht optimal sein, aber zum einen kann man die Pflanzlöcher ja mit neuer Erde füllen und "optimales Wachstum" (möglichst viel Masse) heißt ja auch nur, Du mußt schnell/viel schneiden an Deiner Hecke... - dass die Hainbuche eingehen wird ohne Stockrodung würde ich nicht annehmen...

0
@myotis

Bei der Besichtigung bei mir vor Ort meinte der Gärtner, daß man die Stöcke auch drinlassen könnte, aber die neue Hecke dann ca. einen halben Meter weiter nach innen versetzt werden müsste (die alte Hecke schließt mit dem Zaun ab und exakt in selber Reihe kann man ja nichts Neues pflanzen, wenn die alten Stöcke noch drin sind).

Heißt also, die nutzbare Fläche meines Grundstücks würde dadurch um insgesamt ca. 20m² kleiner werden (40m x 0,5m), was ich in diesem Bereich aber verschmerzen könnte und was den Vorteil hätte, daß ich auch rückseitig gut an die Hecke zum Schneiden kommen würde, wenn sie nicht mehr direkt mit dem Zaun abschließt, sondern einen halben Meter Abstand hat (ansonsten hätte ich zum Schneiden auf das Grundstück des Nachbarn gemusst).

von daher mag ein Nadelholzvorbestand nicht optimal sein

Fällt eine Thujahecke unter Nadelholz?

0
@Franz577

Hallo Franz!

Nadelholz: kurz = ja

länger: Nadelholz ist genau genommen das Holz von Nadelbäumen, die wiederum auch Koniferen genannt werden, die größte Gruppe der Nacktsamigen...

siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Koniferen

dazu gehören neben den Kieferngewächsen (Kiefern, Fichten, Tannen, Zedern ...) auch die Zypressengewächse (Zypressen, Thujen, Mammutbäume ...) und ein paar kleinere Familien, wie die der Eiben usw.

zum Platz: naja so ganz kann (mag vllt. auch nur) ich die Argumentationskette nicht so nachvollziehen - aber wenn das Ergebnis ist dass Du a) besser drankommst und/oder b) die Hecke etwas breiter werden darf (ist auch für "Einwohner" wie Vögel usw. wie auch für die Blickdichtigkeit besser....) find ich das ne gute und letztlich auch günstige (kostenmäßig) Lösung

= denn man tau! :-)

0
@myotis

Danke, aber was speziell kannst du jetzt nicht ganz nachvollziehen?

Würde mich nur interessieren, weil du es ja warst, der mir empfohlen hat, die Stöcke nicht rauszumachen.

Und es ist ja logisch, daß ich die neue Hecke dann etwas weiter nach innen versetzen muss. Weiter nach außen geht ja nicht und in derselben Reihe wie die alte Hecke auch nicht wegen der Stöcke.

Die 50cm weniger Platz stören mich an dieser Stelle halt nicht.

0
@Franz577

ich hätte sie auf der gleichen Linie gesetzt - hab es aber vor Ort wie gesagt nie gesehen - von daher und vor allem wenn es für Dich passt: rutscht 50 cm nach innen und lasst der Hecke im Zweifel mehr Platz! :-)

0
@myotis

Also der Gärtner sagte mir klar, daß es auf der gleichen Linie nicht geht und wem sonst außer einem Fachmann, der sich vor Ort ein Bild gemacht hat, sollte ich das besser glauben können?

Und auch selbst wäre ich zu demselben Schluß gekommen, da zwischen den Stöcken auf gleicher Linie einfach zu wenig Platz ist, um vernünftig etwas dazwischen pflanzen zu können. Auch das Graben der Löcher dürfte sich zwischen den Wurzeln als schwierig erweisen.

Auf die Idee, in gleicher Linie zu pflanzen, wäre ich daher nie gekommen.

Der Gärtner will so vorgehen, daß er mit dem Minibagger einen durchgehenden Graben etwa 50cm vorderhalb der alten Stöcke zieht und die Hainbuchen dann etwa im Abstand von 30cm zueinander pflanzt. Er rechnet also mit drei Pflanzen pro Meter bzw. insgesamt mit etwa 120 Pflanzen, die er mir in einer Höhe von bis zu 2 Metern anbieten könnte (ist halt dann eine Preisfrage).

Er macht mir jedenfalls mehrere Angebote mit verschieden hohen Pflanzen und dann kann ich mich entscheiden.

Welche Höhe würdest du wählen?

0
@Franz577

naja da fällt die Katz wieder auf die alten Füß' :-)

hohe Pflanzen sknd teurer, aber man hat gleich ne "Fast-"Hecke in der Höhe = letztlich musst Du wissen, was Dir der Zeitgewinn (kleine Pflanzen sind billiger, brauchen aber Zeit um aufzuholen, was die großen schon "mitbringen"...) wert ist :-)

schau Dir die Angebote an, allgemein bei Invenstitionen gibt es das sog. "Ellbow-Kriterium" (wenn man - in dem Fall z. B. - Höhe nach rechts und Preis nach oben als Grafik aufmalt, gibt es meist einen "Knick", den ellbow = das wählt man...)

im Wald spricht man vom abnehmenden Ertragszuwachs - wenn man das verallgemeinert: der Aufwand um eine bestimmte Verbesserung zu bekommen wird immer höher = z. B. 50cm-Pflanzen kosten sagen wir 500 EUR, 1m-Pflanzen 1000 EUR, 1,50cm aber nicht 1500 sondern schon 2000 oder so...

bei drei Angeboten wird es ggf. auch so gerechnet sein, dass die kleinen arg klein und die größten arg teuer sind, es daher aufs mittlere rauslaufen wird :-))

ist jetzt arg allgemein, aber vllt. weißt Du, was ich meine...

0

Das sind GuteFragen an den Gärtner, den Du für diese Aufgabe engagierst.

Hol Dir verschiedene Angebote ein. Der Preis in Kleinhintertupfingen liegt deutlich unter dem in München Grünwald.

Schon klar, aber mit dieser Frage versuche ich ja, jemanden zu erreichen, der sich damit auskennt und eine grobe Schätzung abgeben kann.

So wüßte ich dann ungefähr, ob ein Angebot günstig oder eher teuer ist.

0

Was möchtest Du wissen?